Öömrang Hüs sucht Verstärkung …

Im Öömrang Hüs wird Amrumer Geschichte lebendig. Für die Führungen durch das historische Friesenhaus braucht der Öömrang Ferian Unterstützung.

Ein Haus voller Amrumer Geschichte

Eine der besonderen Sehenswürdigkeiten der Insel Amrum ist das Öömrang Hüs in Nebel. Das reetgedeckte historische Kapitänshaus wurde im 16. Jahrhundert gebaut und wird heute vom Öömrang Ferian als originalgetreu eingerichtetes Museum betrieben.

In dem historischen Nebeler Friesenhaus sind mehrere Räume zu besichtigen, darunter die Wohnstube aus dem 17. Jahrhundert („a dörnsk“) und die Küche („a köögem“) mit der alten Feuerstelle („eldaag“).

Von der Küche aus wurde die gute Stube durch einen Beilegeofen beheizt. Dieser „Bileger“ von 1681 steht vor einer besonders schönen Fliesenwand mit dem Tableau eines Schmackschiffes, dessen Kapitän seinerzeit der Besitzer des Hauses war. Die Kapitänsstube diente zugleich als Schlafraum, wovon die beiden kurzen Alkovenbetten zeugen.

Führungen geben Einblicke in vergangene Zeiten

Jährlich besuchen etwa 9000 Menschen das Heimatmuseum. In täglich stattfindenden Führungen wird den Besuchern die Geschichte des alten Kapitänshauses, die Bedeutung des Walfangs in früheren Jahren und auch Wissenswertes über die friesische Sprache erläutert.

Öömrang Ferian sucht Unterstützung

Die Führungen werden von Vereinsmitgliedern, aber auch von ehrenamtlichen Helfern durchgeführt. Um auch weiterhin die täglichen Öffnungszeiten – nur an Sonn- und Feiertagen ist das Museum geschlossen – anbieten zu können, sucht der Öömrang Ferian Helfer, die Interesse an der Amrumer Geschichte, Kultur und Sprache haben und sich vorstellen können, diese einer Besucher-Gruppe zu vermitteln.

Ein umfangreiches Skript ist vorhanden und ermöglicht es, sich in die Materie einzuarbeiten. Wer sich vorstellen kann, den Öömrang Ferian bei Führungen durch das Öömrang Hüs zu unterstützen, kann unter info@oeoemrang-ferian.de Kontakt mit dem Verein aufnehmen.

Über Ralf Hoffmann

Ralf Hoffmann wurde 1955 in Schleswig geboren und zog mit seinen Eltern und Geschwistern 1962 nach Amrum. Nach dem Abitur in Niebüll studierte Ralf Luft und Raumfahrttechnik in Berlin. Die ersten 6 Berufsjahre verbrachte er als Entwicklungsingenieur bei VW und danach wechselte er als Aerodynamischer Entwicklungsingenieur zu Ford nach Köln. Als Leiter der Aerodynamischen Entwicklung für Ford Europa und die letzten 15 Jahre als Manager Aerodynamik und Motor- und Komponentenkühlung war er weltweit verantwortlich und viel unterwegs, um die jeweiligen Prototypen unter Hitze und Kälte zu testen. Nach all den Jahren auf dem Festland sind Ralf und seine Frau Karin nun wieder nach Amrum zurückgekehrt.

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