Landtagsmobil Schleswig-Holstein zu Besuch auf Amrum …

Unmittelbar zum Sommeranfang ist das Landtagsmobil zu Gast auf Amrum, um mit interessierten Einwohnern ins Gespräch zu kommen.

©Referat Öffentlichkeitsarbeit Land SH

Am kommenden Sonntag, 21.06.2026, wird das Info-Mobil von 11.00 Uhr bis ca. 14:00 Uhr im Zentrums Norddorf vor dem Kino bereitstehen, ab 17:00 Uhr verlagert sich der Standort zur Sonnenwendfeier auf den Strand-Parkplatz in Nebel.

Am Montag ist abschließend noch eine schulinterne Veranstaltung in der Öömrang-Skuul geplant.

Aus dem Referat für Öffentlichkeitsarbeit heißt es dazu:

“Das Landtagsmobil des Schleswig-Holsteinischen Landtages ist auch in diesem Jahr wieder auf Tour durch das Land und macht Halt auf Amrum. Es wird überparteilich über die parlamentarische Arbeit des Landtages sowie über die damit verbundenen Prozesse der Demokratie informiert. Wir bieten interessante Einblicke in parlamentarische Abläufe, informieren über die Arbeit der Ausschüsse und erläutern die Tätigkeiten der Landtagsverwaltung.

Zudem stellen wir vielfältige Informationsmaterialien über den Landtag bereit und schaffen einen Raum für den unmittelbaren Austausch. Begleitet wird das Mobil regelmäßig von Abgeordneten des Schleswig-Holsteinischen Landtages, die persönlich vor Ort für Gespräche zur Verfügung stehen.

Insbesondere für jüngere Besucherinnen und Besucher warten am Landtagsmobil in unserer Demokratiewerkstatt spannende Mitmach-Aktionen. Dazu zählen unter anderem das Bemalen von Stoffbeuteln, eine Button-Maschine sowie weitere kreative Angebote, die zum Mitmachen einladen. Eine besondere Attraktion bei den Veranstaltungen auf Amrum ist der Demokratomat. Der kreative  Zeichenautomat funktioniert ganz einfach: Blanko-Postkarte mit einem Motiv­wunsch beschriften, in den Automaten einwerfen und warten, bis die fertig gezeichnete Karte wieder rauskommt.”

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One comment

  1. Der vom Schleswig-Holsteinischen Landtag eingesetzte Airstream-Anhänger wirkt auf den ersten Blick sympathisch und auffällig. Die Kosten von offenbar über 280.000 Euro (https://www.kn-online.de/schleswig-holstein/kristina-herbst-praesentiert-landtags-mobil-demokratie-auf-achse-3C6RPMG7PRGNHFI676RONX55T4.html?utm_source=chatgpt.com) stehen jedoch in einem sehr deutlichen Missverhältnis zu einem vergleichbaren aktuellen Serien-Wohnwagen.

    Ein ähnlich großer neuer Wohnwagen einer normalen Marke, etwa von Hobby, Dethleffs, Fendt oder Knaus, liegt grob eher im Bereich von 40.000 bis 60.000 Euro, je nach Ausstattung auch etwas darüber. Dabei handelt es sich dann um ein fabrikneues Fahrzeug ohne Oldtimer-Restaurierung, ohne historischen Liebhaberwert und ohne aufwendigen Spezialumbau. Selbst wenn man eine professionelle Folierung, Präsentationstechnik, Innenausbau und einige Sonderausstattungen hinzurechnet, bleibt der Abstand erheblich.

    Natürlich ist ein restaurierter Airstream kein gewöhnlicher Anhänger. Er ist ein Designobjekt, ein Oldtimer und ein Blickfang. Genau darin liegt aber auch das Problem: Für eine öffentliche Informationsarbeit hätte ein moderner Serienanhänger gleicher Größe vermutlich denselben praktischen Zweck erfüllt — zu einem Bruchteil der Kosten. Der Mehrpreis bezahlt daher offenbar weniger die Funktion, sondern vor allem Symbolik, Exklusivität und Sonderanfertigung.

    Gerade bei Steuergeld sollte aber die Frage erlaubt sein, ob ein repräsentatives Einzelstück für mehr als 280.000 Euro notwendig war, wenn ein zweckmäßiger aktueller Markenanhänger vermutlich für etwa ein Fünftel bis ein Sechstel dieses Betrags verfügbar gewesen wäre. Ein mobiles Informationsangebot ist sinnvoll. Die gewählte Luxuslösung ist es aus meiner Sicht nur schwer.

    Reiner Binsen

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