W.D.R. führt als erste deutsche Inlandsreederei die Luca-App ein …


W.D.R.-Betriebsleiter Nick Obert (rechts) und der Sicherheitsbeauftragte Frederik Erdmann testen die Nutzung der von “Fanta 4”- Rapper Smudo mitinitiierten und -entwickelten Luca-App an Bord der M/S “Uthlande” (Foto: W.D.R.).

Freiwilliges Angebot zur datenschutzkonformen Kontaktnachverfolgung / Luca-App geht bei der W.D.R. flächendeckend an den Start

Die Wyker Dampfschiffs-Reederei Föhr-Amrum GmbH (W.D.R.) trägt dazu bei, den Insel- und Halligtourismus unter Pandemiebedingungen zeitnah und vor allem sicher wiederzubeleben: Seit Freitag dem 12. März 2021 steht Reisenden nach Föhr, Amrum, Hooge und Langeness die Luca-App zur Verfügung, um Kontakte nachverfolgen und auf diese Weise Infektionsketten unterbrechen zu können. Mit der Einführung der Luca-App leistet die W.D.R. wichtige Pionierarbeit in der deutschen Inselfährschifffahrt – bislang konnten Reisende sie nur an Bord der international zwischen Sylt und dem dänischen Havneby verkehrenden FRS Syltfähre nutzen. “Wir sind überzeugt, dass die Luca-App ein wichtiges Element bei der Wiederbelebung des Insel- und Halligtourismus darstellt”, begründet W.D.R.-Betriebsleiter Nick Obert das Engagement des Unternehmens, “zukünftig wird sich damit nicht nur der Aufenthalt in Geschäften oder Restaurants dokumentieren lassen, sondern eben auch die Fahrt mit unseren Fähren und Bussen sowie der Besuch unserer Geschäftsstellen”.
Einfache Registrierung mittels QR-Code
QR-Codes zur Aufenthaltserfassung finden W.D.R.-Kunden ab sofort auf allen vier Fähren der Föhr-Amrum-Linie, in den Geschäftsstellen Wyk, Dagebüll und Wittdün sowie im Parkcenter des Inselparkplatzes Dagebüll. Nach Rückkehr der M/S “Hilligenlei” – voraussichtlich am 20.03. – ist auch auf der Hallig-Linie eine datenschutzkonforme Kontaktnachverfolgung zur Unterbrechung von Infektionsketten möglich. Anzuwenden ist das neue Angebot ganz einfach: Der interessierte Fahrgast installiert die Luca-App auf seinem Smartphone und scannt zu Beginn seines Aufenthalts in einem Bus, auf einer Fähre oder in einer Geschäftsstelle den in allen Zugangsbereichen groß aushängenden QR-Code ab. Damit wird der Aufenthalt erfasst. Das “Auschecken” erfolgt beim Verlassen des Busses, der Fähre oder Geschäftsstelle manuell mittels der App, ohne dass nochmals ein QR-Code abgescannt werden muss. Auf diese Weise werden eine schnelle, verantwortungsvolle Kontaktnachverfolgung sowie ein sicherer Aufenthalt möglich. Sollte ein Corona-Infektionsfall auftreten, können die zuständigen Gesundheitsbehörden – und nur sie – auf die Kontaktdaten möglicherweise ebenfalls betroffener anderer Personen zugreifen.
W.D.R. als “Türöffner” für die Luca-App
Die Anwendung der Luca-App erfolgt für W.D.R.-Kunden komplett freiwillig. “Uns geht es nicht nur darum, Fahrgästen eine sichere Dokumentation ihres Aufenthalts bei uns zu ermöglichen, sondern wir wollen die App vor allem auch bekannt machen”, betont Frederik Erdmann, Sicherheitsbeauftragter der W.D.R. Sein Gedanke: Mancher Insel- oder Halligurlauber lernt die Luca-App vermutlich erst auf der Fähre kennen. Hier kann er sie dann direkt installieren – und auch gleich seine Reise mit der Fähre dokumentieren. Einem auch in Pandemiezeiten sicheren Insel- oder Halligurlaub steht damit nichts mehr im Weg.
Die Luca-App wurde von “Fanta 4”- Rapper Smudo mitinitiiert und -entwickelt.
Print Friendly, PDF & Email

Über Gerd Arnold

Gerd Arnold ist ein „echter“ Nordfriese, 1957 in Nebel auf Amrum geboren und der friesischen Sprache (öömrang) mächtig. Nach dem Schulabschluss erlernte er in Wittdün den Beruf des Elektroinstallateurs. 1976 zog es ihn nach “Deutschland”, Wohnorte waren u.a. Wuppertal, Owschlag, Koblenz und Pinneberg. 33 Jahre war er bei der Bundeswehr, u.a. als Flugzeugelektriker und Ladungsmeister auf der Transall C-160. Ende Oktober 2010 – ging es altersbedingt – in den Ruhestand. Als Hobby ist da zum einen das Angeln, seit 40 Jahren ist er im Amrumer Angelverein aktives Mitglied und zum anderen der Handball, da allerdings nur passiv bei den Damen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen als Hallensprecher in der 3.Liga Nord. Von 1980-1995 und seit 2005 ist Gerd in Owschlag beheimatet, sein zuhause ist aber immer Amrum geblieben. Gerne würde er dauerhaft auf die Insel zurück, es fehlt bisher aber noch ein passendes Wohnungsangebot.

schon gelesen?

Stahlriese am Amrumer Strand angetrieben …

Am Morgen des Karfreitag gab es im Spülsaum des Norddorfer Strandes einen Fund der besonderen …

WP2Social Auto Publish Powered By : XYZScripts.com