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Start des Red Bull Tri Islands Triathlon auf Amrum…

Zum Glück ist das Wetter im Startbereich des Red Bull Tri Islands Triathlon vor dem Start besser geworden. Mittlerweile kann sogar das Ziel der etwa 2 km langen Schwimmstrecke am Horizont erkannt werden.

338 Teilnehmer machten sich auf den Weg...

338 Teilnehmer machten sich auf den Weg…

Es regnet nicht und der Wind ist auch nicht zu stark, so dass die Teilnehmer keine Probleme mit Wellen bekommen werden. Nicht zu unterschätzen ist allerdings die Gezeitenströmumg, die zwischen Amrum und Föhr herrscht. „Bis zu 3,5km können einige Schwimmer schon auf der – Luftlinie – 1,9km langen Strecke unterwegs sein wenn sie durch die Strömung versetzt werden“ schätzt Thomas Behrens vom Veranstalter: „Die Teilnehmer müssen schon gut schwimmen und auch Rad fahren, sonst wird es mit dem Transfer nach Sylt eng. Wenn Ebbe ist, fährt kein Boot mehr nach Sylt zur Laufstrecke.“

Daniela und Merle aus Hannover sind optimistisch

Daniela und Merle aus Hannover sind optimistisch

Zuversichtlich zeigen sich die per Shuttlebus vom Wittdüner Fähranleger eingetroffenen 338 teilnehmenden Sportler. Daniela und Merle aus Hannover sind optimistisch: „So schlimm wird es nicht werden.“ „Die Nordsee ist eine nicht alltägliche Herausforderung“ zeigt sich Michael aus Hamm realistisch zu seinen Siegchancen. „Aber auf drei Nordseeinseln an einem Tag sein zu können ist ein toller Ansporn“ fügt Bettina hinzu. Die beiden bilden mit Daniela und Kai das Team Tri-AsHamm und wollen auf jeden Fall auf Sylt ankommen.

Noch lachen sie: Team Tri-As Hamm

Noch lachen sie: Team Tri-As Hamm

Das wollen auch Tom und Norman, schließlich möchten sie den Abend auf ihrer Heimatinsel Sylt verbringen. „Die Strömung ist nicht ohne zwischen den Inseln, aber das ist vielleicht unser kleiner Heimvorteil, da wir das kennen“ überlegt Tom. Aber egal warum man letztendlich nicht gewinnt, die Teilnahme an dieser ungewöhnlichen Veranstaltung ist bei den meisten Teilnehmern der Hauptantrieb, wie viele bestätigen.

Utersum inzwischen zu sehen...

Utersum inzwischen zu sehen…

Um 14 Uhr war es dann soweit, und die Starter konnten mit der Schwimmstrecke beginnen. Dies ist allerdings im seichten Wasser an der Ostseite der Amrumer Odde nicht so einfach. So musste die eigentliche Schwimmstrecke im erst mal erreicht werden. Dann begann die eigentliche Herausforderung…

Nach 2,5 km Schwimmstrecke und 40 km Rad fahren kamen die ersten Sportler gegen 17 Uhr im Hörnumer Hafen an. Die Strecke von Föhr nach Sylt wurde mit Shuttle-Booten zurückgelegt. Allerdings konnten aufgrund der einsetzenden Ebbe nicht alle Teilnehmer diese Überfahrt nutzen und mussten dann auf Föhr bleiben und den Triathlon abbrechen.

sieger

Jonas Schomburg (Mitte), Malte Bruns, Mirko Appel

Insgesamt schafften es aber 57 weibliche und 226 männliche Teilnehmer auf die letzte der drei Inseln. Die schnellsten waren Hanna Kristina Winckler aus Flensburg in insgesamt 2 Stunden, 46 Minuten und 52 Sekunden und Jonas Schomburg aus Hannover in 2 Stunden, 22 Minuten und 18 Sekunden. Daniela und Merle kamen knapp nicht unter die besten 20, und Bettina und Tom haben Sylt leider nicht erreicht…

 

 

Top 3 – Männer:

  1. Jonas Schomburg, Hannover – 3:00:26
  2. Malte Bruns, Paderborn – 3:01:33
  3. Mirko Appel, Wolfsburg – 3:05:26

Top 3 – Frauen:

  1. Hanna Winckler, Flensburg – 3:21:08
  2. Simone Bürli, Dresden – 3:21:57
  3. Kai Sachleber, Oldenburg – 3:28:52

 

FOTOS: Thomas Chrobock, Marc Müller

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Über Thomas Chrobock

Dr. Thomas Chrobock hat Biologie an der Universität Potsdam studiert. Danach folgte die Promotion an der Universität Bern (Schweiz) im Fachgebiet Pflanzenökologie. Seit Sommer 2012 ist er der Leiter des Carl Zeiss Naturzentrums Amrum des Öömrang Ferian i.f. in Norddorf auf Amrum.
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