Sonne, Sommer, Sonnencreme! Die Inselkinder wissen Bescheid …

Die Kids tanzen als Planeten um die Sonne (Iris)

Schon ganz schön schlau sind sie, die Kinder der Flenerk – und Bütjenjongen.

Die Kindergartenkinder hatten Besuch von Julia Kruggel und Iris Aschenbrenner aus der Louisen Apotheke in Wittdün. Im Gepäck hatten sie alles um das Thema Sonnenschutz!

Zum Einstimmen hörten sich alle ein Lied dazu an:

„Bei Sonnenschein, bei Sonnenschein

creme ich mich ein.

Da macht das Spielen doppelt Spaß.

Ja, so muss es sein.“

„Die Sonne ist unser Stern am Himmel in unserem Sonnensystem. Da ist es bei 6000 Grad ganz schön heiß. Gut, dass sie so weit weg ist. Und außerdem gibt es ganz viele Planeten, die um die Sonne wandern“ , beginnt Iris mit den Kindern zu erzählen. Die Kinder konnten auch schon ein paar der Planeten dazu aufzählen.

Julia Kruggel sagte:“Iris ist meine Sonne. Und ihr dürft jetzt mal die Planeten spielen und um Iris tanzen. Dreht euch zur Sonne (Iris) hin und auch um euch selbst, dass es mal Tag ist und mal Nacht.“ Dazu lief wieder das Lied vom Sonnenschein, in dem ganz viele wichtige Informationen stecken. Wer gut zuhörte, konnte also gleich beim Zusammensitzen mit Wissen glänzen.

„Gut, dass die Sonne da ist! Was macht die Sonne eigentlich? Und welche positiven Eigenschaften hat sie?“, fragten Julia und Iris die Kinder.

Alle machen toll mit!

Darauf wussten diese viele richtig gute Antworten: „Die Sonne macht hell!“ „Und gute Laune!“ „Sie lässt unsere Obstbäume wachsen.“ „Und wenn es gleichzeitig regnet, gibt es einen Regenbogen.“

Iris antwortete: „Ja, super, ganz genau! Und welche schlechten Sachen gibt bei der Sonne?“

„Sonnenbrand!“ „Ja und Sonnenstich! Da muss man spucken!“

Auch auf die Frage – wie schütze ich mich vor der Sonne?- kamen viele gute Ideen:

Eincremen, Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnenschirm und viel trinken wurden genannt.

Julia Kruggel erklärte den Kindern, dass sie sich alle zwei Stunden nachcremen müssen, dass sie wirklich ausreichend geschützt sind. Und dass man auch, wenn auf der Sonnencreme „wasserfest“ steht, auf jeden Fall nach dem Schwimmen nochmal eincremen muss. Schutzkleider helfen natürlich immer. Aber was, wenn es zu heiß ist für lange Arme und Beine?

Na klar, in der Mittagshitze spielen die Kinder dann lieber drinnen.

Sogar dass es verschiedene Lichtschutzfaktoren gibt, wissen die Kinder. Und dass sie am Besten mit LSF 50 geschützt sind.

Julia und Iris hatten sowohl Sonnencreme wie – Spray dabei. Alle Kinder, die wollten, durften mal den Unterschied spüren und selber ausprobieren. „Wo ist es am wichtigsten einzucremen?“ wollte Julia gerne wissen. Souverän wurde auch das beantwortet: Nacken, Gesicht, Ohren , Schultern!

„Ganz genau“, strahlt Julia, „ das sind die sogenannten Sonnenterrassen.“

Alle sollten auf guten Sonnenschutz achten!

Für jede Gruppe gab es als Mitbringsel eine kleine gelbe Badeente, die rot wird, sobald sie in der Sonne sitzt.  Quasi eine Sonnenbrandente,…die Arme! Als Auftrag haben jetzt alle, die kleinen Enten gut zu pflegen und mit Sonnencreme zu versorgen. So können sie sehen, dass diese wirklich hilft und die Ente dann auch beim Sonnenbaden gelb bleibt. Für jeden Einzelnen gab es noch eine eigene Quietscheente, allerdings ohne Sonnenbrand. (Die hat sich bestimmt selber schon gut geschützt 🙂 ).

Auch, wenn die Kinder wirklich gut Bescheid wissen, sind sie einfach noch zu klein, um die Verantwortung für den Sonnenschutz alleine zu übernehmen! Das ist Aufgabe der Erwachsenen!

„50 – 80% aller Hautschäden entstehen in den ersten 18 Lebensjahren! Bei der Auswahl der Sonnencreme ist besonders  auf ausreichenden UV – A Schutz und ein gutes Filtersystem zu achten.“ schreibt Julia Kruggel in den Info – Flyer an die Eltern.

UVA  verursacht SonnenAllergie und HautAlterung

UVB verursacht SonnenBrand  und SonnenBräune

Das gilt aber auch für alle Großen und Kleinen! Meistens denkt man zwar daran den Nachwuchs zu schützen, sich selbst vergisst man aber, bzw. nimmt sich nicht die Zeit dafür. Dabei hat die Sonne durch den Sand und das Meer (Reflexion) hier einfach nochmal mehr Kraft!

Heißt also: was für die Kleinen gilt, sollte für die Großen genauso gelten!

Achtet auf einen ausreichenden Sonnenschutz!

In diesem Sinne, einen schönen Sommer für uns alle!

Über Susanne Schwarz

Susanne Schwarz kam 1981 in der Vorderpfalz zur Welt- aufgewachsen am Haardtrand, mit Blick auf den Pfälzer Wald, inmitten eines Weinbaugebietes. Sie verbrachte in ihrer Kindheit viele glückliche Sommerferientage auf Amrum, wodurch der Wunsch immer größer wurde, nur einmal für längere Zeit dort zu leben. Nach dem Abitur 2001 kam sie zum ersten Mal für ein FSJ auf die Insel. Ein weiterer Aufenthalt folgte nach ihrer Ausbildung in Stuttgart. Die Sehnsucht nach der Insel aber blieb. 2015 lies sie das Festland also hinter sich und zog zusammen mit ihrem Mann zurück nach Amrum, wo sie heute mit ihrem Sohn in Wittdün wohnen.

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