Vertreterinnen und Vertreter von Inseln und Halligen kamen zum Sommerfest der AktivRegion Uthlande zusammen. Die Veranstaltung bot Einblicke in erfolgreiche Förderprojekte, aktuelle Entwicklungen der Region und gab Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

Rund 30 Vereinsmitglieder folgten der Einladung der AktivRegion Uthlande zum Sommerfest im Museum Kunst der Westküste (MKdW) auf Föhr. Der Vorsitzende Christian Stemmer, Amtsdirektor des Amtes Föhr-Amrum, begrüßte die Teilnehmenden und freute sich über die große Resonanz aus den umliegenden Inseln und Halligen. Das Treffen bot Gelegenheit, gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag zu erleben und sich über die Entwicklung der Region Uthlande auszutauschen.
Unter dem Motto „Europa ist hier. Zukunft wird vor Ort gemacht!“ unterstützt die AktivRegion Uthlande Projekte auf den nordfriesischen Inseln und Halligen sowie auf Helgoland mit Fördermitteln aus dem europäischen LEADER-Programm.

AktivRegion zieht positive Förderbilanz
Für die aktuelle Förderperiode von 2023 bis 2027 stehen insgesamt 2.008.051 Euro zur Verfügung. Bereits 1.609.018 Euro und damit rund 80 Prozent der Mittel sind für Projekte gebunden. Insgesamt wurden bislang 21 Projekte beschlossen: acht auf Sylt, fünf auf Föhr, je eines auf Amrum, Hooge, Oland und Pellworm, ein Projekt für die gesamte Region Uthlande sowie drei Kooperationsprojekte.
Die Fördermittel der laufenden Förderperiode sind jedoch noch nicht ausgeschöpft. Die AktivRegion freut sich weiterhin über neue Projektideen, die zur nachhaltigen Entwicklung der Region beitragen. Weitere Informationen gibt es unter www.aktivregion-uthlande.de.
Auch das Regionalbudget für Kleinprojekte leistet einen wichtigen Beitrag zur regionalen Entwicklung. Seit 2020 stehen jährlich 200.000 Euro zur Verfügung. In diesem Zeitraum wurden bereits 117 Kleinprojekte mit einer Gesamtfördersumme von 1.274.263 Euro unterstützt.

Kunst und Kultur als Teil regionaler Entwicklung
Zum Rahmenprogramm des Sommerfestes gehörte zunächst eine Führung durch das Museum Kunst der Westküste. Museumsdirektorin Ulrike Wolff-Thomsen vermittelte den Gästen spannende Einblicke in Kunstwerke, die auf den Inseln und Halligen entstanden sind, und stellte deren Bedeutung im Spannungsfeld von Vergangenheit und Gegenwart heraus.
Im Mittelpunkt stand dabei die Ausstellung „Inselhopping: Föhr, Amrum, Sylt und Helgoland in Malerei und Fotografie“. In diesem Zusammenhang stellte Wolff-Thomsen auch die App „MKdW-On-Tour“ vor. Die darin integrierten Kunstwege und Kunstorte an der Westküste wurden als Projekt aus dem Regionalbudget 2024 gefördert.
Darüber hinaus besuchten die Teilnehmenden die aktuelle Sonderausstellung „Maritime Revolutionen“ des Internationalen Maritimen Museums Hamburg, die derzeit im MKdW zu Gast ist.
Anschließend führte der Rundgang in das Nachbargebäude der Kunstvermittlung. Dort stellten die Mitarbeiterinnen die LEGO-Werkstatt vor, die 2025 aus dem Regionalbudget der AktivRegion gefördert wurde. Das Angebot ermöglicht Kindern von den Inseln und Halligen der Uthlande jedes Jahr die kostenfreie Teilnahme an LEGO-Workshops.
Austausch und Vernetzung im Mittelpunkt
Den Abschluss bildete ein gemeinsames Beisammensein in „Gretjens Gasthof“. Bei Speisen und Getränken nutzten die Teilnehmenden aus Sylt, Amrum, Föhr, Pellworm, Hooge und Gröde die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung.
Die AktivRegion Uthlande zieht ein positives Fazit der Veranstaltung und plant, die Reihe der Sommerfeste im kommenden Jahr fortzusetzen.
AmrumNews Online-Zeitung der Insel Amrum

