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Wenn Straßen zu Flüssen werden …

Heute gegen 8.00 Uhr traf eine Gewitterzelle auf Amrum, die starken Regen mit sich führte. Mit leichtem Regen, Blitz und Donner in der Ferne wurden alle auf der Insel geweckt. Hagelkörner und zunehmender Starkregen folgten mit herankommenden Donnerrollen. Wo es sonst schon hell am Tage ist, hatte man das Gefühl es sei noch mitten in der Nacht, was die grellen Blitze noch heller erscheinen lies.

 

Was folgte waren zwanzig Minuten Sturzregen, circa 30 cm pro qm2. Es verwandelten sich die Straßen zu Flüssen, die Gullys liefen über und wurden von Sand und Kiesel verstopft. Keller und Garagen liefen voll, Gärten bildeten ganze Seenlandschaften. “Eine solche Wucht an Wasser habe ich selten erlebt, dass sogar in meinem Garten die Enten schwimmen können”, erzählt eine ältere Insulanerin erstaunt, jedoch glücklich das ihr Keller trocken geblieben ist. So schnell die Gewitterfront kam ging sie auch wieder. Hinterlassen hat sie einiges an Chaos, was jedoch von den meisten selbst beseitigt und aufgeräumt werden konnte. Nur die Freiwillige Feuerwehr Nebel rückte zu einem kleinen Einsatz aus. Leider zeigt der Wetterbericht auch in den nächsten Tagen nur sehr zögerlich seine sonnig frühlingshafte Seite und so müssen sich alle noch ein bisschen in Vorfreude auf den hoffentlich bevorstehenden Sommer üben.

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Über Kinka Tadsen

Kinka Tadsen erblickte 1972 in Hamburg das Licht der Welt. Aufgewachsen ist sie dann auf Amrum. Abitur hat sie auf Föhr gemacht und sich für eine Fotografenlehre in Bad Oldesloe entschieden. Fotografen- und Lebenserfahrung hat sie in der großen weiten Welt auf diversen Kreuzfahrtschiffen als Bordfotografin gesammelt. 2003 folgte dann die Rückkehr nach Amrum. Seit 2008 gehört sie als freie Journalistin zum Amrum-News Team.
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