Mutwillig zerstörte E-Ladesäule …

Unbekannte hatten am Norddorfer Gemeindeparkplatz auf Amrum das Bedienungsdisplay einer E-Ladesäule zerstört. Die Versorgungsbetriebe gehen von Vandalismus aus und haben Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Das Bedienungsdiplay wurde mit einem spitzen Gegenstand zerstört

Die E-Ladesäule der Versorgungsbetriebe Amrum am Norddorfer Gemeindeparkplatz ist mutwillig zerstört worden. Irgendwann am vergangenen Wochenende wurde in der Zeit zwischen Freitagabend und Montagmorgen das Bedienungsdisplay offensichtlich mit einem spitzen Gegenstand eingeschlagen. Gott sei Dank konnten die Versorgungsbetriebe rasch handeln und bis Donnerstagabend für einen Austausch des Displays sorgen.

Nach Rücksprache mit Christoph Hagenbruch, dem Leiter der Versorgungsbetriebe, war zwar „nur“ ein materieller Schaden von etwa 300 Euro entstanden. Ärgerlich sei jedoch insbesondere, dass die Ladesäule zwischenzeitlich nicht nutzbar war.

Für einige Tage “Außer Betrieb”

Rätselhaft ist der Hintergrund der Beschädigung. Ein Anschlag auf die Amrumer Infrastruktur ist eher unwahrscheinlich, da sich in unmittelbarer Nachbarschaft der defekten Säule fünf weitere, neu installierte Ladevorrichtungen befinden, die nicht betroffen waren.

Denkbar ist, dass ein potenzieller Kunde überreagiert und hier seinen Frust über einen fehlgeschlagenen Ladevorgang abgebaut hat. Dabei muss er allerdings vorsätzlich mit erheblicher Gewalt und einem entsprechenden Werkzeug vorgegangen sein.

Insgesamt ist wohl von Vandalismus auszugehen. Die Zunahme von Gewaltdelikten in unserer Gesellschaft ist erschreckend. Eine Anzeige gegen Unbekannt wurde bei der Polizei erstattet. Mögliche Zeugen der Tat mögen sich bitte melden.

Über Peter Totzauer

Dr. med. Peter Totzauer, Facharzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für Anästhesie, Notfallmedizin, Spezielle Schmerztherapie, geb. 1954 in Fürth/Bay., hat, bedingt durch den Beruf des Vaters, als Kind u.a. 4 ½ Jahre in Frankreich gelebt. Abitur 1974 in Köln, Studium der Humanmedizin an der Universität Bonn. War seit 1982 ärztlich tätig, davon viele Jahre als Oberarzt in der Anästhesie und als Leitender Notarzt in Euskirchen. War 2007 für ein halbes Jahr im Rahmen einer „Auszeit“ vom Klinikalltag bei seiner Lebensgefährtin und mittlerweile Ehefrau Claudia auf Amrum. Dies hat ihm so gut gefallen, dass er seit Ende 2008 seinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt ganz auf die Insel verlegt hat und hier seit 2010 mit in der „Praxis an der Mühle“ gearbeitet hat. In 2024 ist er endgültig in den ärztlichen Ruhestand getreten. Er hat zwei erwachsene Kinder, sein Sohn ist niedergelassener Physiotherapeut in Neuss, seine Tochter ist Lehrerin an der Öömrang Skuul.

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