Früh aufstehen, lange reisen, hart kämpfen: Amrumer Schüler geben alles.
Beim Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ zeigen sie Teamgeist und Ausdauer.

Früher Start und lange Wege
„Der Fernsehbeitrag (im SH-Magazin vom 19.03.2026) lässt den Einsatz aller Beteiligten von Amrum aus nur erahnen“, schreibt Schulleiter Jörg Tadsen über die Reise der Amrumer Sportschüler zum Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ und bedankt sich insbesondere für den Einsatz und das Engagement der Sportlehrer Anne und Matthias Claussen. Sie gingen morgens um 6.00 Uhr mit den Amrumer Sportlern auf die Fähre und fuhren von Dagebüll aus mit Bussen zu den verschiedenen Sportstätten.

Starke Leistungen in Floorball und Volleyball
Auf Kreisebene hatten sich gleich drei Floorball-Mannschaften (jeweils gemischte Teams aus Mädchen und Jungen) für den Landesentscheid qualifiziert. Die U14 (vierter Platz) und die U16 (dritter Platz) traten in Tarp an. Sie spielten jeweils Hin- und Rückspiele und konnten sowohl Siege als auch Niederlagen verbuchen. Eine U18 konnte wegen personeller Überschneidungen nicht antreten.
Auch die Volleyballer der „Öömrang Skuul“ hatten sich mit zwei Mannschaften für das Landesfinale qualifiziert und traten in den Wettbewerben der U14 und U16 an, wo sie jeweils den dritten Platz belegten. Eine U18 wurde auch hier wegen personeller Doppelmeldungen nicht gestellt, da ein Spieler oder eine Spielerin immer nur für ein Team gemeldet werden darf.

Ein langer Tag mit gemischtem Abschluss
Nach Beendigung der Wettkämpfe wurden alle Sportler und Beteiligte zur großen Siegerehrung nach Harrislee gefahren. Dort wartete bereits der NDR auf die jungen Sportler, um über das Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ in verschiedensten Sportarten zu berichten. Anschließend ging es mit Bussen zurück nach Dagebüll und nach fast 15 Stunden wieder nach Hause – leider nur mit lobenden Worten statt einer Freistunde, wie sie den Festlandsmannschaften gewährt wurde.
AmrumNews Online-Zeitung der Insel Amrum

