Zwangsaufenthalt auf der Husumer Werft


MS „Adler Rüm Hart“

Auf Grund eines technischen Defektes entfallen seit Dienstag alle Fahrten mit der MS „Adler Rüm Hart“.

Wer von Dagebüll oder von Föhr nach Helgoland fahren möchte muss die Fähre um 09:40 Uhr ab Dagebüll bzw. 10:40 Uhr ab Föhr nach Amrum nutzen. Die MS „Adler Cat“ wartet auf die Gäste. Rückfahrmöglichkeit ist um 17:25 Uhr mit der Fähre ab Amrum (Ankunft Föhr ca. 18:25 Uhr bzw. ca. 19:30 Uhr in Dagebüll). Die Tickets haben auch auf den Fähren der W.D.R. ihre Gültigkeit.
Seit Mittwochmittag liegt das Schiff nun in der Husumer Dock und Reparaturwerft zur Schadensbegutachtung und -behebung. Ein verbogener Propeller war die Ursache für die technischen Probleme und nun wartet man auf das entsprechende Ersatzteil. Wahrscheinlich durch einen Fremdkörper im Wasser wurde dieser beschädigt. Im Wattenmeer treibt so einiges herum und so geschieht es schon einmal das Schiffspropeller bei Niedrigwasser mit diesen in Berührung kommen. Das sind nicht nur größere Teile von Holz oder Stein, nein auch anderes Entsorgtes (Reifen, Fahrräder etc.) sind dort leider zu finden.
Nach Auskunft der Reederei Adler-Schiffe hofft man, das die MS „Adler Rüm Hart“ ab kommenden Montag wieder zur Verfügung steht und eingesetzt werden kann.
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About Gerd Arnold

Gerd Arnold ist ein „echter“ Nordfriese, 1957 in Nebel auf Amrum geboren und der friesischen Sprache (öömrang) mächtig. Nach dem Schulabschluss erlernte er in Wittdün den Beruf des Elektroinstallateurs. 1976 zog es ihn nach “Deutschland”, Wohnorte waren u.a. Wuppertal, Owschlag, Koblenz und Pinneberg. 33 Jahre war er bei der Bundeswehr, u.a. als Flugzeugelektriker und Ladungsmeister auf der Transall C-160. Ende Oktober 2010 – ging es altersbedingt – in den Ruhestand. Als Hobby ist da zum einen das Angeln, seit 40 Jahren ist er im Amrumer Angelverein aktives Mitglied und zum anderen der Handball, da allerdings nur passiv bei den Damen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen als Hallensprecher in der 3.Liga Nord. Von 1980-1995 und seit 2005 ist Gerd in Owschlag beheimatet, sein zuhause ist aber immer Amrum geblieben. Gerne würde er dauerhaft auf die Insel zurück, es fehlt bisher aber noch ein passendes Wohnungsangebot.

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