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Wie tief greifend wird dieser Empfehlungsbeschluss sein?

Auf seiner jüngsten Sitzung hat der Norddorfer Tourismusausschuss einen tief greifenden Empfehlungsbeschluss für die Gemeindevertretung gefasst.bauhoefe Der Gemeindevertretung wird darin empfohlen, dass die Gemeinde Norddorf aus der bisher einhellig gesamtinsular betriebenen Planung eines gesamtinsular betriebenen Bauhofes mit gemeinsamer Werkhalle aussteigen soll. Diese Planung stellt bisher einen Bestandteil der insularen Bemühungen dar, durch die Umsetzung eines Infrastrukturentwicklungskonzeptes die Wettbewerbsfähigkeit der Insel Amrum im heutigen Wettbewerb der Urlaubsdestinationen auf einen verbreiteten Standard zu bringen und somit einen dokumentierten Investitionsstau abzuarbeiten.
Wie auf der Sitzung erklärt wurde, hätte man sich unter anderem mit dem eigenen Außendienst intensiv beraten und sehe durch die Zusammenlegung der Bauhöfe der drei Amrum Touristiken keine potentiellen Synergieeffekte gegeben. Man wolle aufgrund des enormen Finanzbedarfs zur Steigerung der Infrastruktur und der überaus begrenzten Mittel in den Kommunen zukünftig keine Investitionen tätigen, die nicht direkt zu erkennbaren Verbesserungen für den Gast auf Amrum und speziell in Norddorf führen.
„Wir haben in Norddorf einen enormen Investitionsstau und es ist nicht einzusehen, dass nun gerade ein Geräteschuppen in Nebel die erste Investition sein soll. Wir währen dann auch mal dran“, kritisiert der Ausschussvorsitzende Jens Quedens.“ Der Gast müsse doch erkennen können, dass durch seine entrichtete Kurtaxe Verbesserungen einhergehen, die ihm wiederum zugute kommen“.
In einem Schreiben hatte Bürgermeister Peter Koßmann seine Amtskollegen und das begleitende Unternehmen Project M darüber informiert, dass die Gemeinde Norddorf die Planung zur Umsetzung eines gemeinsamen Bauhofes und den Bau einer Werkhalle nicht mehr unterstützen wird. Damit sei ihrer Meinung nach auch die Grundlage zur Zusammenlegung der Amrum Touristik, der Amrumer Versorgungsbetriebe und der drei Bauhöfe nicht mehr gegeben und sollte somit auch nicht mehr verfolgt werden. Es würde vielmehr eine engere Zusammenarbeit vorgeschlagen, die auf Kooperationsvereinbarungen basieren solle.
Zudem wünscht sich die Gemeinde eine Konzentration auf die Umsetzung der 8 Leitprojekte, die für die Infrastrukturentwicklung gemeinsam ausgearbeitet wurden. Ein Maßstab der Leistung in diesem Bereich, wären positive Förderbescheide, so der Wortlaut.
Die Ablehnung des Förderantrages zur Neugestaltung des Strunwais in Norddorf, der im Zuge des Konjunkturförderungsprogramms II nicht positiv beschieden wurde, wurde in diesem Zuge ebenfalls vom Ausschuss beklagt.
Auf Nachfrage wurde unserer Redaktion versichert, dass aus der Mitte der Lenkungsgruppe noch keines der acht Leitprojekte aus dem Infrastrukturentwicklungskonzept soweit ausgearbeitet wurde, dass man daraufhin einen Förderantrag stellen könne. Vielmehr seien die Bemühungen der gemeindeübergreifend arbeitenden Lenkungsgruppe dahingehend geartet, Konzepte zu entwickeln und umzusetzen, mit denen es gelingt, die erforderliche Kofinanzierung durch die Gemeinden für das geschätzte Investitionsvolumen von 20.Mio. Euro sicherzustellen und entsprechende Finanzmittel zu generieren.
Die Anschuldigung, die Bürgermeister Peter Koßmann in der Sitzung vorbrachte, dass er das Gefühl habe, die Gemeinde Nebel hätte aufgrund seiner arbeitsrechtlichen Pflicht, eine neue Betriebsstätte für ihren Bauhof schaffen zu müssen, enorm aufs Tempo gedrückt und entsprechend hohen Druck in den letzten Arbeitssitzungen der Lenkungsgruppe gegen Norddorf aufgebaut habe, um einen gemeinsamen Bauhof zu schaffen und somit eine gemeinschaftlich finanzierte Werkhalle bauen zu können, weißt Nebels Bürgermeister Bernd Dell-Missier auf Anfrage entrüstet und zugleich tief enttäuscht zurück. „Wir haben vielmehr aus Rücksicht auf die gesamtinsulare Planung bereits zweimal mit dem Arbeitsschutzdienst um weiteren Aufschub für die Realisierung der neuen Betriebsstätte unseres Außendienstes verhandelt. Dass wir dabei auch gewisse Hoffnungen auf Förderquoten für eine gemeinschaftliche Halle hegten, ist unumstritten“, so Dell-Missier. Die von Peter Koßmann formulierte Vermutung, das Norddorf in der Mitfinanzierung der Werkhalle über den Tisch gezogen werden sollte, stellt sich in Anbetracht der guten Zusammenarbeit und der gemeinsam erarbeiteten Schritte der zurückliegenden drei Jahre, für Dell-Missier als absurd dar.
Über die Entscheidung  des Norddorfer Tourismusausschuss sind sowohl Bernd Dell-Missier als auch Jürgen Jungclaus, Bürgermeister aus Wittdün, überaus enttäuscht. Alle bisher gemeinsam erarbeiteten Entscheidungen aus dem Kreis der Lenkungsgruppe, der Vertreter aus den drei Gemeindevertretungen angehören, stellten sich ergebnisorientiert dar und wurden detailliert für alle protokolliert. Die Abstimmungen erfolgten dabei in ihren einzelnen Schritten einstimmig.
„Es ist zu befürchten, dass uns diese Entscheidung Norddorfs um mindestens zehn Jahre zurückwirft und die Chance auf die Erfüllung der Förderrichtlinien des Landes zur finanziellen Unterstützung des geplanten Infrastrukturentwicklungsprogramms in weite Ferne rücken könnten und das gesamte Programm damit gefährdet wird“, befürchtet Dell-Missier.
In Norddorfer Kreisen des Tourismus Ausschusses sieht mann eher die noch rechtzeitige Erkenntnis gegeben, dass eine gesamtinsulare Gesellschaft, die Amrum Touristik, Amrumer Versorgungsbetriebe und die drei Bauhöfe aufnimmt, nicht der richtige Weg sei. Man müsse auch seine Meinung ändern dürfen, wenn sich die Fakten für einen neu darstellen, ohne dass man dafür angefeindet wird, so der Tenor der Sitzung.
Verantwortlich für den Artikel: Thomas Oelers


