Eine Fehlaussage sorgt derzeit für Verwirrung.

Bei dem Rettungseinsatz am Samstag spät Abend, wobei ein Insulaner verletzt wurde, handelt es sich nicht, wie fälschlicher Weise im Umlauf geratene Information , um gefundene Munition. „Vor Ort konnten wir an dem Abend, in Absprache mit dem Kampfmittelräumdienst, ausschließen das es sich um eine Art Munition handelt. Bei weiteren Nachforschungen ergab sich, das es sich bei dem Objekt um eine Metallboje handelt“, berichtet stellvertretender Wehrführer von Nebel André Neumann.
Eine ganz normale Boje aus der Fischerei
„In der Seefahrt/Fischerei sind diese Bojen schon ewig in Gebrauch. Meist haben sie einen Durchmesser von ca 21 cm . Allerdings haben vermutlich Faulgase beim Anbohren zu einer explosionsartigen Verpuffung geführt, wobei die Person verletzt wurde“, erklärt Außenbezirksleiter Amrum des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Elbe – Nordsee Henning Blume und bestätigt das dieser Fund nicht ungewöhnlich sei.

Durch Stürme und Meeresströmungen können sich solche Bojen lösen und werden angeschwemmt. Beim Bergen so einer Boje kann im Normalfall nichts passieren, doch ein Öffnen so eines Metall Hohlkörpers birgt die genannten Risiken.
Eindringlich wird davor gewarnt angespülte Gegenstände ob aus Metall oder ähnlichem mit zu nehmen oder selbstständig zu handeln sondern den Fund vor Ort zu melden.
AmrumNews Online-Zeitung der Insel Amrum

