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Massive Trockenheit birgt immer noch hohe Gefahren und ist auch für die Tierwelt ein Problem …

So ist es optimal …

Seit vielen Wochen hat es auf der Insel Amrum nicht geregnet.

Pflanzen und Wälder sind ausgetrocknet, Blätter werden im Sommer braun und fallen von den Bäumen. Die Natur benötigt dringend Wasser, genauso dringend wie die Tierwelt. Immer häufiger sieht man in Gärten, an Straßenecken und auf größeren Rasenflächen Wasserschüsseln stehen, die von Einwohnern und auch Urlaubsgästen aufgestellt wurden. Für Insekten, Vögel und andere Kleintiere eine willkommene Einladung, ihren dringenden Bedarf an Wasseraufnahme zu stillen. Um der Gefahr des Ertrinkens, besonders für Insekten aller Art in den aufgestellten Schüsseln entgegenzuwirken, sollte möglichst ein größerer Stein oder ein kleiner Ast in das mit Wasser befüllte Behältnis gelegt werden. So haben die Insekten eine Möglichkeit zu landen, zu trinken und wieder unbeschadet weiterfliegen zu können.

Für die nächsten Tage hat sich wohl Regen angekündigt- dieser wird aber nicht sofort ausreichen, um das Gleichgewicht in der hochgradig ausgetrockneten Natur für Pflanzen und Tiere wiederherzustellen.

Unglaublich … der von einer Amrum-News Redakteurin angesprochene Raucher zeigte sich gleichgültig und uneinsichtig.

Auch die Feuerwehren auf der Insel Amrum befinden sich seit Wochen in höchster Alarmbereitschaft, denn die Brandgefahr durch weggeworfene Glasflaschen, Scherben oder offenes Feuer (Grill- oder Lagerfeuer) ist immer noch sehr hoch. Zum Glück mussten die Feuerwehren, die auch Kontrollfahrten auf der Insel Amrum durchführen, bisher nur einmal wegen eines Flächenbrandes ausrücken. Leider sieht man auch immer noch häufig viele Unvernünftige, die ihre gerauchten Zigarettenreste achtlos in die Natur oder auf die Straße schnippen. Ein einziger glühender Funke kann hier eine Katastrophe auslösen. Deswegen ist ein umsichtiges Handeln und ein sensibilisierter Umgang mit Amrums Natur von höchster Wichtigkeit.

Kommentar von Chefredakteur Peter Lückel


Peter Lückel

Als Chefredakteur von Amrum-News – vor allem aber als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Amrum, kann ich nur an unsere Leser appellieren Menschen, die in dieser Trockenheit unbedacht mit Feuer umgehen, freundlich aber bestimmt anzusprechen. Wenn Sie eine Rauchentwicklung beobachten, scheuen Sie sich nicht die sofort 112 anzurufen.

Unsere Bitte an die Vermieter: Drucken Sie diesen Artikel aus und hängen ihn an Ihr schwarzes Brett oder machen den Artikel Ihren Gästen auf andere Weise zugänglich.

Die Idee mit der Vogeltränke finde ich toll – habe ich auch gleich umgesetzt …

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Lünecom

Über Susanne Jensen

Susanne Jensen wurde 1965 in Hamburg geboren. In Appen bei Pinneberg aufgewachsen, kam sie nach der Erzieherausbildung 1985 auf die Nordseeinsel. Die Mutter von zwei heut erwachsenen Söhnen arbeitete anfangs einige Jahre in der Fachklinik Satteldüne und war dann von1992 bis 2016 als Erzieherin in den Kindergärten Wittdün und Nebel beschäftigt. Nun ist Susanne wieder tätig als Erzieherin in der Fachklinik Satteldüne.
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