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Die Schutzstation Wattenmeer eröffnet neuen Standort in Wittdün

Nach dem Abriss der Wittdüner Nordseehalle und der alten Kurverwaltung suchte die Amrumer Station der Schutzstation Wattenmeer ein neues Zuhause. Dieses fand sie im Amrumer Badeland. Nachdem bereits vor einem knappen Jahr die freiwilligen MitarbeiterInnen dort eine neue Unterkunft fanden, konnte am letzten Donnerstag auch die neue Ausstellung feierlich eröffnet werden.

Freuen sich über die neue Ausstellung (von links): Björn Marten Phillips, Michael Klisch (beide Stationsleiter Amrum, Langeneß und Hooge), die Amrumer Freiwilligen Canan Aksu, Marie Bock, Larissa Gatzke und Jan Raber, der Wittdüner Bürgermeister Jürgen Jungclaus, Christoph Mossmann (Betreuer der Freiwilligen) und Harald Förster (Geschäftsführer des Schutzstation Wattenmeer e.V.).

Freuen sich über die neue Ausstellung (von links): Björn Marten Phillips, Michael Klisch (beide Stationsleiter Amrum, Langeneß und Hooge), die Amrumer Freiwilligen Canan Aksu, Marie Bock, Larissa Gatzke und Jan Raber, der Wittdüner Bürgermeister Jürgen Jungclaus, Christoph Mossmann (Betreuer der Freiwilligen) und Harald Förster (Geschäftsführer des Schutzstation Wattenmeer e.V.).

Der Wittdüner Bürgermeister Jürgen Jungclaus betonte in seiner Ansprache die jahrelange Zusammenarbeit der Gemeinde Wittdün und der Schutzstation Wattenmeer. Er bedauerte die mit dem nötigen Abriss der Nordseehalle verbundene vorübergehende „Heimatlosigkeit“ der Amrumer Station und freute sich über die Neueröffnung der „…kleinen aber feinen…“ Ausstellung im Badeland.

Harald Förster, der Geschäftsführer des Schutzstation Wattenmeer e.V., bedankte sich für die neue Unterkunft und freute sich über die bisherige und auch zukünftige Arbeit auf Amrum und mit der Gemeinde Wittdün. Er gab einen Überblick über die Naturschutzarbeit im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und informierte über die Arbeit der Schutzstation Wattenmeer im gesamten Gebiet. Als einer der größten und ältesten Naturschutzvereine im Gebiet ist die Schutzstation der größte Umweltbildungsanbieter mit mehreren tausend Veranstaltungen und über 300.000 Teilnehmern.

Der erste Einsatz auf Amrum fand im Jahr 1978 statt und seitdem ist der Verein auf Amrum aktiv. Zudem lobte er die Zusammenarbeit mit den anderen Naturschutzvereinen auf der Insel, dem Öömrang Ferian und dem Verein Jordsand.

Frank Timpe von der AmrumTouristik berichtete, dass eine Befragung der Amrumer Gäste ergab, dass etwa 76% der Gäste auch wegen der atemberaubenden Natur nach Amrum kommen, und das dies die Wichtigkeit und Nützlichkeit der auf Amrum aktiven Naturschutzvereine unterstreicht. Zudem sind die Veranstaltungen der Vereine ein wichtiger Bestandteil des touristischen Angebots auf der Insel, und dies sogar ganzjährig.

Auch Dr. Thomas Chrobock, Leiter des Naturzentrums Amrum des Öömrang Ferian, freute sich mit der Schutzstation Wattenmeer über das neue Naturinformationszentrum im Süden Amrums und gratulierte allen Beteiligten dazu. Michael Klisch, einer der beiden Amrumer Stationsleiter, schilderte den Aufbau der neuen Ausstellung von der ersten Inaugenscheinnahme der Räumlichkeiten, der Konzeption und dem Aufbau der Ausstellung. Die Amrumer Freiwilligen der Schutzstation, Canan Aksu, Marie Bock, Larissa Gatzke und Jan Raber berichteten über die Naturschutz- und Umweltbildungsarbeit der Schutzstation Wattenmeer auf Amrum. Harald Förster beendete dann den offiziellen Teil mit der langerwarteten Eröffnung der neuen Ausstellung und lud alle Anwesenden zu Speis und Trank ein.

Das Infozentrum und die Ausstellung im Amrumer Badeland, Schwimmbadstraße 1 in Wittdün, ist ab sofort  täglich, außer montags, von 13 bis 15 Uhr geöffnet.

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Über Thomas Chrobock

Dr. Thomas Chrobock hat Biologie an der Universität Potsdam studiert. Danach folgte die Promotion an der Universität Bern (Schweiz) im Fachgebiet Pflanzenökologie. Seit Sommer 2012 ist er der Leiter des Carl Zeiss Naturzentrums Amrum des Öömrang Ferian i.f. in Norddorf auf Amrum.
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