Ein spontaner Karatebesuch …


Die Karatevorführung von Zentai-Karate-Dojo Hamburg

„Ich bin am Strand spazieren gegangen und habe dieses einzigartige Bild von vielen Karateschülern am Strand gesehen”, erzählt Kindergärtnerin Margret Pyhan, die dann mit diesen Kindern-Jugendlichen und Erwachsenen ins Gespräch kam und sie spontan zu einer Vorführung in den Inselkindergarten eingeladen hat.

Mit einem Lächeln sagten sie zu und kamen einen Tag später zu den Mädchen und Jungen, um zu zeigen wie Karate aussieht, anfängt und wieviel Spaß es machen kann. Versammelt im Theaterrondell draussen schauten alle gespannt auf die sieben Menschen in weißen Anzügen und unterschiedlich farbigen Gürteln (diese zeigen den Leistungsstand der jeweiligen Karateträgers an). Sevki Akyildiz, Gründer des Zentai-Karate-Dojo in Hamburg, begrüßte die Kinder und freute sich seine Schüler/innen und Karatemeister vorzustellen.
Nach einer kleinen Ein- und Vorführung ihrerseits boten sich die Karateschüler und – meister an auch den Kindern und Erziehern die ersten Schritte in dieser Kampfsportart bei zu bringen. ”Im Karate-Do geht es in erster Linie um die mentale und spirituelle Entwicklung der Lernenden. Aus der reinen Kampfkunst (Karate) entsteht so ein Lebensweg (Karate – Do). Nicht nur im Training bestimmen Achtsamkeit und Respekt den Umgang miteinander. Im Karate-Do nach Gichin Funakoshi und Hidetaka Nishiyama lernen wir Körper und Geist in intensiver Weise kennen: Beim Erlernen der Grundtechniken werden Bewegungsabläufe trainiert, die gleichzeitig aufmerksame Wachheit und Konzentration des Geistes erfordern. Dieser Basiskurs ist der erste Schritt zu einem stabilen Fundament, das es uns ermöglicht, viele Lebensbereiche aufrechter und selbstbewusster zu durchschreiten. Wichtige Aspekte sind dabei das Gleichgewicht bzw. die eigene Mitte, die Achtsamkeit und der gegenseitige Respekt. Jede Übung kann sowohl von einem technischen als auch von einem spirituellen Standpunkt aus betrachtet werden”, erklärt Karatemeister Sevki auf seiner Homepage www.zentai-dojo.de.
Ein gemeinsames Gruppenbild mit einem großen Dankeschön für diesen spontan Besuch im Inselkindergarten

Nun hieß es jedoch für Alle: „Ischi-Ni-San”, mit den Zahlen eins-zwei-drei (auf japanisch) fing es an, Groß und Klein waren mit Freude dabei und die Gesichter strahlten. Margret Pyhan, die selbst schon viele Jahre Teakwandoo macht und dies auch seit ein paar Monaten im Kindergarten mit einigen Mädchen und Jungen umsetzt, zeigte ihr Erlerntes mit den Kindern. Stolz waren alle, als sie zum Schluß eine Mitmach-Urkunde mit nach Hause nehmen konnten. Die Karategruppe verabschiedete sich und strahlte vor Freude über ihren Sport. „Wir kommen seit drei Jahren mit einem Karatecamp nach Amrum in das Schullandheim Ban Horn. Wir trainieren jeden Tag draussen und haben im Alter von 4-74 Jahre Mädchen-Frauen, Jungs und Männer dabei. Nach der Amrum Zeit geht es für die nächsten Gruppen dann weiter nach Sylt, anschließend in die Berge und dann wieder in unser Heimatdojo nach Hamburg”, erzählt Sevki Akyildiz und berichtet weiter:” Die Arbeit und der Spass am Karate bringt alle zusammen und so haben schon Begleiteltern auf den Fahrten mit Karate angefangen und sin dabei geblieben. Wir freuen uns auch auf Amrum unser Erlerntes zeigen zu können. Gerne würde ich auch in der Amrumer Schule in den Sommerferien einen Workshop anbieten, vielleicht in Zusammenarbeit, wenn mal Sturm draussen ist, daß wir die Turnhallen nutzen könnten?”, überlegt Sevki und möchte  fürs nächste Jahr Kontakt mit der Schule aufnehmen. Der Inselkindergarten war auf jeden Fall voll Eifer dabei, freut sich auf das nächste Jahr und verabschiedete die Kinder und Jugendlichen aus dem Zentai-Dojo mit einem großen Dankeschön!

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Über Kinka Tadsen

Kinka Tadsen erblickte 1972 in Hamburg das Licht der Welt. Aufgewachsen ist sie dann auf Amrum. Abitur hat sie auf Föhr gemacht und sich für eine Fotografenlehre in Bad Oldesloe entschieden. Fotografen- und Lebenserfahrung hat sie in der großen weiten Welt auf diversen Kreuzfahrtschiffen als Bordfotografin gesammelt. 2003 folgte dann die Rückkehr nach Amrum. Seit 2008 gehört sie als freie Journalistin zum Amrum-News Team.

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