Hotel “Sonnenresort Hüttmann“ wird erweitert


Hinter dem „Angestelltenhaus entstehen neue Gebäude

Das Hotel “Sonnenresort Hüttmann“ plant umfangreiche Neubauten im Zentrum der Gemeinde Norddorf. In der letzten Gemeinderatsitzung stellten Hotelchef Marcel Mundt und Thomas Bartels vom Investor Consulting Team die Neubau- und Umbaupläne vor. Neben einigen Renovierungsarbeiten ist die Erweiterung des Hotels südlich der „Hüttmannwiese“, hinter dem Angestelltenhaus geplant. Neben zusätzlichen Hotelzimmern wird auch ein großer Wintergarten entstehen. „Uns ist es wichtig, dass der Charakter des Hotels und auch die Wiese als Zentrum der Gemeinde Norddorf erhalten bleibt,“ so Thomas Bartels, Vorstand der Investor Gruppe, „unsere Neubauten sollen sich harmonisch ins Ortsbild einpassen.“

Das tempo 30 Schild am Ortseingang auf der Lunstruat musste entfernt werden

Durch die angekündigte Aufhebung der Tempo 30 Zonen auf Landes- und Kreisstraßen müssen die Gemeinden nun Tempo-30 Zonen auf den einzelnen Gemeindestrassen festlegen. Genügte früher ein Tempo-30 Schild am Ortseingang auf der Lunstruat müssen jetzt 8 Tempo 30 Schilder an den jeweiligen Gemeindestrassen, die von der Lunstruat abgehen, aufgestellt werden. Hierfür sind Kosten von je 430 € Netto pro Schild aufzubringen (ohne Liefer- und Aufstellkosten). Anmerkung des Redakteurs: Ein „Schild“Bürgerstreich?

Die Arbeiten zur Erneuerung der Regewasserkanalisation im Strunwai und Fleggamwai sind wieder aufgenommen worden. Im Zuge der Baudurchführung wurde erkennbar, dass sich die Einpassung der vorhandenen Pflastersteine in der wiederherzustellenden Oberfläche aufgrund fehlender Abstandshalter sehr aufwendig gestaltet, wodurch nicht unerhebliche Mehrkosten entstehen. Seitens der mit der Ausführung beuftragten Firma wurde angeregt, den gesamten Strunwai mit einem neuen Betonrechteckpflaster im Farbton „braun-bunt“ wiederherzustellen. Neben einer deutlichen optischen Aufwertung (alte Pflastersteine sind porös, zahlreiche kleinere Ausbrüche, Farbe verblichen) wird hiermit auch sichergestellt, dass eventuell vorhandene Unterspülungen in bisher nicht aufgenommenen Bereichen entdeckt und behoben werden. Die neue Oberfläche würde  auch einer höheren Belastung stand halten (Fahrbahn wird auch durch LKW’s befahren). Da die Mehrkosten im Vergleich zu den Gesamtkosten überschaubar sind, stimmte der Gemeinderat dieser Maßnahme zu.

Bürgermeister Christoph Decker weist darauf hin, dass die alten Pflastersteine kostenlos abgegeben werden. Interessenten können sich bei der Gemeinde Norddorf melden.

Im Rahmen einer neuen Satzung zur Oberflächenentwässerung hat die Gemeinde Norddorf beschlossen, dass für die Entsorgung des anfallendes Niederschlagwassers auf privaten Grundstücken die Grundstückseigentümer*innen verantwortlich sind. Der vorhandene Regenabwasserkanal der Gemeinde dient ausschließlich der Beseitigung des auf den öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen anfallenden Niederschlagwassers.

Die Gemeinde Norddorf wird zwei Baugrundstücke im Rahmen von Erbbaupacht ausschreiben. Im Rahmen eines Auswahlverfahrens zur Vergabe dieser Grundstücke wird gemeinsam mit dem Amt Föhr-Amrum eine Bewertungsmatrix aufgestellt.  Entsprechende Nutzungsverträge sollen eine ordnungsgemäße Nutzung auf Dauer sicherstellen.

Für den Bereich Strand 33/Badekabinenhaus hat eine Arbeitsgruppe in mehreren Sitzungen Vorschläge erarbeitet, wie eine zukünftige Nutzung in diesem Gebiet aussehen könnte. Um für eine Realisierung konkrete Vorgaben geben zu können, sollen diese Vorschläge hinsichtlich ihrer Machbarkeit und Kosten vorab untersucht werden.

In diesem Jahr wird es in Norddorf wieder ein Silvester-Treffen auf der Hüttmann-Wiese mit dem traditionellen Glockenläuten und der Ansprache des Bürgermeisters geben.

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Über Ralf Hoffmann

Ralf Hoffmann wurde 1955 in Schleswig geboren und zog mit seinen Eltern und Geschwistern 1962 nach Amrum. Nach dem Abitur in Niebüll studierte Ralf Luft und Raumfahrttechnik in Berlin. Die ersten 6 Berufsjahre verbrachte er als Entwicklungsingenieur bei VW und danach wechselte er als Aerodynamischer Entwicklungsingenieur zu Ford nach Köln. Als Leiter der Aerodynamischen Entwicklung für Ford Europa und die letzten 15 Jahre als Manager Aerodynamik und Motor- und Komponentenkühlung war er weltweit verantwortlich und viel unterwegs, um die jeweiligen Prototypen unter Hitze und Kälte zu testen. Nach all den Jahren auf dem Festland sind Ralf und seine Frau Karin nun wieder nach Amrum zurückgekehrt.

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