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Kommunalwahlen auf Amrum – Überraschung in Nebel …

In der Gemeinde Nebel galt es 11 Gemeinderatsmitglieder zu wählen, 6 Direktkandidaten und 5 Listenkandidaten. Das am Wahlgabend verkündete vorläufige Wahlergebnis ergab 6 Sitze für den Nebeler Bürgerblock (5 Direktkandidaten und 1 Listenkandidat), 4 Sitze für die CDU (1 Direktkandidat und 3 Listenkandidaten) und ein Listenplatz für die SPD.

Bei der Berechnung der Listenkandidaten hat es jedoch einen Fehler gegeben. Das korrigierte vorläufige Wahlergebnis (das amtliche Endergebnis wird am Freitag den 11.5.2018 bekanntgegeben) sieht für den Nebeler Bürgerblock nun nur noch 5 Direktkandidaten und keinen Listenkandidaten mehr vor. Für die SPD kommt ein weiterer Listenplatz hinzu. Somit ergibt sich folgende Sitzverteilung im Nebeler Gemeinderat:

 

Bürgerblock

Elke Dethlefsen

Christian Peters

Helmut Bechler

Mario Bruns

Traute Diedrichsen

 

CDU

Cornelius Bendixen

Martin Drews

Jan Oppermann

Henning Claussen

 

SPD

Lothar Herberger

Tobias Lankers

 

Die Berechnung der Listenkandidaten erfolgt nach dem Sainte-Laguë Verfahren. Mit diesem Verfahren wird eine tendenzielle Bevorzugung großer oder kleiner Parteien ausgeschlossen.

Der Nebeler Bürgerblock hat somit im Vergleich zum vorherigen Gemeinderat 2 Sitze und auch die absolute Mehrheit verloren. Die CDU hat 2 Sitze hinzugewonnen.

Für die Arbeit im Gemeinderat ergibt sich somit eine völlig neue Konstellationen. Auch wenn in der Gemeindepolitik doch vieles einvernehmlich geregelt wird, ergab sich in der letzten Legislaturperiode immer mal wieder die Situation, dass der Nebeler Bürgerblock mit der Absoluten Mehrheit bei bestimmten Entscheidungen die Richtung allein vorgeben konnte. Dieses wird in den nächsten 5 Jahren anders sein, es müssen Mehrheiten gesucht werden. Schon bei der Wahl des neuen Bürgermeisters kann dies eine Rolle spielen.

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Über Ralf Hoffmann

Ralf Hoffmann wurde 1955 in Schleswig geboren und zog mit seinen Eltern und Geschwistern 1962 nach Amrum. Nach dem Abitur in Niebüll studierte Ralf Luft und Raumfahrttechnik in Berlin. Die ersten 6 Berufsjahre verbrachte er als Entwicklungsingenieur bei VW und danach wechselte er als Aerodynamischer Entwicklungsingenieur zu Ford nach Köln. Als Leiter der Aerodynamischen Entwicklung für Ford Europa und die letzten 15 Jahre als Manager Aerodynamik und Motor- und Komponentenkühlung war er weltweit verantwortlich und viel unterwegs, um die jeweiligen Prototypen unter Hitze und Kälte zu testen. Nach all den Jahren auf dem Festland sind Ralf und seine Frau Karin nun wieder nach Amrum zurückgekehrt.
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