Rutschiger Schulweg und gestoppte Busse auf Amrum …

Der erste Schultag nach den Ferien begann winterlich.
Glatte Straßen und Schneeverwehungen stellten Kinder, Eltern und Verkehrsbetriebe vor Probleme.
Welche Folgen das Wetter hatte – und was noch droht.

Schnee und Glätte erschweren den Schulweg

Seit mehreren Tagen fällt auf Amrum immer wieder Schnee. Die winterlichen Bedingungen, die in den Weihnachtsferien noch für Rodelspaß sorgten, behinderten nun den Schulbeginn. Glatte Straßen und verschneite Wege machten vielen Schülerinnen und Schülern den Weg zur Schule schwer. Dennoch kämpften sich einige Kinder sogar mit dem Fahrrad durch den Schnee – leider nicht immer mit funktionierender Fahrradbeleuchtung oder Helm. Das kann schnell gefährlich werden.

Wind verschärft die Lage auf den Straßen

Zu den anhaltenden Schneeschauern kam im Laufe des Vormittags kräftiger Wind hinzu. Dadurch verschärfte sich die Lage deutlich. Der Winterräumdienst kommt kaum hinterher: Schneeberge türmen sich auf der ganzen Insel entlang der Straßenränder und verengen die Fahrbahnen zusätzlich. Auch die Busse hatten Schwierigkeiten, an den Haltestellen die Türen zu öffnen.

Busverkehr aus Sicherheitsgründen eingestellt, Schule und Kindergarten fallen am Donnerstag aus

Im Laufe des Vormittags reagierten die Verantwortlichen auf die anhaltende Glätte. Aus Sicherheitsgründen wurde der Busverkehr nach der sechsten Schulstunde vorzeitig eingestellt. Die Schulkinder wurden um 12:50 Uhr noch sicher nach Hause gebracht. Bis wann der Busverkehr wieder aufgenommen werden kann, war zunächst unklar. Die Kombination aus Neuschnee, Wind und gefrierenden Temperaturen erschwert die Räumarbeiten zusätzlich. Die Wetterprognosen für die gesamte Woche zeigen, dass das Tiefdruckgebiet weiterhin für Schneestürme sorgen wird. Um 15:30 folgte die Nachricht der W.D.R., dass der Linienbusverkehr auf Amrum und Föhr für heute und morgen eingestellt ist.

Für die Schulkinder der Öömrang Skuul bedeutet das Schulfrei, der Kindergarten fällt ebenfalls aus. Freitag wird noch abgewartet.

Die W.D.R. informiert unter www.faehre.de über den aktuellen Stand.

Fotos von Susanne Schwarz, Peter Totzauer und Kinka Tadsen

Über Susanne Schwarz

Susanne Schwarz kam 1981 in der Vorderpfalz zur Welt- aufgewachsen am Haardtrand, mit Blick auf den Pfälzer Wald, inmitten eines Weinbaugebietes. Sie verbrachte in ihrer Kindheit viele glückliche Sommerferientage auf Amrum, wodurch der Wunsch immer größer wurde, nur einmal für längere Zeit dort zu leben. Nach dem Abitur 2001 kam sie zum ersten Mal für ein FSJ auf die Insel. Ein weiterer Aufenthalt folgte nach ihrer Ausbildung in Stuttgart. Die Sehnsucht nach der Insel aber blieb. 2015 lies sie das Festland also hinter sich und zog zusammen mit ihrem Mann zurück nach Amrum, wo sie heute mit ihrem Sohn in Wittdün wohnen.

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