
„Die einen haben ihre schützenden Blumenkübel und Feldsteine beseitigt, andere haben diese immer noch vor ihren Grundstücken postiert.

„Die einen haben ihre schützenden Blumenkübel und Feldsteine beseitigt, andere haben diese immer noch vor ihren Grundstücken postiert.
Unbekannte hatten am Norddorfer Gemeindeparkplatz auf Amrum das Bedienungsdisplay einer E-Ladesäule zerstört. Die Versorgungsbetriebe gehen …
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Moin nach Amrum,
drastische Verkehrsberuhigung auf der gesammten Insel wäre äusserst wünschenswert. Nur, wer stellt die Regeln auf, wer hält sich dann daran und wer kontrolliert ?
mfg Wolfgang Matzak
Ich schließe mich als Bewohner der Insel dem Vorschlag zur Reduzierung des Verkehrs auf Amrum an. Wer einmal erlebt hat, wie zum Beispiel während des Osterfeuers der gesamte Strunwai in Nebel links und rechts mit Autos zugeparkt ist und zu welchem Chaos es führt, wenn dann alle nach Sonnenuntergang wieder nach Hause wollen, der kann darüber nur den Kopf schütteln. Ähnlich verhält es sich mit der Inselstraße in Wittdün, wo der Bus zeitweise kaum mehr vorankommt und bei Veranstaltungen rund um das Gemeindehaus in Norddorf.
Sicherlich kann man niemandem sein Auto verbieten. Da jedoch anscheinend immer weniger von den ohnehin gehobenen Preisen für das Übersetzen ihres PKW durch die W.D.R. abgeschreckt werden, liegt eine Lösung doch sehr nahe: Eine Inselmaut. Das so gewonnene Geld könnte sinnbringend z. B. zurück in die Verkehrinfrastruktur und den Naturschutz fließen. Begleitet von einem Informationsblatt, warum gerade in einem ökologisch sensiblem Gebiet wie dem Wattenmeer ein Auto nicht immer Sinn macht, könnte diese Maut ähnlich dem Österreicher Vorbild in drei Stufen bereits an den Schaltern in Dagebüll erhoben werden. Wochen-, Monats- und Jahresvignetten könnten neue Regeln verhindern und tragen bestimmt einen Teil zur Sensibilisierung im Umgang mit dem Thema Mobilität bei.
Mal so als Vorschlag.
Auch ich schließe mich meinen Vorrednern an. Die Verkehrssituation auf der Insel ist erschreckend.
Aber eine kompett Autofreie Insel halte ich nicht für clever.
Wir fahren auch jedesmal mit dem Auto auf die Insel, trotz der hohen Kosten für die Fähre. Wobei das Parken in Dagebüll auch vollkommen überteuert ist.
Mit zwei kleinen Kindern ist es einfach nicht machbar ohne Auto. Da muss man doch schon mehr mitnehmen. Aber sobald wir am Ziel sind und Fahrräder gemietet haben, brauchen wir kein Auto mehr. Wobei es selbst mit Fahrrad schwierig wird, z.B. einzukaufen. Wenn ich an die “Parksituation” von Fahrräder in Wittdün denke..aber anderes Thema.
Das Problem liegt an dem Menschen selbst, der immer bequemer wird und sogar zum Bäcker mit dem Auto fährt. Wobei ich auch feststellen musste, das viele NF´ler genauso sind.
Wenn Amrum zu einer autofreien Insel werden sollte, wird dies viele Familien, vor allem mit kleineren Kindern, abschrecken, weil einfach die An- und Abreise zum Horror wird. Auch eine “Inselmaut” würde zu diesem Ergebnis führen, da Amrum ohnehin schon teurer ist, als anders wo.
Eine Lösung für alle wird es wohl nicht geben.
Schönes Wochenende