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“Ich habe keine Zeit für die Feuerwehr ist für mich kein Argument” … Ortswehrführerin Claudia Motzke

Am 9. April hatte die Feuerwehr Amrum mit einer großen Auftaktveranstaltung ihre Kampagne gegen den Mitgliederschwund bei den freiwilligen Feuerwehren auf Amrum gestartet. „Mit dem Slogan: „Wenn Du nicht kommst, wer kommt dann“, verdeutlichten die Freiwilligen die Notwendigkeit dieses Solidarpaktes, der nur funktioniert, wenn genügend Frauen und Männer bereit sind, sich für die Allgemeinheit in der Not zu einzusetzen. Treffen kann es jeden und dann ist es beruhigend, wenn die Feuerwehr zur Hilfe eilt.

Wir stellen in den kommenden Wochen sowohl Aktive der Amrumer Feuerwehren als auch Helferinnen und Helfer, die stets die Arbeit der Feuerwehren aktiv unterstützen, in einem Steckbrief vor.

Mit der Ortswehrführerin der Freiwilligen Feuerwehr Süddorf-Steenodde, Claudia Motzke, beginnen wir unsere Steckbrief-Reihe.

Claudia Motzke

• Mutter von 4 Kindern
• arbeitet als Bauzeichnerin
• jobt in der Gastronomie
• arbeitet nebenbei als Rettungssanitäterin

Für die 1978 in Berlin Wilmersdorf geborene Mutter von vier Kindern war es 1995 nach ihrem Wohnortwechsel nach Amrum ein persönliches Bedürfnis, bereits im darauffolgenden Jahr der Feuerwehr beizutreten.“Mir war es wichtig etwas für die Allgemeinheit zu tun und so dem Wohl der Insel Amrum dienlich zu sein“, erklärt die gelernte Bauzeichnerin.

Bis zu ihrer Überstellung zur Ortsfeuerwehr Süddorf-Steenodde hatte Claudia Motzke die Grundausbildung und weitere Fachausbildungen bereits bei der Gemeindefeuerwehr in Norddorf hinter sich. Die durchlaufenen Lehrgänge lassen mittlerweile kaum eine Lücke offen und seit nunmehr 2008 leitet sie als Ortswehrführerin die Geschicke bei der Feuerwehr in Süddorf.

„Ich habe keine Zeit für die Feuerwehr ist für mich kein Argument, sondern ein Luxusproblem und taugt keinesfalls zum Verstecken“, verdeutlicht Claudia Motzke ihre Haltung gegen oft gehörte Ausreden. „Es ist allein der Wille und die Bereitschaft Zeit zu erübrigen und sich für unser aller Wohl auf Amrum einzusetzen und sich damit solidarisch zu zeigen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir auf Amrum vorerst aus eigener Kraft die unterschiedlichsten Not- und Gefahrenlagen abarbeiten müssen und das funktioniert nicht, wenn die Feuerwehren unter Mitgliederschwund leiden.

„Wir freuen uns über jede und jeden, die – beziehungsweise der sich zu uns gesellt. Breit aufgestellte soziale Kontakte und eine Menge Spaß sind zudem bei der Feuerwehr inklusive“.

Interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger können sie hier infotmieren: www.feuerwehr-amrum.de

 

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Über Thomas Oelers

Thomas Oelers wurde 1966 in Wittdün auf Amrum geboren - ein echtes Inselkind. Nach seiner Schul- und Ausbildungszeit entschied er sich auf der Insel zu bleiben. Heute arbeitet der Vater von 2 Kindern in einem Wittdüner Betrieb als Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister. Seit 2003 recherchiert und fotografiert er als freier Journalist akribisch im Amrum-News Team.
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