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Einsatzstatistik DRF Luftrettung 2014 – Niebüller Hubschrauber fliegt 1.108 Einsätze…


Niebüll. Ein stechender Schmerz, die Brust wird eng – Herzinfarkt! Jetzt zählt jede Minute. In maximal zwei Minuten ist die Besatzung des Niebüller Rettungshubschraubers in der Luft, um schnelle medizinische Hilfe zu bringen. Im Jahr 2014 wurde der Hubschrauber der DRF Luftrettung zu insgesamt 1.108 Einsätzen alarmiert.

Carsten Dummann, Rettungsassistent in Niebüll, erzählt: „Unsere häufigsten Alarmierungsgründe im vergangenen Jahr waren schwere Unfälle und Erkrankungen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Hinzu kamen Ertrinkungsunfälle, häufig von Kleinkindern, verunglückte Motorradfahrer oder Personen, die beim Grillen mit Spiritus hantiert und sich dabei schwer verbrannt haben. Sie alle benötigen schnellstmöglich medizinische Hilfe. Wir sind mit unserem rot-weißen Hubschrauber innerhalb kürzester Zeit vor Ort, um die Patienten notärztlich zu versorgen und in eine optimal für sie geeignete Klinik zu transportieren.”

Innerhalb kürzester Zeit vor Ort...
Innerhalb kürzester Zeit vor Ort…

„Christoph Europa 5“, der Niebüller Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung, ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Er ist am Krankenhaus Niebüll stationiert. Neben seinen Einsätzen im nördlichen Schleswig-Holstein wird er auch für Rettungseinsätze in Süddänemark alarmiert. Grenzüberschreitend war die Besatzung 2014 insgesamt 50-mal im Einsatz.

In Schleswig-Holstein fliegen insgesamt zwei Hubschrauber der DRF Luftrettung: „Christoph Europa 5“ in Niebüll und „Christoph 42“ in Rendsburg. Zusammen starteten sie im vorigen Jahr 2.676-mal.

Die DRF Luftrettung

Die DRF Luftrettung setzt an 30 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht davon sogar rund um die Uhr. Darüber hinaus holt die DRF Luftrettung mit ihren Ambulanzflugzeugen im Ausland verletzte oder erkrankte Förderer des DRF e.V. zurück, wenn dies aus medizinischen Gründen notwendig ist. Im vergangenen Jahr starteten die rot-weißen Luftretter zu insgesamt 37.811 Einsätzen.

Zur Finanzierung ihrer lebensrettenden Arbeit ist die gemeinnützig tätige DRF Luftrettung auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen, Infotelefon: 0711-70072211. Aktuelle Informationen auch unter www.drf-luftrettung.de und www.facebook.com/drfluftrettung

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Steuerbüro Jäschke

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