Gelbe Tonnen immer häufiger fehlbefüllt …


©Fotolia/Daniel Ernst

In letzter Zeit stellt die Forst- und Landschaftsbau Amrum GmbH verstärkt Verstöße gegen die Entsorgungsregeln bei der Abfuhr der Gelben Tonnen / Container fest. Vorgefundene Restmüll- sowie Bauschuttmengen in dieser Größenordnung können zukünftig nicht mehr toleriert werden.

Die Fremdfraktionen müssen dann aufwendig aussortiert werden, damit sie nicht in die Sortieranlagen geraten. Dieser zusätzliche Aufwand wirkt sich langfristig negativ auf die Müllgebühren aus.

Es wird daher darum gebeten, zukünftig nur noch Verpackungen, die den Regeln des Dualen Systems Deutschland (DSD) entsprechen, in die gelben Tonnen / Container einzufüllen. Eine detaillierte Aufstellung finden Sie auf der Webseite der AWNF. Hier der Link dazu:

Gelbe Tonne (Verpackung) | Abfallwirtschaftsgesellschaft Nordfriesland (AWNF)

Die Forst- und Landschaftsbau Amrum GmbH weist darauf hin, dass fehlbefüllte Tonnen/Container nicht mitgenommen werden!

 

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3 comments

  1. Ich verstehe das Problem nicht, es ist eine ganz einfach Erziehungsmaßnahme.
    Wir waren Anfang der 90er einmal auf Rügen/Binz und schnell mit dem Hotelier im Gespräch. Besonders auffällig war uns, wie ordentlich es im Ort ausgesehen hat. Unsere Nachfrage diesbezüglich brachte eine ausgesprochen einfache Erkenntnis, evtl. war ja noch der „Drill“ (nicht negativ gemeint) den Bürgenn im Bewusstsein:
    Sind die Tonnen falsch befüllt wird diese nicht mitgenommen, eine farblich deutlich auffälliger Hinweis an die Tonne befestigt. Gleiches bei den Gärten/Gehwegen etc., wurde hier nicht für ein halbwegs ordentlichen Eindruck gesorgt ist die Gemeinde gekommen und es wurde ein fette Rechnung geschrieben.
    Im Grunde ist es einfach, geht es den Leuten ans Geld passiert halt was, sieht man schön an den Ladesäulen: wer sein geladenes Fahrzeug nicht abklemmt zahlt halt weiterhin – das Leben kann so einfach sein.
    Jens Nissen

  2. moin,

    um den Kommentar vom Friesen etwas hinzuzufügen.

    Das fehlerhafte befüllen hat Absicht. Die Entleerung der gelben Tonne ist doch nach wie vor kostenlos.
    Alles andere, Bio und Rest kostet Geld.
    Bauschutt ist weder in der Schwarzen noch in einer anderen Tonne zuentsorgen. Also nochmals Kosten die so mancher nicht zahlen möchte.

    Der normale Wahnsinn, Tonne nicht richtig befüllt kommt ein Hinweis, der Besitzer hat nun bis zur nächsten Abholung die Möglichkeit neu zu sortieren.
    Die Kontrolle findet sporadisch vom Ordnungsamt statt.
    Bußgelder werden nur dann verhängt wenn der Nachweis einer Absicht besteht.
    Solange bleibt die Tonne halt stehen, und der die Tonne zur Entleerung anfährt erkennt sofort das mit der Tonne etwas nicht in Ordnung ist.

    Warum liegt sonst soviel Müll in der Gegend und wird teilweise sehr illegal entsorgt?

    sorry, aber teilweise hat das Methode

    Th. Zeutze

  3. Was ein Geladenes E-Auto angeht: Sicher, man zahlt weiterhin für das Laden. Aber es dauert ja wohl eine Zeit lang bis das Ladegerät im Auto erneut nach lädt weil der Akku Ladung verliert. Ich denke das sind eher Tage, nicht Stunden. Das man damit einen Parkplatz zum Laden blockiert ist da sicher das größere Problem. An Privathäusern kann man selbst welche Installieren, aber wenn man zur Miete wohnt eher nicht – wenn es der Vermieter o.ä. nicht erlaubt.

    Was die “Methode” angeht: Ist mir eher unklar WAS die Methode nun gleich ist. Bleibt die Tonne stehen ist kein Spareffekt da. Impliziert das jetzt alle die Falsch befüllen würden es einfach in die Landschaft kippen? Aber es könnte m.E. auch an den Verpackungen selbst liegen und daran das oft unklar erscheint was überhaupt in die Gelbe Tonne rein darf. Vielleicht hat einfach noch nicht jeder eine Übersicht (Broschüre) was/wie/wo hinein soll. “Rückläufer” bei so was erfasst sicherlich auch keiner (in der Grünen Tonne). 🙂

    Einen sichtbaren Aufkleber auf einer nicht mitgenommenen Tonne kann man auch als Stigmatisierung betrachten. Aber ich muss zugeben das es wohl der einzig Sinnvolle Weg wäre. Ein besserer Fällt mir auch nicht ein – außer der Persönlichen Ansprache der Hausbewohner (was oft schwieriger sein dürfte). Denn das müsste dann auch Zeitnah in Zusammenarbeit mit Entsorgern und Ordnungsamt geschehen – oder? Hmm, wie wäre es bei Falsch befüllten eine “So befüllen sie Richtig” Broschüre im Briefkasten zu hinterlassen. Mit einem Hinweis “Darum haben wir die Tonne nicht mit genommen” Diskret und Zielgenau. Effektiv? Das weiß man erst wenn man es Probierte. K.M.

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