
Sie hatten sich entschieden, zu der Investition ihres sogenannten fünften Bauabschnittes, eine Erweiterung der Stallungen in der Süddorfer Feldmark, mit einer 510 m² großen Photovoltaikanlage eine weitere große Investition zu wagen.


Sie hatten sich entschieden, zu der Investition ihres sogenannten fünften Bauabschnittes, eine Erweiterung der Stallungen in der Süddorfer Feldmark, mit einer 510 m² großen Photovoltaikanlage eine weitere große Investition zu wagen.

Tags Erneuerbare Energien Photovoltaik PV Rechner Solar
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Es sei Ihnen gegönnt, aber die Einspeisevergütung müssen alle Stromkunden durch höhere Preise zahlen. Auch diejenigen, denen es – aus welchen Gründen auch immer – schlecht geht. Die Abschaffung dieser falschen Subventionssteuerung wäre sinnvoll.
Habe zwar selbst keine Ahnung von Photovoltaikanlagen, aber schon viel darüber gelesen. Es ist mit Sichrheit der richtige Weg für die Zukunft. Irgendwo müssen wir ja mal anfangen!
Nach meinem Kenntnisstand ist die Ökobilanz für Photovaltaik desaströs. Die Herstellung der Module kostet Energie und Rohstoffe, die sie nie wieder herausholen. Zudem ist es von den “grünen Energien” diejenige mit der höchsten Eurobelastung je Kilowatt. Windenergie und Wärmegwinnung aus sehr tiefen Bodenschichten, Wasser etc. sind deutlich günstiger. Die Solarmodulfirmen haben es aber dank Lobby Arbeit verstanden, eine exzessiv (und unbegrenzt hohe) Förderung der Photovoltaik durchzudrücken. Diese Förderung besteht in einem mehrere Faktoren höheren Zwangsabnahmepreis durch die Energieversorger. Diese müssen das auf den Strompreis umschlagen. Dadurch wird für alle der Strompreis in den nächsten Jahren wohl jedes Jahr 10-20% steigen.
Zum Glück wird jetzt von der Politik (hoffentlich) langsam gegengesteuert. Nicht alles was “grün” aussieht, ist auch grün…
es ist komisch, immer wenn irgentwo über neue Solaranlagen oder Windkrafträder geschrieben wird, kommt auch wieder die garantierten Einsreisungspreise ins Gespräch.
Das es aber schon Anbieter gibt, die nur “Öko”-Strom liefern,
welchen sie auf der Strombörse einkaufen und handeln,
und dieser auch teurer an den Endkunden verkauft wird,
daß wird dann auch nicht erwehnt. Und ganz nebenbei,
immer mehr große Stromversorger machen mit ihrem
Öko-Leistungen Werbung, nur kosten soll der Öko-Strom am besten im Einkauf nicht mehr wie alle anderen Quellen.
Und das die Betreiber von Atomkraftwerken für Transporte und deren Sicherung, für die Zwischen- und Endlagerung nur einen Bruchteil der kosten tragen, und der Staat den Rest das soll ok sein ?
Zum Thema Ökobilanz der Module:
Die Photovoltaik Module bestehen hauptsächlich aus Silizium (15% der Erdmasse ist Silizium, z.B. Quarzsand), Bor (findet man auch in unsern Knochen, Früchten, Kalisalzen und im Bier) und Phosphor (kennt man von Streichhölzern und im dunkel leuchtende Uhrenzeiger). Alle diese Stoffe sind auf der Erde ausreichend vorhanden und können leicht abgebaut werden ohne die Umwelt stark zu schädigen. Photovoltaikanlagen haben (je nach Typ) in 1,5 bis 5 Jahren Betriebszeit die für die Herstellung benötigte Energie wieder erzeugt. Photovoltaikanlagen produzieren damit ca. 10-mal mehr Energie als für ihre Herstellung nötig ist. Und was besonders wichtig ist, nach Ihrer Lebenddauer von ca. 35-40 Jahren können Photovoltaikmodule recycelt werden und man kann daraus neue Module herstellen, der Energiebedarf dabei ist sogar noch geringer, nur 30% der Energie welche man für eine neues Modul braucht. Also kein Abfall oder Sondermüll und die Anlagen werden meist auf bereits bestehenden Gebäuden errichte, somit gibt es auch keinen weitern eingriffe in die Natur.
Umweltfreundlicher und sauberer kann man eigentlich keinen Strom erzeugen, nur mit der Kraft der Sonne und Silizium.
Hier geht es nicht um den Gewinn bei der Einspeisung, denn das dauert ja noch Jahre bis die Investion sich bezahlt macht.Hier hat endlich mal jemand den Mut auch auf Amrum an die Umwelt zu denken.Wie Herr Hagedorn schon anmerkt , Öko soll nichts kosten.ich gratuliere Fam Martinen zu dieser Anlage recht herzlich.
Was für eine Aufregung. Ich sprach ganz neutral von der Einspeisevergütungs-Subvention und der Ökobilanz (die auch die Aufstellung und den Wirkungsgrad umfaßt).
Herr Hagedorn spannt den Bogen zu AKWs, die ich gar nicht erwähnt habe. Herr Herzog geht auf meine Argumente ein – ich sehe es aber mit Aufstellung etc. etwas komplizierter (siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kobilanz). Frau Borchert sieht es etwas einfach. Die Amortisation ist durch die Einspeisevergütung mehr als garantiert. Daher gibt es auch ohne Probleme Kredite für diese Anlagen (siehe Festland).
Aber ich gönne Martinens gerne ihre Solaranlage, wollte mir aber dennoch erlauben, darauf hinzuweisen, das alle diese Anlagen (auch diese eben) dazu beitragen, daß Strom unnötig teuer wird. Windenergie, Wasser, Tiefenwärme etc. wirken bei deutlich geringerer Förderung je KwH (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare-Energien-Gesetz) für den Stromzahler effizienter. Photovoltaik ist – in meinen Augen – eine Energieerzeugung für abgelegene Gegenden/Häuser und nicht für die allgemeine Stromproduktion.
BTW. Warum gibt es keine Vorschau für den Text, damit man Rechtschreibfehler besser korrigieren kann?