MOIN – Das Buch …

Das passende Weihnachtsgeschenk für jeden Norddeutschland-Fan

Wer ein amüsantes Weihnachtsgeschenk für einen norddeutsch-affinen Menschen sucht, dem sei „Das Buch MOIN“ empfohlen. Es ist ein lustiges Handbuch über die norddeutsche Lebensart mit plattdeutschen Sprüchen, Schietwetter-Tipps und abschließendem „Moinologie-Test“.  

„Norddeutsch für Anfänger“ – so kann man den Inhalt des hochwertig gestalteten, gebundenen Büchleins (mit Goldprägung!) beschreiben. Es wirbt damit, ein witziger Reiseführer durch das „Moinland“ zu sein, und beinhaltet einen bunten Mix aus Anekdoten, Wissenswerten und plattdeutschen Sprüchen. Es wird nicht nur ausgiebig über den Gebrauch des Wörtchens „Moin“ und die „Moinologie“ philosophiert, auch werden die großen „Mointropolen“ des Nordens – Kiel, Flensburg, Hamburg, Leer, Bremen und Wismar – beschrieben. Dies alles gelingt dem Autor mit einem durchweg lockeren Schreibstil. Wie will man den Beginn der Beschreibung der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel auch sonst benennen: „Kiel fängt da an, wo die Autobahn aufhört, und zwar plötzlich und ohne jede Vorwarnung.“ Ebenso wird in durchweg selbstironischer Weise auf die traditionelle Küche des Nordens, beispielsweise auf Aalsuppe oder Birnen, Bohnen und Speck, eingegangen. Neben vielen weiteren nordischen Eigenheiten regt auch eine kleine Küsten- und Strandkunde (West Coast – East Coast) mit Empfehlungen zu Verhaltensweisen am „Moin-Strand“ zum Schmunzeln an, ebenso wie die karikaturistische Darstellung der Inseln. So darf unter der Überschrift „Inseln unter sich“ natürlich auch die Hassliebe zwischen Föhr und Amrum nicht fehlen.

Das im Jahr 2021 erstmals erschienene Buch hat dann im März 2023 mit dem Titel „Das große Buch MOIN“ einen Nachfolger mit flexiblem Einband erhalten, da es noch viel mehr über Land und Leute aus dem Norden mit ihren liebenswerten Eigenheiten zu berichten gibt und der Autor Olaf Nett einfach nich’ genuch davon kriegen konnte. Olaf Nett war lange Jahre Redakteur beim NDR, bevor er sich entschloss, sich hauptsächlich der Erziehung seiner beiden Kinder und zweier Dackel zu widmen. Als Buchautor ist er viel an den norddeutschen Küsten unterwegs und schreibt außer über die „Moinologie“ auch Romane und skurrile Krimi-Bücher.

Inseln unter sich …

Wenn man sich linguistisch und wissenschaftlich über „Moin“ informieren möchte, kann man dies unter https://de.wikipedia.org/wiki/Moin tun. Hier wird sehr ausführlich über die unterschiedlichen Herkunftsmöglichkeiten und Anwendungen dieser Grußformel berichtet. Zusammenfassend wird angenommen, dass „Moin“ ursprünglich aus der niederländischen Begrüßungsformel „Een moien Dag“ („Einen schönen Tag“) stammt, also nichts mit dem „Guten Morgen“-Gruß zu tun hat. Deshalb sagt man es immer und überall – morgens, mittags oder abends. Es ist auch immer wieder amüsant, wenn man beim Abendspaziergang auf Amrum den entgegenkommenden Gästen ein freundliches „Moin“ entgegenbringt und der Gruß dann mit einem verdutzten „Guten Morgen“ erwidert wird. Auch heißt es nur einmal „Moin“. Wer „Moin Moin“ sagt, outet sich als schwatzhaft und überschwänglich – oder ist im Vollsuff.

Das Buch MOIN: Na denn man tau
Lustiges Handbuch über die norddeutsche Lebensart mit plattdeutschen Sprüchen, Schietwetter-Tipps und Moinologie-Test
ISBN 978-3-8303-6378-1; 12,00 €

Das große Buch MOIN – Alles über Krabben, Klönschnack & Kultur aus dem Moinland
Bestes Buch über den Norden für Kenner und Touristen – Aber, da nich’ für!
ISBN 978-3-8303-6413-9; 16,00 €

 

Über Peter Totzauer

Dr. med. Peter Totzauer, Facharzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für Anästhesie, Notfallmedizin, Spezielle Schmerztherapie, geb. 1954 in Fürth/Bay., hat, bedingt durch den Beruf des Vaters, als Kind u.a. 4 ½ Jahre in Frankreich gelebt. Abitur 1974 in Köln, Studium der Humanmedizin an der Universität Bonn. War seit 1982 ärztlich tätig, davon viele Jahre als Oberarzt in der Anästhesie und als Leitender Notarzt in Euskirchen. War 2007 für ein halbes Jahr im Rahmen einer „Auszeit“ vom Klinikalltag bei seiner Lebensgefährtin und mittlerweile Ehefrau Claudia auf Amrum. Dies hat ihm so gut gefallen, dass er seit Ende 2008 seinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt ganz auf die Insel verlegt hat und hier seit 2010 mit in der „Praxis an der Mühle“ gearbeitet hat. In 2024 ist er endgültig in den ärztlichen Ruhestand getreten. Er hat zwei erwachsene Kinder, sein Sohn ist niedergelassener Physiotherapeut in Neuss, seine Tochter ist Lehrerin an der Öömrang Skuul.

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