„Stimmung am Bau weiter trübe“ – so lautete jüngst eine Schlagzeile auf der Titelseite des Insel-Boten. Gemeint war damit, dass die Bauwirtschaft in Schleswig-Holstein zwar im Jahr 2025 ein leichtes Plus bei den Auftragszahlen verzeichnen konnte, jedoch die stark gestiegenen Kosten, hohe Zinsen und vor allem hohe bürokratische Hürden der Baubranche weiterhin arg zusetzen.
Wie sieht es aktuell auf Amrum aus?
Neu- oder Umbauprojekte waren auf Amrum schon immer besonders kostspielig, müssen doch alle Baumaterialien über den langwierigen und teuren Transportweg mittels Fährfahrt auf die Insel gebracht werden. Zudem kommen auch viele der Handwerker vom Festland und sind zur Montage hier.
Über die Baumaßnahmen auf der Insel berichtete Amrum News zuletzt Ende Dezember 2025, nachdem alle Amrumer Handwerker in die Winterpause gegangen waren. Eigentlich sollten dann ab dem 5. Januar alle Arbeiten wieder aufgenommen werden, allerdings machte da der Wettergott mit dem Wintereinbruch einen kräftigen Strich durch die Rechnung. Schnee, Sturm und Frost machten insbesondere viele Außenarbeiten unmöglich. So konnten beispielsweise die Bautätigkeiten am „MVZ“ erst nach einer über 14-tägigen Verzögerung am letzten Dienstag wieder aufgenommen werden. Nun sind jedoch endlich die Betonteile für die Zwischendecke angeliefert, die auch sogleich montiert wurden.
Auch an allen anderen Baustellen und mit den verschiedenen Dachdeckermaßnahmen geht es nun wieder voran. Besonders gut lässt sich das bei den Arbeiten zum neuen Feuerwehrgerätehaus in Nebel erkennen. Aber auch an der Schule, der Obdachlosenunterkunft, in der „Alten Post“ und im Haus Seeadler wird nun wieder gearbeitet. Der aufmerksame Betrachter kann dies auch an der täglichen Anlieferung der Baumaterialien durch die vielen großen Lastkraftwagen festmachen.
Amrum News wird weiter über die Fortschritte der verschiedenen Bauarbeiten berichten.
AmrumNews Online-Zeitung der Insel Amrum






