Sturm Manja fegt über Amrum …

Stürmische Böen, hohe Wasserstände und ein Himmel voller Überraschungen: Sturmtief „Manja“ sorgte am letzten Ferienwochenende auf Amrum für Bewegung. Während die Fähren ihren Fahrplan anpassen mussten, zog es viele Menschen an den Strand. Dort bot sich ein besonderes Naturschauspiel.

Hohe Wasserstände und kleine Schäden

Unwetterwarnungen und Fahrplanänderungen machten das letzte Ferienwochenende auf Amrum turbulent. In der Nacht von Samstag auf Sonntag fegte Sturmtief „Manja“ über die Insel. Glücklicherweise blieb es bei kleineren Sachschäden und wenigen Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr Wittdün. Unter anderem mussten die Einsatzkräfte wegen eines Baumes auf einem Fahrradweg und eines umgewehten Bauzauns ausrücken.

Sicherheitshalber wurde die Schleuse am Nebeler Watt geschlossen. Die Steenodder Mole an der Ostseite wurde leicht überspült, während der angrenzende Holzanleger vollständig in der Nordsee verschwand. An der Westseite stand der Kniepsand unter Wasser.

Auf der Suche nach dem perfekten Sturmfoto

Vor allem für Gäste, die einen solchen Sturm zum ersten Mal erlebten, bot sich ein beeindruckendes Naturschauspiel. Viele Spaziergänger waren unterwegs, um ihr persönliches „Sturmfoto“ aufzunehmen. Auch die Insulaner ließen es sich nicht nehmen, eine kleine „Sonntags-Sturm-Tour“ zu unternehmen.

Wenn der Strand zur Wasserlandschaft wird

Der Bohlenweg am Strand wurde bis an die Dünenkante gespült. Auf dem Spielplatz am Strand konnte man beim Schaukeln beinahe von Wasserschaukeln sprechen. Wer draußen unterwegs war, erlebte ein spektakuläres Himmelsschauspiel: Starkregen wechselte sich mit Sonnenschein ab.

Den Fährfahrplan im Blick behalten

Gäste und Insulaner, die am Sonntag oder Montag ihre Heimreise beziehungsweise die Rückreise auf die Insel antraten, mussten den Fährfahrplan im Auge behalten. Aufgrund des hohen Wasserstands waren kleinere Fahrplanänderungen notwendig.

Im Laufe des Tages ließ der Wind etwas nach. Stürmisch blieb es dennoch – und auch am Montag sollte der Wind die Insel weiter im Griff behalten.

Über Kinka Tadsen

Kinka Tadsen erblickte 1972 in Hamburg das Licht der Welt. Aufgewachsen ist sie dann auf Amrum. Abitur hat sie auf Föhr gemacht und sich für eine Fotografenlehre in Bad Oldesloe entschieden. Fotografen- und Lebenserfahrung hat sie in der großen weiten Welt auf diversen Kreuzfahrtschiffen als Bordfotografin gesammelt. 2003 folgte dann die Rückkehr nach Amrum. Seit 2008 gehört sie als freie Journalistin zum Amrum-News Team.

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