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So geht schön: Stefanie Staubers neues Kosmetikstudio in Norddorf…

Einer der schönsten Flecken Amrums riecht jetzt manchmal nach Rose und Mandel. Im Häuschen gegenüber vom Dorfhotel Ütjkiek hat Stefanie Stauber gerade ein Kosmetikstudio aufgemacht. Schwerpunkt: Ganz viel Natur.

Stefanie Stauber vor ihrem Studio in Norddorf

Stefanie Stauber vor ihrem Studio in Norddorf

Das Gebäudeensemble aus Beauty-Häuschen und Hotel an der winzigen Wegekreuzung in der Ual Jaat, der alten Gasse in Norddorf, kommt aus einer Zeit, als man auf der Insel die Steine für seine Behausung noch selbst brannte. Heute ist diese Idylle so nah dran an Bullerbü, das wahrscheinlich alle, die hier entlanglaufen, vor Entzücken die Luft anhalten: Blümchen, Friesentür, altes Mauerwerk, Rosenduft (echt und von Doktor Hauschka).

Stefanie Stauber hat jahrelang für das Heilmittelunternehmen Wala und dessen Kosmetikmarke gearbeitet. Eine Ausrichtung auf genau diese so streng zertifizierte Naturpflege war für die 39-jährige Stuttgarterin von Anfang an klar. Sie war oft bei der Ernte dabei, hat zum Sonnenaufgang um 5 Uhr Blüten geknipst, die später von Hand gesäubert werden. Die Rohstoffe kommen aus sorgfältig überwachten Projekten. „Da hat schon so mancher Bauer von Mohn auf Rosen umgestellt“, sagt Stauber. „Wenn man mal gesehen hat, mit welcher Liebe und Sorgfalt die arbeiten, kann man die Finger nicht mehr davon lassen“, sagt sie und lacht. Zurück ins Studio!

Zum Wohlfühlen: Ein Blick ins Studio

Zum Wohlfühlen: Ein Blick ins Studio

Vom Sessel in der kleinen Veranda neben dem Kosmetikzimmmer blickt man über die Marsch Richtung Odde. Man könnte dort ewig sitzen, so schön ist die Sicht.

Dennoch sollte man nicht vergessen, warum man gekommen ist. Wimpern färben, Füße baden oder das „Eine Stunde Zeit für mich“-Programm mit Gesichtsbehandlung, Dekolletéeinstreichung, Lymphstimulation – sehr angenehm gebettet mit heißen Kompressen im Nacken und um die Schultern. In den kleinen Spitzengardinen-Fenstern hängen Kristalle, in denen die Sonne tanzt, warm fällt das Licht herein, der schöne alte Holzfußboden ist frisch abgezogen, weiße Wände: eine Ruhe wie selten. „Min tüs“ – mein Zuhause, hat Stauber ihre kleine Beauty-Oase genannt. Voll getroffen!

Man kann hier bis zu zwei Stunden zuhause sein (mit der klassischen Kopf-bis-Fuß-Kur ) oder nur kurz für eine Augenbrauen-Korrektur vorbeischauen. Eine besondere Behandlung für Teenies und ihre manchmal noch zickende Haut hat Stauber auch. Man kann eine neue Handcreme probieren, sich erzählen lassen, wie Reinigungsmilch am besten funktioniert, bekommt Tipps rund ums Wohlsein und bestimmt auch über die Insel, auf der Stefanie Stauber seit zwei Jahren lebt.

Vor fünf Jahren betreute sie in Wien gerade den Aufbau einer Wala-Tochterfirma, als sie erstmals Urlaub auf Amrum machte. Ausgerechnet im „Ütjkiek“, dem so schönen Dorfhotelhäuschen gegenüber ihres Kosmetikstudios. Kurz erzählt: Amrum toll, Hotelbesitzer toll, Fernbeziehung, Insichgehen, Erfahrungen bündeln, Schulungen, Zertifikate – Fähre. Nach verschiedenen (Wellness-)Stationen auf der Insel ist sie nun angekommen: min tüs – zuhause in ihrem eigenen Studio!

 

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Über Undine Bischoff

Journalistin und Texterin. Fuhr mit drei Jahren zum ersten Mal über den Kniep – in einer Schubkarre. Weil ihr Vater da draußen eine Holzhütte baute, zwanzig Feriensommerjahre lang. Betextet Webseiten und Kataloge, schreibt für verschiedene Medien und natürlich für Amrum News.
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