Weltpremiere: Weihnachten am Watt!


Bei eisigem Ostwind kamen ca.200 Personen zu den drei Kurzgottesdiensten am Watt. Eine große Krippe (gebaut von den Konfis 21 unter Anleitung ihres Lehrers Rüdiger Seifert) erwartete die Teilnehmenden. Die Festwiese auf dem Neuen Friedhof war wunderbar weihnachtlich geschmückt. Neben der Krippe erhob sich ein 7 m hoher auf Amrum gewachsener und für das Fest gespendeter Weihnachtsbaum (Dank an Familie Peters)!. Es war zu sehen, dass die Lichterketten kaum ausreichten, um diesen eindrucksvollen Baum vollständig zu schmücken.

Am Fuße des Baumes spielte der Posaunenchor trotz eisiger Temperaturen alle Lieder zum Mitsingen – von “Stille Nacht” bis “O Du fröhliche”. Die Wiese wurde von Lichterketten festlich umleuchtet, in der Hütte (‘im Wald”) konnten Material und Geschenke eingesammelt werden.

Krönender Höhepunkt des Weihnachtsschmucks der Wiese waren von Inneke Jürgensen und Anke Tadsen her- und aufgestellte Eislampen. Trotz der Kälte machte die Wiese den Eindruck eines Zu Hauses. An Weihnachten wird Menschen auch in der Kälte warm.

Die Freude und das Angerührt Sein der Menschen war mit den Händen zu greifen. Da war Gott im Spiel. Es gibt nichts Größeres als wenn an Weihnachten Gott die Erde berührt. Da bleibt keine Angst zurück, sondern Mut. Da bleibt trotz aller Erinnerungen an die Kälte eine Kraft bei jedem Menschen, die ins Leben führt. Auch um 23.30 Uhr trafen sich auf der Weihnachtswiese ca. 25 Personen und sagen noch einmal “Stille Nacht”. Am zweiten Feiertag – bei strahlendem Sonnenschein – wurde das Weihnachtsfest am Watt mit Wunschliedern vom Posaunenchor und Gebet und Segen beschlossen.

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