Die Insel setzt auf klare Wege – im wahrsten Sinne des Wortes.
Eine neue, einheitliche Radwegbeschilderung soll das Rad-Erlebnis ab 2026 spürbar verbessern.
Hinter der Maßnahme steckt mehr als reine Beschilderung.

54 Standorte, ein System
Nach intensiver Planung in den Jahren 2024 und 2025 wird auf Amrum die bundesweit einheitliche Radwegweisung umgesetzt. Die Maßnahme ist Teil des Radverkehrskonzepts des Kreis Nordfriesland.
Insgesamt entstehen 54 beschilderte Standorte mit 151 Wegweisern. Das Netz umfasst 24 Knotenpunkte und bindet alle drei Inselgemeinden ein. Die Beschilderung folgt dem etablierten FGSV-Standard und sorgt für eine klare, intuitive Orientierung – wie Radurlauber es vom Festland kennen.
Digital erfasst und langfristig gesichert
Alle Standorte werden digital dokumentiert. So entsteht ein vollständiges Schilderkataster, das Wartung und Qualitätssicherung erleichtert. Alte und überholte Beschilderung wird parallel zurückgebaut.

Qualität für Gäste und Umwelt
Amrum gehört zu den beliebtesten Fahrradinseln Deutschlands. Rund 65 Prozent der Gäste erkunden die Insel mit dem Rad. „Gerade für neue Gäste schaffen wir mit der einheitlichen Radwegebeschilderung eine deutlich bessere Orientierung und ein entspannteres Urlaubserlebnis. Das ist ein echter Qualitätsgewinn für Amrum“, sagt Frank Timpe von der AmrumTouristik.
Die Finanzierung erfolgt zu 75 Prozent aus Landesmitteln („Ab aufs Rad“) und zu 25 Prozent durch den Kreis Nordfriesland.
Mit der neuen Wegweisung setzt Amrum ein klares Zeichen für nachhaltige Mobilität – und stärkt zugleich die touristische Infrastruktur.
AmrumNews Online-Zeitung der Insel Amrum

