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Wiebke Meier begeistert in der Amrumer Windmühle …

 

Zur 54. Sommerausstellung der Amrumer Windmühle begrüßte Volker Langfeld Besucher und die Künstlerin Wiebke Meier mit ihrer Familie. Musikalisch wurden die Besucher von Ehepaar Sokollek auf die 42 Kunstwerke eingestimmt.

Die Künstlerin Wiebke Meier

Viele waren gekommen, um sich die Aquarell Malerei der Künstlerin anzuschauen. Nach den einleitenden Worten ihres Ehemannes begrüßte Wiebke Meier die Besucher und dankte allen für ihr Kommen, der Mühle für diese Ausstellung und ihrer Familie für die Unterstützung, denn auch ihre beiden Söhne halfen tatkräftig an diesem Tag mit. „Es ist für mich ganz besonders hier ausstellen zu dürfen”, erzählt die Künstlerin. Ihre Verbindung und Leidenschaft zu Amrum währt schon sehr lange, denn sie kam schon als Kind mit ihren Eltern hier in die Ferien. In ihrer Kindheit fing auch die Liebe zur Malerei an, „gebt dem Kind ein Zettel und Stift und sie ist glücklich”, haben ihre Eltern immer gesagt. Auch in der Schulzeit begleitete sie weiterhin die Leidenschaft, doch die Vernunft über eine „solide” Arbeitsstelle ebnete ihr den Weg zur Bankkauffrau. „Zum Glück, denn so habe ich sie kennen gelernt, durch die Arbeit”, erzählte ihr Mann. Nach dem Kennenlernen, kam der Umzug zu ihrem Mann nach Heiligenhafen, es folgten die Kinder und das Mama-dasein. In dieser Zeit pochte die künstlerische Ader wieder und Wiebke Meier nahm an einem Aquarellkurs in der Volkshochschule teil. Dies sollte eine große Wende in ihrem Leben werden, denn schnell erkannte der damalige Dozent das große Talent in ihr.

Bilder wirken dreidimensional …

Sie wurde in den Malgemeinschaft in Heiligenhafen aufgenommen und es folgten erste Ausstellungen. Zwischen 2007 und 2011 war sie sogar selbst Dozentin an der Volkshochschule in Heiligenhafen. Die Malerei hat sie nicht mehr losgelassen und neben nationalen hat sie auch international Erfolge feiern können. Ein Amrumer Dünenbild sicherte Wiebke Meier die Teilnahme an der internationalen jurierten Ausstellung „Fabriano in Aquarell” in Italien (750 Aquarelle aus 50 Ländern). „Ich habe den Weg und Stil in meiner Kunst gefunden, mit einer Mehrschichten Arbeit, male ich anders als viele andere. 3-5 Schichten baue ich in einer nass in nass Technik auf. Die Bilder wirken dreidimensional, man taucht förmlich in sie ein”, erklärt Wiebke Meier, wobei es kaum einer Erklärung bedarf, denn in ihren Kunstwerken nimmt sie die Besucher mit auf eine Reise über Amrum.

Äusserlich fallen vor allen die hochkant Panorama und kreisrunden Kunstwerke ins Auge. „Es ist handgeschöpftes rundes Papier aus Italien”, erzählt sie und freut sich so sehr diese Bilder hier auf Amrum zeigen zu können. Die Besucher sind begeistert und schwärmen von den Motiven, der Umsetzung und den Farben.
Bis zum 24.August können die Kunstwerke von Wiebke Meier bestaunt und gekauft werden, täglich von 10.30-13 Uhr und 14.30-17 Uhr in der Amrumer Windmühle.
Darüber hinaus auf ihrer homepage : www.wiebkemeier.de
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Über Kinka Tadsen

Kinka Tadsen erblickte 1972 in Hamburg das Licht der Welt. Aufgewachsen ist sie dann auf Amrum. Abitur hat sie auf Föhr gemacht und sich für eine Fotografenlehre in Bad Oldesloe entschieden. Fotografen- und Lebenserfahrung hat sie in der großen weiten Welt auf diversen Kreuzfahrtschiffen als Bordfotografin gesammelt. 2003 folgte dann die Rückkehr nach Amrum. Seit 2008 gehört sie als freie Journalistin zum Amrum-News Team.
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