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Nun soll auch in Wittdün kontrolliert werden …

 

Die Gemeindevertretung Wittdün hat sich auf ihrer jüngsten Sitzung dazu durchgerungen, die nötigen Schritte zu veranlassen, um zukünftig auch in Wittdün den ruhenden Verkehr überwachen zu lassen. 2009 hatten sich die damaligen Gemeindevertreter noch gegen solch eine Kontrolle entschieden und stattdessen Appelle und Informationszettel favorisiert.

Zu viele Dauerparker...

Zu viele Dauerparker…

Bei der jetzigen Entscheidung war ausschlaggebend, dass es immer noch unverbesserliche Dauerparker in der Wittdüner Inselstraße gibt, die sich nicht an die maximal zulässige Parkdauer von einer Stunde halten. Wie der stellvertretende Bürgermeister Heiko Müller beschrieb, konnten die Fahrzeughalter, zu denen auch Geschäftsleute der Inselstraße gehören, nicht durch Informationszettel als auch in persönlichen Gesprächen überzeugt werden, der bestehenden Reglung für den ruhenden Verkehr folge zu leisten. „Besonders in den Sommermonaten sollten die begrenzt verfügbaren Parkplätze den Kunden der Geschäftswelt zur Verfügung stehen und nicht durch Dauerparker reduziert werden“, so der Tenor der Gemeindevertretung. Es sei nicht sinnvoll, das Ehrenrunden gedreht werden müssten bevor sich eine Parklücke aufzeigt. Leider gehöre auch häufig ein Polizeifahrzeug zu den über die maximale Dauer hinaus geparkten Fahrzeugen in der Inselstraße, beklagten die Gemeindevertreter das schlechte Beispiel.

Definitiv abgelehnt wurde eine ganzjährige Kontrolle. Lediglich in den Monaten Juni bis September sollen die abgestellten Autos im Gemeindegebiet überwacht werden. „Ich habe im Vorfeld bereits Gespräche mit dem Bürgermeister aus Norddorf geführt und hinterfragt, ob eine stundenweise Beschäftigung des in Norddorf tätigen Kontrolleurs in Wittdün möglich sei. Leider sehe der Betroffene keine Chance für solch einen Einsatz außerhalb seiner Heimatgemeinde“, erklärte Heiko Müller.

„Wir werden den offiziellen Weg über die Amtsverwaltung gehen und diese beauftragen die entsprechenden Schritte zu veranlassen und dann muss noch eine Person gefunden werden, die die gewollte Kontrolle und Ahndung von Parksündern umsetzen wird“, so Jungclaus. Auch eine Kombination der Aufgaben, Kontrolle des ruhenden Verkehrs und Unterstützung bei der Pflege der Außenbereiche in der Gemeinde seien denkbar.

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Über Thomas Oelers

Thomas Oelers wurde 1966 in Wittdün auf Amrum geboren - ein echtes Inselkind. Nach seiner Schul- und Ausbildungszeit entschied er sich auf der Insel zu bleiben. Heute arbeitet der Vater von 2 Kindern in einem Wittdüner Betrieb als Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister. Seit 2003 recherchiert und fotografiert er als freier Journalist akribisch im Amrum-News Team.
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