Ein Nachmittag voller Klang und Gemeinschaft …

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Im Gospel-Café zählt nicht die perfekte Stimme, sondern die Freude am Singen.
Kantorin Barbara bringt im Gemeindehaus Nebel Menschen zusammen, die den Gospel von Herzen leben.
Am Ende steht nicht nur Musik – sondern der Wunsch nach mehr.

Kantorin Barbara Pfalzgraff

Einladung mit Herz und Stimme

Der Einladung zu einem gemeinsamen Gospel-Café waren auch in diesem Jahr wieder viele gefolgt. Kantorin Barbara Pfalzgraff begrüßte herzlich knapp dreißig Sängerinnen und einen Sänger im Gemeindehaus Nebel. Mit einem Gospel, passend zu Allerheiligen, stimmte sie Sopran-, Alt- und Tenorstimmen ein: „Oh when the Saints go marchin’ in“ war allen wohl bekannt – viele profitierten von ihren Erfahrungen aus Gesangsvereinen und früheren Gospel-Workshops.


Bekannte Melodien, neue Gemeinschaft

Auf der Leinwand waren die Texte zu sehen, und Barbara Pfalzgraff spielte die einzelnen Stimmen am Klavier ein. „Oh, macht das Spaß – es ist so schön!“, war die Rückmeldung der Sängerinnen und Sänger in der gemütlichen Café-Pause, zu der alle eine Kleinigkeit in Form von Kuchen und Keksen beigetragen hatten.

Die Stimmung war fröhlich und gelöst – niemand musste perfekt sein, jeder durfte einfach mitmachen. Zwischen Kaffee, Lachen und ersten Harmonien entstand ein Gemeinschaftsgefühl, das weit über Musik hinausging.


Die Texte auf der Leinwand und am Klavier begleitet, so war es ein tolles gemeinsames Gospelsingen

„Von innen heraus singen“ – Barbaras Gospel-Idee

„Wir sind kein professioneller Chor. Wir sind hier, um von innen heraus zu singen, die Stimmung und das Gefühl der Freude nach außen zu tragen – das ist eines der wichtigsten Dinge im Gospel“, erklärt Barbara Pfalzgraff. Sie verrät auch, warum ihr diese Nachmittage so am Herzen liegen: „Es geht darum, Musik zu spüren, nicht nur zu singen.“

Zum zweiten Mal bot die Kantorin aus Wiesbaden, die derzeit Inselkantorin Katharina Rau vertritt, diesen musikalischen Nachmittag an. Die meisten Teilnehmenden waren schon in dem ersten Gospelcafé dabei, einige hatten bereits bei den Gospel-Workshops von Darius Rossol mitgemacht, aus dessen Workshop zwei Lieder wiederholt wurden.


Zwei Stunden voller Freude und Klang

Zwei Stunden lang wurde gesungen, gelacht und gelauscht. Immer wieder klangen die bekannten Melodien durchs Gemeindehaus, begleitet vom rhythmischen Klatschen der Teilnehmenden. Am Ende der Probe herrschte dieses besondere Gefühl, das nur gemeinsames Singen hervorbringt – eine Mischung aus Freude, Dankbarkeit und innerer Ruhe.


Der Wunsch nach einem Inselchor

Nach rund zwei Stunden war das Gospel-Café leider schon vorbei. Doch das Gefühl des Singens wird bei vielen noch lange nachklingen. Der Wunsch nach einem festen Gospelchor ist groß – denn derzeit fehlt es an musikalischer Leitung.

„Wir würden uns sehr freuen, wenn es wieder einen Inselchor gäbe. Wer also Erfahrung in Chorleitung hat, ist herzlich willkommen!“, sagen die Sänger:innen und hoffen, dass sich bald jemand findet, der diese Begeisterung weiterträgt.


Über Kinka Tadsen

Kinka Tadsen erblickte 1972 in Hamburg das Licht der Welt. Aufgewachsen ist sie dann auf Amrum. Abitur hat sie auf Föhr gemacht und sich für eine Fotografenlehre in Bad Oldesloe entschieden. Fotografen- und Lebenserfahrung hat sie in der großen weiten Welt auf diversen Kreuzfahrtschiffen als Bordfotografin gesammelt. 2003 folgte dann die Rückkehr nach Amrum. Seit 2008 gehört sie als freie Journalistin zum Amrum-News Team.

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