Mehr Seiten, mehr Amrum – AMRUMZEIT Nr. 3 ist da …

Sie ist zurück – dicker denn je. Die neue Ausgabe der AMRUMZEIT bringt Geschichten, Menschen und Inselmomente zusammen. Und zeigt, warum ein kleines Magazin schon Kult geworden ist…

Bereits jetzt ein Sammlerstück: Ab und an bekommen Maike und Nick Anfragen, ob sie die fehlende Nr. 1 noch vorrätig haben…

Sie ist nicht nur ein Jahr älter geworden, sondern auch wieder ein bisschen dicker. Schlimm? Ganz im Gegenteil! Umso mehr gibt’s zu lieben – und zu lesen! Denn: Die neue AMRUMZEIT ist da! Bereits in der dritten Auflage gibt es das handliche, kostenfreie Urlaubsmagazin, das den “Kleinen Amrumer” der AmrumTouristik und das “Inselmagazin” der SHZ wunderbar ergänzt.

Mehr Seiten, mehr Inselgefühl

Das neue Heft, das eine bunte Mischung aus Geschichten von der Insel und ihren Bewohner*innen sowie Tipps zum Stöbern und Erleben ist, umfasst in diesem Jahr ganze 100 Seiten. Perfekt also, um die Zeit zwischen Fischbrötchen und Friesentorte sinnvoll zu füllen. Oder einfach die Auszeit im Strandkorb zu bereichern.

Die Macher des Magazins: Maike und Nick Jungclaus. ©Jungclausdesign

Die Köpfe hinter dem Magazin

Die Macher des Magazins sind Maike und Nick Jungclaus, aufgewachsen auf Föhr und Amrum, heute wohnhaft in Hamburg. Dennoch zieht es die beiden samt ihren Kindern immer wieder auf die Inseln, die für sie Heimat und zweites Zuhause zugleich sind. Die Idee zu einem neuen Amrum-Magazin entstand somit schon vor vielen Jahren aus der Liebe zur Insel.

Vom Herzensprojekt zum Sammelstück

Dass sie nun schon die dritte Ausgabe veröffentlichen würden, hatten die beiden anfangs auch nicht gedacht. Denn die Arbeit ist durchaus zeitintensiv, erfordert einiges an Logistik und ist eigentlich nur ein Herzensprojekt neben ihrem Hauptjob im eigenen Designbüro. Doch mittlerweile haben die Hefte Sammelcharakter. Nicht selten werden Maike und Nick darauf angesprochen, ob sie noch die erste Ausgabe hätten und verschicken könnten (Spoiler: ein paar Exemplare gibt es noch). Und im Winter fragten schon die ersten Leser an, wann die Nr. 3 endlich fertig sei.

Nun, seit Ostern sind die neuen Hefte da und überall auf der Insel verteilt. Ein Akt, der immer besonders schnell gehen muss, denn: “Die fertigen Hefte kommen auf mehreren Paletten aus der Druckerei auf die Insel – und blockieren immer erstmal unsere Garage in Wittdün. Dann müssen wir Gas geben und einen ersten, möglichst großen Schwung Hefte verteilen. Zwei Tage brauchen wir dafür meist.”, erzählt Nick.

Geschichten, die hängen bleiben

Highlights der aktuellen Ausgabe sind u.a. die Interviews – ein Format, das Maike und Nick besonders gefällt. So sprechen die beiden zum einen mit Kristin Aubel aus Siegburg (NRW), die ein Jahr lang als Freiwillige bei der Schutzstation Wattenmeer in Wittdün arbeitet und mit spürbarer Begeisterung von ihrer Tätigkeit erzählt. Die zweite Interviewpartnerin hingegen hat Insel gegen Welt getauscht: Laura Totzauer, Lehrerin auf Amrum, ist 2025 ein halbes Jahr quer über den Globus gereist und erzählt leidenschaftlich von dieser Erfahrung. Und die dritte Interviewte? Nun, die ist eher standorttreu, ganz schön bequem und lässt sich gerne volllaufen. Aber lesen Sie selbst!

Warum das Magazin so gut ankommt

AMRUMZEIT ist ein informatives, kurzweiliges und humorvolles Urlaubsmagazin. Manchmal, so erzählt Nick Jungclaus, müssten sie selbst ein wenig zurückrudern beim Verfassen der Texte, damit sie nicht zu albern werden. Allerdings bewahren sich die beiden so auch den Spaß an der Arbeit, der essentiell für ein Projekt wie dieses ist. Und die Leser*innen geben ihnen recht: Noch immer bekommen Maike und Nick überraschend viel Feedback von Gästen, die dank AMRUMZEIT Geschäfte oder Aktivitäten neu oder wiederentdeckt haben. Und auch die Macher selbst entdecken dank des Magazins immer wieder Neues: Seien es die Geschichten der Gesprächspartner*innen, die ihnen vertrauensvoll aus ihrem Leben berichten, Anekdoten aus der Friesenkultur oder Erzählungen der Amrumer Sagenwelt. Langweilig wird es auch für Maike und Nick nicht – und nach der dritten Ausgabe ist vor der vierten. Die Ideen gehen den beiden noch längst nicht aus…

Über Nina Löschner

Nina Löschner kam 1989 kurz vor dem Mauerfall in Ost-Berlin zur Welt. Aufgewachsen auf dem Brandenburger Land zog es sie nach der Schule zurück in die Hauptstadt. In Berlin studierte sie Kunstgeschichte und Englisch, arbeite anschließend im Projektmanagement eines Auktionshauses und schließlich sieben Jahre lang als Redakteurin für Funk und Fernsehen. 2022 nahm sie sich eine berufliche Auszeit und absolvierte einen Freiwilligendienst im Naturschutz auf Amrum. Doch die Insel ließ sie nicht mehr los - und so brach sie alle Zelte in der Hauptstadt ab. Heute arbeitet Nina als Leiterin der Schutzstation Wattenmeer in Wittdün.

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