Vier Gewinner, eine gemeinsame Leidenschaft …

Alle vier Teilnehmer konnten am vergangenen Wochenende ihren Gewinn einlösen: einen Fotoworkshop mit Sven Sturm.

Auf geht es zum Workshop in die Amrumer Natur Mathias Rose, Sabine Schulz, Sven Opitz, Christiane Wolf und Fotograf Sven Sturm

Ein Wochenende voller Fotografie

Bereits am Freitag trafen sich die Teilnehmer zum gemeinsamen Kennenlernen und Austausch im Hotel Hüttmann. Denn auch eine Übernachtung im Hotel war Teil des Gewinns beim Fotowettbewerb des „Kleinen Amrumer“. Schnell drehte sich das Gespräch um die gemeinsame Leidenschaft für die Fotografie und Amrum.

Am nächsten Morgen ging es dann los. Die Fotorucksäcke waren gepackt, Objektive und Stative verstaut – und eine große Portion Spaß durfte natürlich auch nicht fehlen.

In diesem Jahr war erstmals auch eine Amrumerin unter den Gewinnern: Christiane Wolf. Sie fotografiert bereits seit längerer Zeit und mit großer Leidenschaft. Für sie war vor allem der Workshop der Anreiz, beim Wettbewerb mitzumachen.

„Obwohl ich als Amrumerin die Insel eigentlich gut kenne, bekommt man durch andere Fotografen und deren Blickwinkel noch einmal ganz neue Ideen und Eindrücke. Ich habe einiges an Inspiration und neuen Sichtweisen mitgenommen. Dadurch, dass wir nur vier Teilnehmer waren, war es eine kleine, sehr angenehme und persönliche Runde. Der Austausch hat mir richtig gut gefallen.“

Gruppenbild Idee und Umsetzung von Mathias Rose

Vier Fotografen, vier unterschiedliche Blicke

Sabine Schulz hat sich bereits bei ihrem ersten Urlaub in die Insel verliebt. „Meine Schwester hat mich mitgenommen, als sie den Fotowettbewerb gewonnen hat, und sofort schlug mein Herz für Amrum“, erinnert sie sich.

Während sie zu Hause und im Urlaub sonst eher mit dem Handy fotografiert, „damit das Equipment nicht so schwer ist“, kommt nach Amrum immer die große Kamera mit. Hier schaltet Sabine gerne in den „Inselmodus“ und lässt sich von Wind und Wetter treiben.

Sven Opitz war bereits 30-mal auf der Insel und genießt im Sommerurlaub besonders die späten Abend- und Nachtstunden. „Die goldene Stunde, gefolgt vom Sternenhimmel, finde ich einfach fantastisch. Dazu die Ruhe in diesen Momenten. Man könnte meinen, man ist alleine auf der Insel. Eine tolle Stimmung, die mich ganz in ihren Bann zieht“, erzählt er begeistert.

Zum zweiten Mal gehört er zu den Gewinnern des Fotowettbewerbs. Da er nicht unbedingt ein Frühaufsteher ist, freut er sich vor allem auf die zweite Tageshälfte und den Nachthimmel über Amrum, der sich dank der geringen Lichtverschmutzung besonders gut fotografieren lässt. Beim Workshop fotografierte er viel in Schwarz-Weiß, „um die Lichter und Linien besser herauszuarbeiten“.

Suche nach Motiven in Amrums vielfältiger Natur

Zwischen goldener Stunde und Sternenhimmel

Professionell ausgerüstet ging auch Mathias Rose in den Workshop. Er freute sich besonders auf die Zusammenarbeit und die Inspiration durch Sven Sturm.

„Natürlich kenne ich die Fotos von Sven und war begeistert von der tollen Stimmung unter uns allen. Man teilt eine Leidenschaft – die Fotografie. Mein Equipment ist umfangreich. Ich bearbeite nicht über Photoshop, sondern das Bild muss bei der Aufnahme passen. Ich überlege mir sehr genau, was ich wann fotografiere“, erklärt Rose.

Auch in seinem heimatlichen Umfeld ist der Fotograf gut vernetzt. Besonders in den frühen Morgenstunden und am Abend ist er in der Natur unterwegs – nicht nur wegen der besonderen Lichtstimmung. Als Familienvater sind diese Zeiten für ihn auch ideal, um seinem Hobby nachzugehen, ohne dass das Familienleben darunter leidet.

Mit Erfahrung und Leidenschaft unterwegs

Bereits in den vergangenen Jahren haben Gewinner des Fotowettbewerbs an einem Workshop mit Sven Sturm teilgenommen. Neben seinen Bildvorträgen, die musikalisch von Ingrid Schmanke an der Violine begleitet werden, hat Sturm drei Bücher veröffentlicht und nimmt erfolgreich an internationalen Wettbewerben teil, darunter am „Wildlife Photographer of the Year“.

„Die Teilnehmer des Workshops waren alle hoch motiviert, haben vollen Einsatz gezeigt und wir hatten eine super Zeit zusammen“, freut sich Sven Sturm.

Steilvorlage von Matthias Opitz zum Thema Froschperspektive

Der nächste Fotowettbewerb wartet

Wer jetzt noch ein bisschen mehr Lust bekommen hat, beim Fotowettbewerb des „Kleinen Amrumer“ mitzumachen, hat noch die Chance dazu.

Der Einsendeschluss für den diesjährigen Fotowettbewerb zum Thema „Froschperspektive“ steht vor der Tür: Bis Sonntag, den 11. Oktober 2026, können noch Fotos eingereicht werden. Alle, die mitmachen möchten, sind herzlich eingeladen, ihre Bilder digital einzusenden.Die vollständigen Teilnahmebedingungen finden sich auf der Internetseite des Fotowettbewerbs.

Über Kinka Tadsen

Kinka Tadsen erblickte 1972 in Hamburg das Licht der Welt. Aufgewachsen ist sie dann auf Amrum. Abitur hat sie auf Föhr gemacht und sich für eine Fotografenlehre in Bad Oldesloe entschieden. Fotografen- und Lebenserfahrung hat sie in der großen weiten Welt auf diversen Kreuzfahrtschiffen als Bordfotografin gesammelt. 2003 folgte dann die Rückkehr nach Amrum. Seit 2008 gehört sie als freie Journalistin zum Amrum-News Team.

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