Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Süddorf-Steenodde 2023 …


OWF T.Thomas gratuliert J.Krahmer zu 50 Jahren Feuerwehrmitgliedschaft

Zur 127. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Süddorf-Steenodde begrüßte Ortswehrführer Tewe Thomas am 17.Februar 2023 im  Strandpirat in Nebel herzlich alle Kamerad/innen, Ehrenkameraden und Gäste.

Anschließend erhoben sich alle Anwesenden, um in einer Schweigeminute dem erst kürzlich verstorbenen ehemaligen Gemeinde- und Amtswehrführer Heinz Werner Hansen zu gedenken.

Bevor es daran ging, die Tagesordnung abzuarbeiten, wurde die Beschlussfähigkeit festgestellt: 19 von 30 aktiven Mitgliedern waren anwesend. Leider haben kurzfristig noch einige Kameraden die Teilnahme absagen müssen. Schriftführer Mats Bohn verlas das Protokoll von 2022 und den Jahresbericht. Es gab insgesamt 29 Einsätze, wobei die Einsatzkräfte 10mal zu nächtlichen Hubschrauberlandungen gerufen wurden.

A.Krumbein verlas den Kassenbericht, wobei positiv zu vermerken ist, dass die Wehr 5 neue passive Mitglieder gewinnen konnte. Die Kasse wurde durch L. Jensen und T. Wollny geprüft und der Bitte um Entlastung konnte stattgegeben werden. Beide Prüfer wurden in ihrem Amt durch Wahl per Handzeichen bestätigt.

Außerdem wurde ein neuer stellvertr. Gruppenführer gewählt – wie OWF  T.Thomas erläuterte: sicherheitshalber! N. Peters hat bis jetzt die Position des stellvertr. Ortswehrführers inne. Er wird in Zukunft auf dem Retter für zwei Jahre in Ausbildung sein, so dass eine Verfügbarkeit für die Feuerwehr nicht immer gewährleistet ist.  Mit M. Skonieczny-Albertsen konnte ein erfahrener Feuerwehrmann gefunden werden, der als stellvertr. Gruppenführer einen Einsatz leiten und durchführen kann.

Nachdem die neue Satzung für die Ortswehr Süddorf-Steenodde per Handzeichen beschlossen war, konnte Wehrführer T. Thomas einige Neuaufnahmen, Beförderungen und Ehrungen vornehmen:

Zu den Neuaufnahmen gehören: Steffen Sumpf (FA), Sara Hollien (FA), Matti Fanke (FA) und Patrik  Stein (FA). – wobei P. Stein im gleichen Atemzug zum Feuerwehrmann befördert wurde. Leider konnte nach den durchgeführten Lehrgängen die Beförderung coronabedingt erst jetzt erfolgen.

Zum Hauptfeuerwehrmann ( 3 Sterne) wurde Björn Martinen befördert.

Seine Spange für 10-jährige Mitgliedschaft erhielt Lars Thomas (Mitglied sei dem 18.01.2013) und seine Ehrennadel für 50-jährige Mitgliedschaft konnte Jürgen Krahmer entgegennehmen (Mitglied seit dem 15.05.1972).

Der Vorstand und alle Anwesenden haben herzlich gratuliert und freuten sich nun auf ein leckeres Essen. Nach der Stärkung wandte man sich den Grußworten der Gäste zu:

hintere Reihe v.l.n.r.: M.Fanke, T.Thomas, B.Martinen; vordere Reihe v.l.n.r.:P.Stein, M.Skonieczny-Albertsen,St.Sumpf,J.Krahmer,S.Hollien, L.Thomas

Elke Dethlefsen übermittelte als stellvertr. Bürgermeistern die Grüße von Bürgermeister C. Bendixen und der Gemeinde Nebel, bedankte sich für den Einsatz der Wehr und hofft in 2023 auf wenig Einsätze. Petra Müller überbrachte die Grüße von der Wehr in Wittdün und als 3. stellvertr. Amtswehrführerin. Andreas Knauer war als Vertreter der Norddorfer Wehr vor Ort und gab den Kameraden mit auf den Weg: bleibt aktiv ! Wir wehren uns! (Im Anklang gegen die Ausschreitungen gegen ehrenamtliche Helfer auf dem Festland). Oliver Ziegler sprach für die Nebeler Wehr seine guten Wünsche für die Zukunft. Tobias Lemke verabschiedete sich als Kreisausbilder. Sein Nachfolger ist Sven Tietze. Christian Schultz freut sich von Seiten der Polizei auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. Wolfgang Stöck drückte seinen Dank als Leiter des Katastrophenschutzes aus und Claudia Derichs erinnerte an Einsätze im Rettungsdienst, die von Kameraden der Feuerwehr begleitet wurden. Sie bedankte sich besonders für den persönlichen Kontakt, der das Miteinanderarbeiten einfacher gestaltet. Im gleichen Atemzug meldete sich Lars Thomas zu Wort: als Vertreter der PSNV = psychosoziale Notfallversorgung. Er freute sich mitteilen zu können, dass es nun bundesweite Schulungen zu diesem Thema gibt und bot allen Hilfe an, die der Hilfe in diesem Bereich bedürfen.

Bevor es nun zum gemütlichen Teil des Abends ging, besteht die einhellige Meinung bei allen Mitgliedern der Wehr: Es kann nie zu viele Feuerwehrleute geben. Wer eintreten möchte, ist herzlich willkommen !

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Über Brunhilde Wnuck-Jessen

Brunhilde Wnuck-Jessen wurde 1956 in Dorsten geboren und machte dort 1975 ihr Abitur. Anschließend ging es zum Studium nach Köln, wo sie eine Amrumer-Clique kennenlernte. Der Liebe wegen zog sie 1984 nach Süddorf auf Amrum, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann Sönke wohnt. Nach 38 Jahren Schreibtischarbeit freut sich die Jungrentnerin nun auf viel gemeinsame Zeit mit ihren beiden Enkeltöchtern.

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