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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

18 Kommentare

  1. Bernd Wüstenberg

    Das passt doch wiedermal wunderbar ins Bild der kurzsichtigen und nur am eigenen Interesse ausgerichteten Entscheidungen. Diese kleine Insel muss drei(!) Gemeinden haben, die alle nicht über ihren eigenen Tellerrand hinaus sehen können. Ich denke bei diesem Kommentar auch sehr an die größenwahnsinnige Planung des neuen Fähranlegers! Armes Amrum…. mfg Bernd Wüstenberg

  2. Ich lese mit Erschrecken daß es auf dieser relativ kleinen,aber feinen Insel nicht möglich sein kann,endlich gemeinsam an einem Strick zu ziehen und der Eine oder Andere wieder sein eigenes Süppchen kochen möchte…als Amrum-Verehrer und Gast mag ich zwar nicht die ganze nordfriesische Mentalität verstehen können,aber ich bin überzeugt daß dies in unserem Land in der heutigen Zeit nicht mehr sehr angebracht ist und sich als nachteilig für die gesamte Inselbevölkerung erweisen wird…dies jahrelange gezerre zwischen den kl. Dörfern auf der schönen Insel muss doch `mal ein Ende haben! Wir werden in den nächsten Tagen dort sein,mal wieder die schöne Inselnatur u u u erleben wollen,dem Öömrang-Hüs anl.unserer”Petersilienhochzeit”einen Besuch abstatten und hoff. nichts von diesem”Zirkus” mitbekommen. Mfrg.

  3. Als seit mehr als 25 Jahren regelmäßig wiederkehrender Gast kann ich bei der Lektüre des Berichts nur verwundert den Kopf schütteln. Während andernorts und allenthalben aus Gründen der Sparsamkeit, der Effektivität und Synergie Kooperation gepredigt wird und sich Kommunen und Kleingemeinden zusammentun, pflegt eine kleine, herrliche Insel den Separatismus und leistet sich bei gerade mal 2.300 Einwohnern drei Gemeindeverwaltungen und –vertretungen, die offenbar noch dazu jeweils eigene (oder soll ich sagen: eigensüchtige?), gegensätzliche Interessen verfolgen. Dies bei – wie regelmäßig zu hören und zu lesen ist – chronisch knappen Kassen und Defiziten in den Gemeindehaushalten und während teuere Einrichtungen, wie das Freibad in Norddorf geschlossen werden müssen und (es tut weh, dies zu sehen) verfallen und dringende Anschaffungen (siehe Löschfahrzeug) nicht erfolgen können und sinnvolle Investitionen unterbleiben oder verzögert werden müssen. Hierfür fehlt, hoffentlich nicht nur Auswärtigen und Gästen, jegliches Verständnis.
    Und : Hoffentlich auch erklären mich nun Herr Koßmann und die Gemeinde Norddorf nicht zur persona non grata und ich darf wie bisher mit meiner Familie auch weiterhin mindestens zweimal im Jahr meinen Urlaub auf der wunderbaren Insel Amrum verbringen, die ich weder nach Norddorf noch nach Nebel oder nach Wittdün unterscheide!
    Mit besten Grüße
    Willi Gast

