DGzRS hatte zum Tag der Seenotretter geladen …

Schlange stehen beim Open Ship

Das ganze Jahr über sind Sie im Einsatz. 7 Tage in der Woche – 24 Stunden. Von der Öffentlichkeit zumeist unbeachtet auf hoher See. Sie retten Leben und geben Hilfeleistungen auf dem Wasser. Die Crews der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, kurz DGzRS.

Ihren beliebten Tag der Seenotretter veranstaltete die DGzRS in diesem Jahr zum 27. Mal. Auf vielen Rettungsstationen der DGzRS an Nord- und Ostseeküste gab es Vorführungen, Übungen und Gespräche. Traditionell findet der Aktionstag am letzten Juli-Sonntag statt, in diesem Jahr war es am Sonntag, den 27. Juli, auch die Station Amrum nahm teil.

Vormann Sven Witzke stellt Rettungsweste vor

Die Crews demonstrierten – bei Sonnenschein – ihre Einsatzbereitschaft vor Ort und freuten sich über so viele Besucher, die den Seenotrettern verbunden sind und sich für ihre spendenfinanzierte Arbeit interessierten.

Hingegen der Vorankündigung war das Seenotrettungsboot Horst Heiner Kneten nicht auf der Station Amrum, sondern auf der Station List/Sylt gemeinsam mit dem Seenotrettungskreuzer Pidder Lüng, dabei.

Wie gewöhnlich war Ausdauer beim OPEN SHIP auf der Ernst Meier-Hedde angesagt. Es bildeten sich lange Warteschlagen, ALLE wollten rauf. Wer es dann geschafft hatte war „Herzlich Willkommen an Bord!“ Das Schiff entdecken, vor allem rauf auf die Brücke und nebenbei sich über die Arbeit auf See erkundigen. Das Tochterboot „Lotte“ blieb an diesem Tage an Bord.

Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort und beantwortete die vielen Fragen rund um die Rettung.

Amphibien-Rettungsfahrzeug Argo

Die Freiwillige Feuerwehr Wittdün präsentierte das Amphibien-Rettungsfahrzeug „Argo“, dass für extreme Situationen angeschafft wurde. Die Gummiketten sind besonders geeignet bei lockerem Untergrund. Der „Argo“ ist zudem mit einer Seilwinde ausgestattet. Das Fahrzeug hat eine Leistung von 40 PS und bringt es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h und es ist schwimmfähig. Mit der Anschaffung dieses Fahrzeuges können die Rettungskräfte mit dem benötigten Material im Ernstfall schnell und zuverlässig jeden Einsatzort des Wattenmeeres erreichen.

Amrumer Shantychor übergibt die gesammelte Spende

Mit einem bunten Rahmenprogramm konnten die Besucher unterhalten werden. Dazu gehörten u.a. eine Hüpfburg und eine 8-Personen-Rettungsinsel.

Der Amrumer Shantychor rundete diesen Familiensonntag ab. Im Spendentopf wurden 214,64 Euro gezählt. Peter Totzauer vom Amrumer Shantychor reichte diese Spende an Sven Witzke, Vormann der Ernst Meier-Hedde, weiter.

Amrum News wünscht den Seenotretten allzeit „Gute Heimkehr“.

Über Gerd Arnold

Gerd Arnold, 1957 in Nebel auf Amrum geboren. Ein „echter“ Amrumer mit der friesischen Sprache (öömrang) aufgewachsen. Bis 1972 die Schule in Nebel besucht, danach Elektroinstallateur in Wittdün gelernt. 1976/77 in Wuppertal den Realschulabschluss nachgeholt. Ab Oktober 1977 als Berufssoldat bei der Bundesluftwaffe und seit November 2010 Pensionär. Nach vielen Jahren der verzweifelten Suche nach passenden „bezahlbaren“ Wohnraum auf Amrum endlich fündig geworden, seit Februar 2022 wieder ständig auf Amrum. 2019 ins Team der Amrum News integriert, aber das soll neben dem Angeln nicht die einzige Aktivität auf der Insel bleiben.

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