Neue Gesichter und neue Lieder beim Amrumer Shantychor


Der Amrumer Shantychor präsentierte sich am Vorabend des Vatertages in bester Laune. Vor einem vollbesetzten Saal im Norddorfer Gemeindehaus bereitete der Chor seinem Publikum einen fröhlichen und unterhaltsamen Abend mit neuen und alten Liedern aus seinem Repertoire. Klassiker wie der „Wellerman“ und „La Paloma“ (inklusive der Exekution des mexikanischen Kaisers!) haben ebenso zur Bombenstimmung im Saal geführt wie die Darbietungen neuer Stücke wie „The Diamond“ oder „Les trois marins de Groix“. Und nicht erst bei der Zugabe „Drunken sailor“ hat das Publikum begeistert mitgesungen. Als schließlich auch noch bei „Sailing“ alle Handylampen geschwungen wurden konnte man wahrlich von einem gelungenen Konzert sprechen.

Volles Haus beim Amrumer-Shantychor

Der Amrumer Shantychor ist stolz darauf, dass er neue Mitglieder in seinen Reihen hat aufnehmen können und die „Neuen“ haben sich auch gleich gut in die Darbietungen eingefügt. Andere Shantychöre haben weitaus größere Probleme Nachwuchs zu finden. Wie man im April aus der Presse hat entnehmen können, kämpfen insbesondere die Chöre von Sylt und Husum um ihr Bestehen und stellen sogar Überlegungen darüber an sich aufzulösen. Ein Grund für den Mangel an Sängern scheint auch darin begründet zu sein, dass diese Traditionschöre keine Sängerinnen in ihre Reihen aufnehmen. Der Amrumer Shantychor denkt hier anders, seit der Gründung des Chors im Jahr 1994 gab es immer auch weibliche Chormitglieder!

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Über Peter Totzauer

Dr. med. Peter Totzauer, Facharzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für Anästhesie, Notfallmedizin, Spezielle Schmerztherapie, geb. 1954 in Fürth/Bay.,hat, bedingt durch den Beruf des Vaters, als Kind u.a. 4 ½ Jahre in Frankreich gelebt. Abitur 1974 in Köln, Studium der Humanmedizin an der Universität Bonn. Seit 1982 ärztlich tätig, davon viele Jahre als Oberarzt in der Anästhesie und als Leitender Notarzt in Euskirchen. War 2007 für ein halbes Jahr im Rahmen einer „Auszeit“ vom Klinikalltag bei seiner Lebensgefährtin Claudia auf Amrum. Dies hat ihm so gut gefallen, dass er seit Ende 2008 seinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt ganz auf die Insel verlegt hat und hier seit 2010 mit in der „Praxis an der Mühle“ arbeitet. Er hat zwei erwachsene Kinder, sein Sohn ist niedergelassener Physiotherapeut in Neuss, seine Tochter ist Lehrerin an der Öömrang Skuul.

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