  4. Traurig, traurig, traurig !!!
    1) Zum wiederholten Male wird nach anfänglich kollektiven Grundsatzbeschlüssen und zahlreichen Sitzungen und Debatten schlussendlich die Chance auf eine zeitgemäße und zukunftsgewandte Reformierung der touristischen und politischen Strukturen auf Amrum vertan.
    2) Erneut werden kurzsichtige Argumente und Vorwürfe an die Nachbargemeinden als Rechenschaft für die Entscheidung angegeben, dabei werden alle Beteiligten der angestrebten Gemeinschaft leider auch gleich benachteiligt.
    3) Wiederum wurde durch die genannten Sitzungen und die Einbindung von Fachkräften (Projekt M) ein nicht unerheblicher finanzieller Aufwand betrieben. Die Zeche zahlen aber wieder alle, ohne dass die eigentlichen Verursacher des Scheiterns zur Rechenschaft gezogen werden. Ob die Tragweite des jetzt gefassten Beschlusses den Verantwortlichen bewusst ist bleibt abzuwarten (“Der schlimmste aller Fehler ist, sich keines solchen bewusst zu sein.” Thomas Carlyle). Man muss leider befürchten, dass hierdurch nun die Grundlage einer zukünftigen vertrauenden Zusammenarbeit langfristig beschädigt ist.
    Den hier geäußerten Kommentaren kann ich in großen Teilen nur beistimmen.

    Mfg
    R. Klein, Gemeinde Wittdün

  5. Wer von Ihren Gästen kennt schon “Norddorf”, “Nebel” oder “Wittdün”? Wer wiederum kennt die Insel Amrum? Die einzelnen Orte spielen in der Außenbetrachtung keine – wirklich keine – Rolle! Insofern, lieber Norddorfer Tourismusausschuss, sei endlich einmal DANKBAR darüber, mit zwei weiteren Gemeinden eine bekannte Insel komplettieren zu können, die in der Außendarstellung, also bei den Deutschen Urlaubern, hervorragend platziert ist. Dies allein hätte eine einzelne Gemeinde NIE zustande bekommen können. Die Gäste von Norddorf kommen also in erster Linie, um auf der Insel Amrum Urlaub zu machen, und nicht in der aus touristischer Sicht völlig unbedeutenden Gemeinde Norddorf.
    Somit steht fest: Die Gästeeinnahmen in Norddorf wurden bislang auschließlich deshalb erzielt, weil man auf die Insel Amrum reisen wollte. Insofern sollte es auch selbstverständlich sein, dass die Kosten für den Gästeservice auch zum Wohle der gesamten Insel eingesetzt werden, und nicht auf einmal nur für gemeindeeigene Dinge ausgegeben werden. Der Gemeinde Norddorf ist ein ziemliches Schmarotzertum vorzuwerfen – pfui!!

  6. Was soll man dazu noch sagen???
    Es gibt viele Möglichkeiten hier Unmut und Enttäuschung zu äußern…als ehemaliges Mitglied des Bürgerblocks Wittdün bin ich über diese Kehrtwendung sehr enttäuscht, denn es schien doch alles auf einem guten Weg zu sein.
    Schade, das dieser Weg durch einen nicht nachzuvollziehenden Beschluss nicht beschritten werden kann.
    Sehr schade für unsere Inselzukunft!
    Auch ich stimme in weiten Teilen den bereits verfassten Kommentaren zu.
    S.Jensen,Nebel

  7. Liebe Norddorfer
    es gibt noch weitere Steigerungsraten für diese Kleinstaaterei, zB könnte man an der Ortsgrenze Wegezölle erheben, eine eigene Zeitung drucken, einen eigenen Fähranleger bauen usw., usw.
    Schade, dass Amrum nicht zu einer Insel werden darf

  8. Es verwundert mich wirklich immer wieder aufs neue. Eine kleine Insel in der Nordsee, leistet sich 3 Gemeinden und 3 Bürgermeister. Größere Inseln, wie z.B. Fehmarn, hat nur einen einzigen Bürgermeister und kommt bestens zurecht!

