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Neue Investitionen in der Gemeinde Wittdün

Auf der letzten Tourismusausschusssitzung der Gemeinde Wittdün gab Bürgermeister Heiko Müller bekannt, dass die für den Herbst diesen Jahres geplante Bürgerversammlung auf Anfang 2019 verschoben ist. Grund hierfür sind die noch nicht abgeschlossenen Beratungen über den Gemeindehaushalt 2019.

Wie schon berichtet, wird es in Wittdün demnächst auch öffentliche E-Ladestationen für Elektromobile geben. Die Benutzung dieser mit 24.000 € geförderten Maßnahme wird für 5 Jahre kostenfrei sein.

Aufgrund offener Steuerrechtsfragen wurde der Jahresabschluss der Amrumrum Touristik Wittdün für das Jahr 2016 erst jetzt vorgestellt. Eine externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den Abschluss geprüft und die Rechtmäßigkeit bestätigt. Demnach schließt das Jahr 2016 mit einem Jahresfehlbetrag von 273.893,21 € (Vorjahr 349.231,64 €) ab, welcher von der Gemeinde Wittdün auszugleichen ist und schon im letzten Gemeindehaushalt berücksichtigt wurde.

Die evangelische Kirche in Wittdün

Veranstaltungen in der evangelischen Kirche in Wittdün sind fester Bestandteil im Programm der Amrum Touristik und erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Atmosphäre und gute Akustik sind insbesondere auch für kleinere Veranstaltungen interessant. Leider fehlt jegliche Infrastruktur (z.B. Toiletten) und die Durchführung der Veranstaltungen stellt für die Amrum Touristik einen erheblichen Aufwand dar. Der Tourismuschef Frank Timpe regte an, dass sich die Gemeinde mit der evangelischen Kirche abstimmt, um hier Verbesserungen zu schaffen.

Amrum Badeland

Die Eintrittspreise im Badeland sind schon seit einigen Jahren nicht erhöht worden. Bürgermeister Müller regte an, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die das gesamte Angebotskonzept überarbeitet. Nicht unbedingt mit dem Ziel, die Preise zu erhöhen, sondern eher mit der Idee, das Angebot noch attraktiver zu machen und vielleicht auf diesem Wege höhere Einnahmen zu erzielen. Im Jahr 2017 gab es 47.000 € Mehreinnahmen gegenüber 2016. Aufgrund des sehr guten Sommers wird dieses im Jahr 2018 nicht zu erreichen sein.

Bevor Tourismuschef Frank Timpe den Haushaltsplan der Amrum Touristik Wittdün für 2019 vorstellte, gab Heiko Müller einen kurzen Rückblick über die vergangenen Jahre. So konnten die hohen Verluste von 431.637,92 € im Jahr 2012 bis auf 93.703,71€ im Jahr 2017 reduziert werden. Hierzu trugen unter anderem höhere Einnahmen aus Kur- und Tourismusabgabe, Einsparungen im Energiebereich und auch verbesserte Einnahmen im Amrum Badeland bei. Auch wenn die Anzahl der Gäste etwas zurückgegangen ist, so ist doch die Anzahl der Übernachtungen in diesem Zeitraum gestiegen.

Im Wirtschaftsplan für 2019 stehen Aufwendungen von 2.106.600 € Erträge von 1.724.000 € gegenüber, was einen geplanten Jahresverlust von 382.500 € bedeutet. Erfahrungsgemäß liegen die Planungen immer höher als das Jahresergebnis (2017: Planung – 748.900 € €, tatsächlicher Verlust -93.701,71 € ).

Der Vermögensplan sieht Ausgaben von 2,3 Mio. € vor. Dieses wird im Wesentlichen durch Zuschüsse, Abschreibungen und ein neues Darlehn finanziert. Die größten Posten sind die energetischen Optimierung des Badelandes (700.000 € ) sowie ein geplanter Anbau / Umbau am Badeland (880.000 €). Geplant sind hier ein neuer Konferenzraum, Räumlichkeiten für die Schutzstation Wattenmeer sowie eine Erneuerung der „Schatzkiste“ zur Kinderbetreuung.                       Bürgermeister Müller: „Dieses sind notwendige Investitionen, die wir jetzt angehen müssen. Die Energetische Optimierung des Badelandes wird die Kosten weiter senken und die Investitionen in die Infrastruktur sollen den Urlaubsort Wittdün auch in Zukunft weiterhin attraktiv gestalten“.

Der Tourismusausschuss empfahl der Gemeindevertretung den vorgelegten Haushaltsentwurf anzunehmen.

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Über Ralf Hoffmann

Ralf Hoffmann wurde 1955 in Schleswig geboren und zog mit seinen Eltern und Geschwistern 1962 nach Amrum. Nach dem Abitur in Niebüll studierte Ralf Luft und Raumfahrttechnik in Berlin. Die ersten 6 Berufsjahre verbrachte er als Entwicklungsingenieur bei VW und danach wechselte er als Aerodynamischer Entwicklungsingenieur zu Ford nach Köln. Als Leiter der Aerodynamischen Entwicklung für Ford Europa und die letzten 15 Jahre als Manager Aerodynamik und Motor- und Komponentenkühlung war er weltweit verantwortlich und viel unterwegs, um die jeweiligen Prototypen unter Hitze und Kälte zu testen. Nach all den Jahren auf dem Festland sind Ralf und seine Frau Karin nun wieder nach Amrum zurückgekehrt.
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