Amrum-Stiftung baut im Nebeler Waasterstigh …


So sehen die Friesenhäuser aus (Haus 1 Südansicht und Haus 2 Nordansicht)

Wohnraum für Amrumer ist zu wenig vorhanden, da muss etwas getan werden!

Das dachten sich auch die „Wahl-Amrumer“ Anneke und Fritz-Wilhelm Pahl aus Nebel.
Seit nunmehr 25 Jahren besitzt das Ehepaar aus Delbrück (Kreis Paderborn) ein schmuckes Friesenhaus im Noorderstrunwai, dieses wird von Ihnen und der Familie zeitweise bewohnt .
Am 08. Mai 2019 wurde die Gemeinnützigkeit der „Amrum-Stiftung“ anerkannt (Amrum News berichtete), mit dem Zweck zur Förderung von Aktivitäten der evangelischen Kirchengemeinde auf Amrum, soweit für diese Kirchenmittel nicht zur Verfügung stehen.
Die evangelische Kirchengemeinde St.-Clemens freut sich und bedankt sich für diesen inselfreundlichen Einsatz der Familie Pahl. Die St.-Clemens-Gemeinde stellt das Kirchengrundstück in Nebel zur Verfügung und die Amrum-Stiftung – als Bauherr – bebaut es. So wird zum einen dringend benötigter Wohnraum für Amrumer geschaffen und zum anderen kommt da ein bedeutender Beitrag zur Erhaltung der Nebeler St.-Clemens-Kirche und der Kapelle Wittdün. Auch die Kirchenmusik wird unterstützt.
Der Bebauungsplan

Im Vorstand der Amrum-Stiftung sind vertreten: als Alleinberechtigter Fritz-Wilhelm Pahl, sowie mit Gemeinschaftsberechtigung Cornelius Bendixen (Bürgermeister Nebel), Hans-Peter Traulsen (Kirchengemeinderatsvorsitzender) und Michael Langenhahn.

Unter der Leitung des Amrumer Architekten Peter Heck-Schau werden am Waasterstigh 7 zwei schöne Reetdachhäuser für Amrumer entstehen. Die bauausführenden Firmen haben ihren Sitz überwiegend auf der Insel.
Zwei Wohnhäuser mit insgesamt sechs Wohneinheiten sollen dort errichtet werden. In dem südlich gelegenen Haus ist Platz für zwei Familien-Wohnungen über 3 Ebenen mit je 98 qm und im Nord-Haus wird es zwei Wohneinheiten im Erdgeschoss mit 60 qm und 62 qm und zwei Wohneinheiten im Dachgeschoss mit 57 qm und 69 qm geben. Zu jeder Wohneinheit gehört auch ein Spitzbodenanteil.
Die ersten Wände im Erdgeschoss sind gestellt

Am 25. Juni 2020 erfolgte nun der Baubeginn, seither hat sich auf der Baustelle schon viel getan. Beim Südhaus ist die Bodenplatte bereits fertig und die Außenwände zum Teil aufgemauert. Für das Nordhaus sind die Vorarbeiten für die Bodenplatte in vollem Gange.

Die nachhaltige Bauweise und hohe Wärmedämmung der Häuser erfüllen den KfW 55 Standard-Energieeffizienzwert. Eine klimafreundliche Wärmepumpe sorgt für die nötige Energie.
Wenn alles nach Plan läuft soll zu Ostern 2021 alles fertig sein und die ersten Mieter können dann in die Räumlichkeiten im Waasterstigh 7 einziehen.
Zeitnah wird über alles Wichtige, wie z.B. Bewerbungen, Bezugstermin und Mietpreise auf eine bereits vorbereiteten Internetseite informiert.
Wir werden weiter darüber berichten.
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About Gerd Arnold

Gerd Arnold ist ein „echter“ Nordfriese, 1957 in Nebel auf Amrum geboren und der friesischen Sprache (öömrang) mächtig. Nach dem Schulabschluss erlernte er in Wittdün den Beruf des Elektroinstallateurs. 1976 zog es ihn nach “Deutschland”, Wohnorte waren u.a. Wuppertal, Owschlag, Koblenz und Pinneberg. 33 Jahre war er bei der Bundeswehr, u.a. als Flugzeugelektriker und Ladungsmeister auf der Transall C-160. Ende Oktober 2010 – ging es altersbedingt – in den Ruhestand. Als Hobby ist da zum einen das Angeln, seit 40 Jahren ist er im Amrumer Angelverein aktives Mitglied und zum anderen der Handball, da allerdings nur passiv bei den Damen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen als Hallensprecher in der 3.Liga Nord. Von 1980-1995 und seit 2005 ist Gerd in Owschlag beheimatet, sein zuhause ist aber immer Amrum geblieben. Gerne würde er dauerhaft auf die Insel zurück, es fehlt bisher aber noch ein passendes Wohnungsangebot.

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