Sturm stoppt Ostereiersuche – doch am Ende strahlen alle …

Der Wind macht den Plänen einen Strich durch die Rechnung. Mehrere Veranstaltungen müssen kurzfristig abgesagt werden – aus gutem Grund. Warum am Ende trotzdem Hunderte Kinder glücklich nach Hause gehen, liest du hier.


Hier wird gefärbt und gemalt – Wir helfen dem Osterhasen

Ein bunter Start für die Kinder

An den Ostertagen des Jahres 2026 sollte die beliebte Ostereiersuche der Amrum-Touristik erneut stattfinden. Veranstaltungsleiter Michael „Hoffi“ Hoff und sein Team hatten wieder ein tolles Programm vorbereitet.

Den Anfang machte die Aktion „Wir helfen dem Osterhasen“ mit dem Kinderprogramm der Amrum-Touristik. Im Jugendzentrum in Nebel und im „Lollypop“ in Norddorf konnten Kinder ab fünf Jahren Ostereier färben und bemalen. Sie hatten dabei sichtlich Spaß.


Sturmwarnung sorgt für Absagen

Doch dann kam am Samstag vor Ostern die schlechte Nachricht: „Der Wind wird in der Samstagnacht Sturmstärke erreichen und sich bis in den Sonntag halten.“ Die beliebten Osterspaziergänge mit Ostereiersuche am Leuchtturm um 11:15 Uhr und am Waldspielplatz in Süddorf um 15:00 Uhr fielen dem zu langsam abflauenden Sturm zum Opfer. Beide Veranstaltungen wurden abgesagt, da die Waldstücke bei diesen Windstärken zu gefährlich sind. Es könnten Äste herabfallen und harmlose Eiersuchende verletzen. Die Absagen fielen uns schwer, aber Sicherheit geht vor. Am Mittag des Ostersonntags zeigte sich, dass diese Entscheidung richtig war.


Tragischer Vorfall bestätigt Entscheidung

Was war geschehen? In der Nähe von Flensburg war ein etwa 30 Meter hoher Baum (eine Esche) bei starken Windböen auf eine Gruppe gefallen. Dabei wurden drei Menschen, die an einer Ostereiersuche teilnahmen, getötet, darunter eine Mutter und ihr Baby.


Hoffnung am Ostermontag

Glücklicherweise fand am Ostermontag um 11 Uhr auf der Hüttmannwiese in Norddorf ein Osterspaziergang mit Ostereiersuche für Kinder aller Altersklassen statt. Alle Gäste aus den südlicheren Dörfern waren herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Der Osterhase hatte in Norddorf außergewöhnlich viele Eier und Schokolade versteckt.


Teilnehmer an der Hüttmanwiese

Viele Kinder, viele Eier, viel Freude

So trafen sich am Ostermontag sehr viele Menschen auf der Hüttmannwiese, um an dem beliebten Osterspaziergang mit Ostereiersuche teilzunehmen. Es waren etwa 200 Kinder dabei, die sich mit voller Begeisterung auf die Suche nach bunt gefärbten Eiern und süßen Schokoladenüberraschungen machten. Der Osterhase hatte tatsächlich viele Überraschungen versteckt. Die stürmischen Windböen vom Ostersonntag hatten sich gelegt. Bei blauem Himmel und etwas Wind war die Stimmung ausgelassen und ansteckend.

Niemand musste traurig sein, denn alle gingen mit vollen Taschen nach Hause!

Einweisung in den Ablauf

Ein Beitrag der Amrum-Touristik, der für viele strahlende Gesichter sorgte und die Vorfreude auf Ostern 2027 wachsen ließ. Dann fällt Ostern auf den 28. und 29. März.

Über Gerd Arnold

Gerd Arnold, 1957 in Nebel auf Amrum geboren. Ein „echter“ Amrumer mit der friesischen Sprache (öömrang) aufgewachsen. Bis 1972 die Schule in Nebel besucht, danach Elektroinstallateur in Wittdün gelernt. 1976/77 in Wuppertal den Realschulabschluss nachgeholt. Ab Oktober 1977 als Berufssoldat bei der Bundesluftwaffe und seit November 2010 Pensionär. Nach vielen Jahren der verzweifelten Suche nach passenden „bezahlbaren“ Wohnraum auf Amrum endlich fündig geworden, seit Februar 2022 wieder ständig auf Amrum. 2019 ins Team der Amrum News integriert, aber das soll neben dem Angeln nicht die einzige Aktivität auf der Insel bleiben.

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