Gemeinde Nebel erhält Förderzusage für Neubau Haus des Gastes …

Der Neubau in Nebel kann nun starten: Das Land unterstützt das Projekt mit einer Millionenförderung.

Bürgerentscheid machte Weg für Neubau frei

Im Februar 2024 entschieden die Nebeler Bürger in einem Bürgerentscheid über die Zukunft des damaligen Hauses des Gastes: Erhalt und Renovierung oder Abriss und Neubau. Vorausgegangen waren intensive Diskussionen, die die Nebeler Bevölkerung teilweise in zwei Lager spalteten. Eine Mehrheit der wahlberechtigten Nebeler unterstützte die Pläne der Gemeindevertretung und stimmte für den Abriss und Neubau.

Planung wird konkreter

In der Folgezeit wurden die Pläne konkretisiert und die Kosten optimiert. Mit dem Abschluss der Leistungsphase 3 und der genaueren Kostenberechnung konnte im Frühjahr 2025 der Förderantrag gestellt werden. Grundlage für die Förderung bei der IB.SH (Investitionsbank Schleswig-Holstein) ist eine Überprüfung der Förderfähigkeit durch die GMSH (Gebäudemanagement Schleswig-Holstein).

Die geplanten Gesamtkosten belaufen sich auf 8,7 Millionen Euro. Darin sind Kostensteigerungen bis zum Baubeginn bereits berücksichtigt.

5,7 Millionen Euro Förderung

Das lange Warten auf eine positive Zusage hat sich gelohnt: Am Dienstag dieser Woche kam die lang ersehnte Nachricht. Die Gemeinde Nebel / Amrum Touristik Nebel erhalten eine Förderung von 75 Prozent der förderfähigen Kosten – insgesamt 5.742.280 Euro. Die Hausmeisterwohnung ist nicht förderfähig.

Die Förderung aus dem Landesprogramm Wirtschaft wird jeweils zur Hälfte aus Bundes- und Landesmitteln des GRW-Fördertopfs („Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“) bestritten.

Fertigstellung bis 2028 geplant

Der Neubau des Hauses des Gastes soll bis zum Jahr 2028 fertiggestellt werden. Die beauftragte Planungsfirma kann nun zeitnah mit den Ausschreibungen beginnen.

Über Ralf Hoffmann

Ralf Hoffmann wurde 1955 in Schleswig geboren und zog mit seinen Eltern und Geschwistern 1962 nach Amrum. Nach dem Abitur in Niebüll studierte Ralf Luft und Raumfahrttechnik in Berlin. Die ersten 6 Berufsjahre verbrachte er als Entwicklungsingenieur bei VW und danach wechselte er als Aerodynamischer Entwicklungsingenieur zu Ford nach Köln. Als Leiter der Aerodynamischen Entwicklung für Ford Europa und die letzten 15 Jahre als Manager Aerodynamik und Motor- und Komponentenkühlung war er weltweit verantwortlich und viel unterwegs, um die jeweiligen Prototypen unter Hitze und Kälte zu testen. Nach all den Jahren auf dem Festland sind Ralf und seine Frau Karin nun wieder nach Amrum zurückgekehrt.

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