Auch dieses Jahr war das Theaterstück der Schülerinnen und Schüler der Öömrang Skuul ein voller Erfolg. Am 23. März 2026 wurde “Der Tod des Sherlock Holmes” in der Sporthalle der Schule gezeigt. Begeisterung und Spannung lagen in der Luft. Lesen Sie hier, wie diese tollen Theaterstücke jedes Jahr zustande kommen und worum es dieses Jahr ging.
Wie unschwer zu erkennen ist, ging es in diesem Jahr um einen spannenden Mord. Dieser sorgte für große Aufregung:In einem Theater wird der Schauspieler, der den berühmten Detektiv Sherlock Holmes spielen sollte, von einer Bühnentraverse erschlagen. Ein lauter Knall, ein fallendes Objekt und ein Toter. All das sind Dinge, mit denen das kleine Theater in Großbritannien nicht rechnet, und die – einen Tag vor der Premiere – für Aufruhr und Chaos sorgen. Es liegt nun an dem cleveren Detektiv Anthony Braining und seinem Assistenten, das Theater vor weiteren Anschlägen zu retten und den Mord aufzuklären. Dabei kommt ein weiterer Schauspieler ums Leben. Der Schauspieler, welcher in dem kleinen Theater den Kollegen Watson spielen sollte, wird durch einen Stromschock ebenfalls getötet. Es geraten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Verdacht.
Die Fragen häufen sich, und der Detektiv ist sichtlich überlastet. Waren es überhaupt Morde oder doch Unfälle? Wer könnte ein Motiv für einen Mord haben? Und wie sollen sie gemeinsam innerhalb kürzester Zeit den Täter fassen? Nach einer flüchtigen Festnahme eines Technikers werden auch die anderen Teammitglieder verhört. Alle scheinen verdächtig. Könnte es etwa die eifersüchtige Ehefrau von William O’Tool gewesen sein? Diese schien ziemlich empört, als sie herausfand, dass ihr Mann eine Affäre mit seiner schönen Schauspielkollegin Sarah McNeil hatte. Denn genau diese hatte mit dem Todesopfer Sherlock zuvor Platz tauschen müssen. Sollte sie eigentlich getroffen werden? War es Zufall oder Plan? Und was ist mit den zwei Praktikantinnen und dem Praktikanten, die zufällig aus demselben Ort wie beide Opfer stammen? Können sie es gewesen sein, die das fallende Teil aus seiner Sicherung lösten? Und wer könnte es gewesen sein, der Watson unter Strom setzte?
Zwischen einem rätselhaften Fall und viel Spannung kommt am Ende heraus, dass tatsächlich die Praktikantinnen und der Praktikant gemeinsam unter einer Decke stecken. Zwar betrat nur eine Person das Theater nachts in böser Absicht, die anderen zwei waren aber sicherlich ebenfalls in den Plan verstrickt. Sie haben sich für ihre Familien rächen wollen und den Schlüssel des Hausmeisters ausgeliehen, um ein Stromkabel an dem Samowar zu befestigen. Der Samowar, welcher als dekoratives Objekt von dem Schauspieler berührt werden sollte, war somit völlig unter Strom. So kam es zum Tod des Schauspielers, der den Detektiv Watson spielen sollte. Der Todesfall von Homes scheint tatsächlich nur ein Unfall, aber wer weiß das schon?Auch dieses Jahr durfte das Publikum ein spannendes und tolles Stück genießen. Diese großartigen Leistungen der Schauspielerinnen, Schauspieler und allen anderen Mitwirkenden wurden am Ende mit tosendem Applaus und einer kleinen Spende seitens des Publikums belohnt.
Ein besonderer Dank gilt außerdem Miriam Traulsen, die wie jedes Jahr diese erfolgreichen Theaterstücke gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, auf die Beine stellt!
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