Projekt „Digitale Knotenpunkte“: Amt Föhr-Amrum bietet Bürgern wertvolle Hilfestellung beim Umgang mit Digitalisierung 

Im Bereich Digitalisierung hat das Land Schleswig-Holstein – nicht nur bundesweit, sondern europaweit – den Anspruch, eine Vorreiterstellung einzunehmen. Konsequent wird auf eine digitale Souveränität gesetzt und Unterstützungsstrukturen für Gemeinden und Ämter entwickelt. 

Ministerpräsident Daniel Günther beim Ausprobieren einer VR-Brille (Foto: Staatskanzlei)

Um die angebotenen Leistungen bestmöglich nutzen zu können, haben sich im Land Schleswig-Holstein bereits ca. 40 digitale Knotenpunkte etabliert: Niedrigschwellige Orte, an denen Bürgerinnen und Bürger neue Technologien ausprobieren und sich austauschen können. Diese sind entstanden, um den Bürgerinnen und Bürgern die verschiedenen Schwerpunkte des Digitalen Wandels zu vermitteln. Mit dabei: Das Amt Föhr-Amrum. 

Das Angebot richtet sich an alle, die Unterstützung beim Umgang mit digitalen Angeboten benötigen oder neue digitale Möglichkeiten kennenlernen möchten. Besonders angesprochen werden Menschen, die bisher wenig Berührung mit digitalen Verwaltungsdiensten hatten oder sich eine persönliche Unterstützung wünschen. So sollen digitale Verwaltungsangebote und deren praktische Nutzung im Alltag gezeigt und gemeinsam ausprobiert werden. 

Zum Beispiel: 

  • das Serviceportal Schleswig-Holstein, welches ein vielfältiges Angebot von digitalen Diensten des Landes und der Kommunen bietet 
  • digitale Anträge 
  • die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises 
  • das Bürgerkonto 
  • die Behördennummer 115, die einheitliche Behördennummer in Deutschland von Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 18:00 Uhr zum Erhalt von Auskünften zu Verwal-tungsfragen – unabhängig von Zuständigkeiten. 

Bürgerinnen und Bürger sollen digitale Möglichkeiten kennenlernen, Medienkompetenz aufbauen, Berührungsängste abbauen, sich über digitale Angebote austauschen und diese ausprobieren (wie zum Beispiel VR-Brillen oder 3D-Drucker). 

Eine solche digitale Sprechstunde dauert etwa 30 Minuten. Dabei handelt es sich nicht um einen Vortrag, sondern um eine persönliche und individuelle Unterstützung. Die Inhalte werden gemeinsam am Bildschirm angeschaut und ausprobiert. 

Interessierter Blick in die Amts-Zukunft am Rande der Verleihung des Island Future Awards: Dirk Schrödter und Peter Zell (i2k Services GmbH) (v.l.) (Foto: AmtFA Andreas Hansen) 

Die Knotenpunkte sollen so den Zugang zu digitalen Verwaltungsdiensten einfacher und verständlicher zu machen. Sie sollen Mehrwerte schaffen, die digitale Teilhabe fördern, bei digitalen Angeboten unterstützen, Hemmschwellen abbauen und die Menschen an neue Technologien heranführen 

Gerade auf Inseln können digitale Verwaltungsangebote helfen, Wege und Zeit zu sparen und Verwaltungsangebote einfacher erreichbar zu machen. Das Land Schleswig-Holstein verfolgt dabei ausdrücklich das Ziel, Digitalisierung „in die Fläche“ und nah zu den Menschen vor Ort zu bringen. Pressetext: Andreas Hansen – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – Fon: 04681/7470160 – E-Mail: a.hansen@amtfa.de 

Die digitalen Sprechstunden sollen dabei möglichst niedrigschwellig angeboten werden. Geplant sind persönliche Termine, mobile Einsätze, spontane Gespräche bei Veranstaltungen oder Vor-Ort-Terminen. Der mobile Knotenpunkt ermöglicht dabei auch Einsätze außerhalb klassischer Verwaltungsgebäude. 

Beispiele aus der digitalen Sprechstunde sind: 

  • Führungszeugnis online beantragen 
  • Hundesteuer an- oder abmelden 
  • Gewerbeanmeldung 
  • Zweitwohnungssteuer 
  • digitale Verwaltungsangebote über den Zuständigkeitsfinder Schleswig-Holstein 

Die Angebote werden direkt live am Bildschirm gezeigt und erklärt. Eine Reihe dieser digitalen Verwaltungsleistungen sind beim Amt Föhr-Amrum bereits verfügbar. Diese stellen einen großen Schritt dar, um das „Bürgerbüro der Zukunft“ zu realisieren. Im Juli 2026 ist mit dem Teilprojekt „Digitale Tourismusabgabe“ ein weiter Go-Live Termin festgelegt. Das Projekt macht die Digitale Teilhabe noch greifbarer auf dem Weg zu einer barrierefreien, bürgernahen und klaren Verwaltungsdigitalisierung. Viel wird über Digitalisierung gesprochen – die digitalen Knotenpunkte bieten tatsächlich eine einfach zugängige, serviceorientierte Nutzung. 

Wir digitalisieren nicht, weil es modern ist, sondern weil wir es uns nicht leisten können, es nicht zu tun.“ 

Christian Stemmer, Amtsdirektor des Amtes Föhr-Amrum 

Über Pressemitteilung Amt Föhr-Amrum

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