Die E-Jugend des TSV Amrum musste ihr letztes Saisonspiel kampflos abhaken.
Eine Hitzewelle verhinderte den Abschluss einer Spielzeit, in der sich das Team deutlich steigerte. Besonders die Rückrunde macht Lust auf das, was in der nächsten Saison folgen könnte.
Hitze verhindert den Saisonabschluss
Sportlich hatte die Absage zwar keinen Einfluss mehr auf die Tabellenplatzierung. Dennoch blieb bei den jungen Kickern das Gefühl, um einen möglichen Sieg gebracht worden zu sein. Nach dem klaren 9:0-Erfolg im Hinspiel auf Amrum und zwei zuvor abgesagten Terminen auf dem Festland schien ein weiterer Erfolg durchaus realistisch.
Starke Entwicklung in der Rückrunde
Trotzdem kann die Mannschaft auf eine starke Saison zurückblicken. Nach zwei knappen Auswärtsniederlagen zu Beginn – 1:2 bei der SG Eiderstedt und 2:3 bei RB Lagedeich – zeigte das Team in den Rückspielen eine beeindruckende Entwicklung. Vor heimischem Publikum gewann der TSV Amrum mit 6:2 gegen Lagedeich und 6:0 gegen Eiderstedt.
Lediglich gegen den TSV Frisia Risum-Lindholm musste die Mannschaft zwei deutliche Niederlagen (2:6 und 0:5) hinnehmen. Dabei machte sich vor allem die körperliche Überlegenheit des Gegners bemerkbar – weniger spielerische Defizite.

Vorfreude auf die neue Saison
Das Team von Trainer Christian Engels und seinen Betreuern hat im Vergleich zur Qualifikationsrunde 2025 einen großen Entwicklungsschritt gemacht. Entsprechend gespannt darf man sein, wie sich die Mannschaft in der kommenden Saison 2026/27 als D-Jugend präsentieren wird.
Auch für die Herrenmannschaft gibt es erfreuliche Nachrichten: Im DFB-Pokal wartet diesmal nicht Topfavorit Frisia Risum-Lindholm, sondern der TSV Emmelsbüll. Das Heimspiel findet am Sonntag, 19. Juli, in Nebel statt – und die Chancen auf ein Weiterkommen stehen durchaus gut.
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