Wenn der Mond ganz nah kommt …

Nur einmal im Jahr rückt der Mond so dicht an die Erde heran.

Warum ist das so?

Der Supermond lässt die Mühlenflügel erstrahlen

Am Mittwoch war Vollmond – ein riesiger! Man bezeichnet dieses Phänomen auch als „Supermond“. Ein solches Ereignis entsteht, wenn der Mond der Erde besonders nahekommt.

Durchschnittlich ist der Mond 384.400 Kilometer von unserem Planeten entfernt. Allerdings ändert sich dieser Abstand täglich (bzw. nächtlich), da sich der Mond auf einer elliptischen, also nicht kreisrunden Bahn um die Erde bewegt. Etwa alle 22,55 Tage erreicht er den erdnächsten Punkt seiner Umlaufbahn. Fällt dieser Moment auf einen Vollmond, spricht man von einem „Supermond“ – er erscheint dann besonders hell und groß.

Einmal im Jahr ist die Entfernung zur Erde am kürzesten. Dieses Jahr war das am 5. November 2025, also am vergangenen Mittwoch. Um 23.17 Uhr unserer Zeit war der Mond nur 356.833 Kilometer von der Erde entfernt.

Auch auf Amrum war der „Supermond“ zu sehen – wenn auch am frühen Abend nur kurz, bevor er hinter einer Wolkendecke verschwand. Am Donnerstagabend konnte man ihn dann erneut, wenn auch etwas kleiner, in voller Pracht bewundern. Da war er schon wieder 381.702 Kilometer entfernt!

Über Peter Totzauer

Dr. med. Peter Totzauer, Facharzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für Anästhesie, Notfallmedizin, Spezielle Schmerztherapie, geb. 1954 in Fürth/Bay., hat, bedingt durch den Beruf des Vaters, als Kind u.a. 4 ½ Jahre in Frankreich gelebt. Abitur 1974 in Köln, Studium der Humanmedizin an der Universität Bonn. War seit 1982 ärztlich tätig, davon viele Jahre als Oberarzt in der Anästhesie und als Leitender Notarzt in Euskirchen. War 2007 für ein halbes Jahr im Rahmen einer „Auszeit“ vom Klinikalltag bei seiner Lebensgefährtin und mittlerweile Ehefrau Claudia auf Amrum. Dies hat ihm so gut gefallen, dass er seit Ende 2008 seinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt ganz auf die Insel verlegt hat und hier seit 2010 mit in der „Praxis an der Mühle“ gearbeitet hat. In 2024 ist er endgültig in den ärztlichen Ruhestand getreten. Er hat zwei erwachsene Kinder, sein Sohn ist niedergelassener Physiotherapeut in Neuss, seine Tochter ist Lehrerin an der Öömrang Skuul.

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