Die Würfel sind gefallen  – beim Spielenachmittag im Clemens-Hüs …


Ansprechpartnerin Doris Arnold ( 2.v. rechts) im Rahmen der geselligen Runde

Als wir die freudige Nachricht bekamen, dass man sich im öffentlichen Raum ohne Einschränkung der Personenanzahl wieder treffen darf, war das gerade für Menschen ohne digitale Freunde ein freudiges Ereignis.

Allerdings war es oft nicht einfach, an die alten Kontakte anzuknüpfen. U.a. deshalb, weil es die alten Freunde von früher nicht mehr gibt oder die Versammlungsräume von früher nicht mehr genutzt werden können – wie in Nebel die Begegnungsstätte des DRK, wo jetzt die für alle Amrumer sehr wichtige, tolle Wohngemeinschaft der Diakonie untergebracht ist.

Wer die 4. Ausgabe 2022 des St. Clemens-Boten der evangelischen Kirchengemeinde Amrums aufmerksam durchgeblättert hat, konnte es schon lesen: Doris Arnold aus Nebel wollte nicht alleine zu Hause sein, sondern mit Gleichgesinnten zusammen spielen und eine gute Zeit haben. Sie ergriff die Initiative und wandte sich an die Kirchengemeinde. Es konnte ein freier Termin im Clemens-Hüs gefunden werden. Und nun findet hier jeden Donnerstag ab 15 Uhr ein Spielenachmittag statt. Spieler jeden Alters sind herzlich willkommen. So gab es bisher Mitspieler von 24 – 94 Jahren. Spiele dürfen gerne mitgebracht werden. Die „Stammspieler“ haben aber auch immer Spiele dabei. Man ist sich einig: auch wenn man allein vorm Bildschirm sitzen und „zocken“ könnte, ist es umso schöner, wenn man hört, wie die Würfel fallen oder das gute Blatt beim Kartenspiel in der Hand sieht.

Und am Ende der Veranstaltung ist es ganz egal, wer gewonnen oder verloren hat. Man hört beim Verlassen des Hauses von überall: Das war doch wieder ein schöner Nachmittag.  Alles Gute bis nächste Woche!

Wer Fragen hat, wendet sich bitte an die Ansprechpartnerin Doris Arnold ( Tel. 04682 2693) oder schaut am Donnerstag einfach rein.

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Über Brunhilde Wnuck-Jessen

Brunhilde Wnuck-Jessen wurde 1956 in Dorsten geboren und machte dort 1975 ihr Abitur. Anschließend ging es zum Studium nach Köln, wo sie eine Amrumer-Clique kennenlernte. Der Liebe wegen zog sie 1984 nach Süddorf auf Amrum, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann Sönke wohnt. Nach 38 Jahren Schreibtischarbeit freut sich die Jungrentnerin nun auf viel gemeinsame Zeit mit ihren beiden Enkeltöchtern.

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