Der Amrumer Shantychor an der Nebeler Mühle …

„Yellow Submarine“ (Bild: M. Schwietering-Staben)

Es war eine Premiere für den Amrumer Shantychor und seinem Publikum! Erstmals wurde von der Amrum Touristik AöR  zu einem Solokonzert an der Nebeler Mühle geladen und rund 250 Zuschauer folgten der Einladung.

In früheren Jahren fanden die Open-Air Auftritte des Chors in Nebel zumeist im Kurpark am Haus des Gastes statt. Seit den Abrissarbeiten des Gebäudes ist dies hier nicht mehr möglich und das wird in nächster Zukunft erstmal auch so bleiben. Als „Ausweich-Location“ bot sich die Wiese an der Nebeler Windmühle an und dank der Zustimmung des Mühlenvereins konnte hier ein denkwürdiger Aufritt des Chors verzeichnet werden.

Ein begeistertes Publikum

Bei zwar bedecktem Himmel, jedoch ohne Regenschauer und nicht mehr ganz so heißen Temperaturen bot der Shantychor dem begeisterten Publikum vor den sich drehenden Mühlenflügeln eine unterhaltsame Darbietung aus seinem Repertoire an Shantys und Seemannsliedern. Nicht nur treue Fans aus der Amrumer Bevölkerung und etlichen „Wiederholungstätern“ unter den Gästen gaben dem Chor die Ehre, auch viele „Neulinge“ zeigten sich von Anfang an begeistert und sahen den Sängerinnen und Sängern auch den einen oder anderen Patzer wohlwollend und amüsiert nach.

Klassiker zum Mitsingen, wie z.B. „Siebzehn Mann auf des toten Manns Kiste“, „John Kanaka“ oder „What shall we do with a Drunken Sailor“, waren ebenso im Programm wie „The Wellerman“ oder „Five o´Clock in the Morning“. Und spätestens zu den Zugaben mit dem „Geklauten Lied einer berühmten Shantyband aus Liverpool“ („Yellow Submarine“) und dem ebenso beliebten „Abschiedslied“ „I am Sailing“, waren sich das Publikum und der Chor einig: Es war ein gelungener Abend und alle sind zufrieden nach Hause  gegangen.

Der nächste Auftritt des Amrumer Shantychors findet übrigens im Rahmen des Molenfestes in Steenodde um 18:00 Uhr am Samstag dem 23.08.2025 statt.

Über Peter Totzauer

Dr. med. Peter Totzauer, Facharzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für Anästhesie, Notfallmedizin, Spezielle Schmerztherapie, geb. 1954 in Fürth/Bay., hat, bedingt durch den Beruf des Vaters, als Kind u.a. 4 ½ Jahre in Frankreich gelebt. Abitur 1974 in Köln, Studium der Humanmedizin an der Universität Bonn. War seit 1982 ärztlich tätig, davon viele Jahre als Oberarzt in der Anästhesie und als Leitender Notarzt in Euskirchen. War 2007 für ein halbes Jahr im Rahmen einer „Auszeit“ vom Klinikalltag bei seiner Lebensgefährtin und mittlerweile Ehefrau Claudia auf Amrum. Dies hat ihm so gut gefallen, dass er seit Ende 2008 seinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt ganz auf die Insel verlegt hat und hier seit 2010 mit in der „Praxis an der Mühle“ gearbeitet hat. In 2024 ist er endgültig in den ärztlichen Ruhestand getreten. Er hat zwei erwachsene Kinder, sein Sohn ist niedergelassener Physiotherapeut in Neuss, seine Tochter ist Lehrerin an der Öömrang Skuul.

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