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„Salut d`Amour“ – Klassik-„Duo Kastelewicz Pronina“ gastierte erstmals auf Amrum…

Das „Duo Kastelewicz Pronina“

Das „Duo Kastelewicz Pronina“

Es war eine absolut gelungene Amrum-Premiere! Das „Duo Kastelewicz Pronina“ gastierte erstmals auf der Insel Amrum. Mit ihrem Programm „Salut d`Amour“ für Klavier und Violine luden die beiden Musikerinnen Anna Barbara Kastelewicz (Violine) und Alina Pronina (Klavier) das Amrumer Publikum im Norddorfer Gemeindehaus, mit romantischem Violinrepertoire aus drei Jahrhunderten, auf eine sinnliche-träumerische Konzertreise ein.

Pianistin Alina Pronina wurde in der ukrainischen Hauptstadt Kiew geboren und studierte am dortigen R.M. Gliere-Konservatorium. Im Jahr 2006 legte sie nach fünfjährigem Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin erst ihr Diplom und zwei Jahre später das Konzert-Examen ab. Schon während ihres Studiums wurde sie mit zahlreiche Preisen und Auszeichnungen geehrt. So gewann sie die Prämie „Vox Populi“ beim Kiewer Festival „Regina und Vladimir Horowitz- in Memoriam“ (1997) und wurde Preisträgerin bei den internationalen Wettbewerben „Tradition und Gegenwart“ in St. Petersburg/Russland (1995), „Kunst des 21. Jahrhunderts“ in Wörsel/Ukraine (1999) sowie dem internationalen Wettbewerb für junge Pianisten in Ettlingen/Deutschland (2002). Außerdem gewann die Wahlberlinerin 2007 den Berliner Steinway-Wettbewerb und wurde Stipendiatin von „Yehudi Menuhin-Live Music Now e.V.“.  Seit 2009 spielt Alina Pronina im Rahmen diverser Theateraufführungen mit der Staatskapelle Berlin, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin und dem Deutschen Filmorchester Babelsberg.

Anna Barbara Kastelewicz ist als Solistin, Kammermusikerin und Konzertmeisterin tätig. Ihre musikalische Ausbildung erhielt die gebürtige Berlinerin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in ihrer Heimatstadt, der „Guidhall School of Music and Drama“ in London sowie an der „Indiana University“ in Bloomington/ Indiana (USA). Breite musikalische Erfahrung sammelte sie in verschiedenen klassischen Orchestern, wie im „Konzerthausorchester Berlin“ und der „Deutschen Oper am Rhein“, sowie in der Arbeit unter Dirigenten, wie Kurt Masur und Lorin Maazel. Durch zahlreiche Auftritte und Tourneen in Europa, Asien und Südamerika ist sie sowohl national als auch international präsent. Ihre eigene Musikagentur „Kastelewicz Music in Progress“ ist seit mehr als zehn Jahren auf professionelle Künstlervermittlung, musikalische Eventgestaltung und Projektleitung spezialisiert. Darüber hinaus spielt sie Rundfunk-, Fernseh- und Tonträger-Aufnahmen ein und lebt als freischaffende Künstlerin in Berlin. Mit ihrem Duo Violine/Klavier widmet sie sich vornehmlich einem klassischen und romantischen Repertoire, mit einer ausgeprägten Vorliebe von französischen Stücken und Sonaten um 1900. In großer Experimentierlust entwirft das Duo vielseitige bunte Programme von Barock bis Modern.

Haben sichtbar Spaß an der Musik...

Haben sichtbar Spaß an der Musik…

Das traditionell sehr Klassik affine Amrumer Publikum erlebte wieder einmal einen Konzertabend der Extraklasse. Anna Barbara Kastelewicz und Alina Pronina wussten mit ihrem aktuellen Konzertprogramm „Salut d`Amour“ im Norddorfer Gemeindehaus zu überzeugen. Als besonderes Highlight hatten die beiden Musikerinnen auch optisch noch eine Überraschung ausgedacht und jedes der beiden Konzertteile ein eigenes Outfit vorbereitet. Im ersten Teil waren Werke von Edward Elgar – „Salut d`Amour,  op.12“, Wolfgang Amadeus Mozart – „Sonate in G-Dur, KV 293a (301)“, Robert Schumann – „Fantasiestücke op. 73“, Georg F. Telemann – „Fantasie Nr. 7“ und Antonin Dvorak – „Humoresque op. 101, Nr.7“ und „Romantisches Stück op.75 Nr.1“zu hören. Nach der Pause durfte sich das Publikum dann über Felix Mendelssohn – „Lied ohne Worte“, Johannes Brahms – „Scherzo in c-Moll“, Jules Massenet – „Thais Méditation“, Fritz Kreisler „Liebesleid“ und „Schön Rosmarin“, Enrico Toselli – „Nächtliche Sehnsucht“ sowie Vittorio Monti – „Czárdás“ freuen. Anschließend wurden sie vom Amrumer Publikum mit donnerndem Applaus belohnt.

Es war eine überaus gelungene Amrum-Premiere die den beiden sichtlich viel Spaß gemacht hat. „ Es hat uns sehr gefreut hier auf Amrum in diesem tollen Saal spielen zu dürfen. Das Publikum war wahnsinnig toll und wir haben uns von der ersten bis zur letzten Minute sehr wohl gefühlt“, erklärten Beide nach ihrem Auftritt im Gemeindehaus zufrieden. Abseits des Konzerts durfte natürlich auch ein Spaziergang über den berühmten Kniepsand keinesfalls fehlen. „Es ist wirklich wunderschön hier und die Insel hat ja noch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten“. Eine Rückkehr nach Amrum ist also gar nicht mal so unwahrscheinlich. Wir hätten nichts dagegen.

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Über Andreas Buzalla

Andreas Buzalla ist ein waschechter Berliner. 1978 dort geboren, hat er unzählige Urlaube mit seinen Eltern auf der Insel verbracht. 2004 erfüllte er sich seinen großen Traum auf der Insel zu leben. Dazu absolvierte er eine Lehre zum Reiseverkehrskaufmann bei der AmrumTouristik. Heute arbeitet er als Assistent der Veranstaltungsleitung der AmrumTouristik. Seit 2004schreibt er als freier Journalist im Amrum-News Team.
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