    Warum müssen hier 3 Gemeinden gegeneinander arbeiten und können sich nicht zusammenschliessen und wie Erwachsene miteinander reden und auch mal Kompromisse eingehen. Nein, hier will Jeder und jede Gemeinde nur ihr Bestes! Bloß keinen Schritt aufeinander zugehen. Immer nur bei sich bleiben. Ich stimme eigentlich allen vorher geschriebenen Leserbriefen zu, allerdings hat mir der von Hartmut Holz am Besten gefallen!

    MfG

    Kai Boggasch

  9. Dr. Peter Totzauer

    Ist die Luft in Norddorf anders als in Nebel oder Wittün?
    Ist die See in Norddorf anders als in Nebel oder Wittdün?
    Ist der Sand in Norddorf anders als in Nebel oder Wittdün?
    Sind die Vögel in Norddorf anders als in Nebel oder Wittdün?
    Sind die Menschen in Norddorf anders als in Nebel oder Wittdün?
    Nein!
    Aber die “Volksverteter” scheinen anders zu sein oder zumindest anders zu denken. Schade. Diese “norddorfer” Entscheidung läßt
    ein zeitgemäßes gemeinsames Miteinander für GANZ Amrum in vielerlei Hinsicht in weite Ferne rücken. Ich bin davon überzeugt, daß selbst viele Norddorfer über diese Entscheidung entsetzt sind.
    Dr. Peter Totzauer,
    in Nebel wohnend, in Norddorf, Nebel und Wittdün arbeitend und auf ganz Amrum lebend.

  10. Kann es sein, das man sich in der Gemeinde Norddorf gern in der “Opferrolle” und sich in jeder Situation benachteiligt sieht ? … – und sich darin auch noch wohl fühlt ? Schuld haben natürlich immer die anderen…
    Es ist meiner Meinung nach kaum nachvollziehbar, wie man sich inzwischen seit Jahren, zwar offiziell bemüht zu einem gesamtinsularen Projekt zusammenzufinden, wenn es dann diesbezüglich endlich mal Fortschritte gibt, jedoch ganz schnell wieder einen Rückzieher macht. Hat schon etwas von “Kindergartenmentalität”, nach dem Motto – “wenn Du nicht willst was ich gern hätte, dann mach ich auch nicht was Du willst”!
    Auf der Strecke bleibt dabei so einiges, mal abgesehen davon, welches Licht das auf unsere schöne Insel, in ihrer Gesamtheit, wirft.
    Die gewählten Norddorfer “Volksvertreter” orientieren sich dabei vorbildlich an der großen Politik, denn auch dort herrscht ja in erster Linie Unstimmigkeit und man regiert vorbei am “gemeinen Volk”.
    Bravo – na dann macht mal schön weiter so …
    das wollte ich auch zum Thema mal loswerden – übrigens “ohne dafür angefeindet zu werden” 😉
    lebte ich doch 15 Jahre ganz gern in der Gemeinde Norddorf
    Petra Berkemeier

  11. Ja, liebe Norddorfer Gemeindevertreter, die Reste der Berliner Mauer sind leider schon vermarktet und nicht mehr zu haben. Aber vielleicht findet Ihr noch ein paar Bretter, die Ihr Euch vor den Kopf nageln könnt.

  12. Helga Hahn u. Rainer Schilli, Leverkusen

    Wir verbringen seit 35 Jahren unseren Urlaub auf dieser wunderschönen Insel und interessieren uns daher auch für die Entwicklung der Insel. In dieser Zeit haben wir schon einige merkwürdige Entscheidungen miterleben dürfen, aber die Norddorfer Gemeindevertreter mit ihrer “Weitsicht” sorgen für ein Highlight! Insofern ist den Kommentaren nichts weiter hinzuzufügen.

  13. Thomas Seidenwald

    Als Urlauber auf allen Nordseeinseln verfolge ich das Geschehen auch auf Föhr mittels AmrumNews. Ich denke, daß hier in der Kommentaren zur Zeit ein – leider – gesellschaftlich übliches “Bashing” auf vermeintlich Schuldige stattfindet. Die Vertreter der Gemeinde Norddorf sind doch frei gewählt und man muß Ihre Entscheidungen akzeptieren. Die Gemeinde bietet doch – laut Artikel – Kooperationsverhandlungen an. Vielleicht sollte man zumindest darauf aufbauen und dann das Beste aus der Situation machen. Andernfalls könnten sich unnötig Fronten verhärten und auf der kleinen Insel lebt man doch eng zusammen. Muß ja nicht wie auf Hallig Hooge sein (Insider wissen, was ich meine)

  14. “Die Vertreter der Gemeinde Norddorf sind doch frei gewählt und man muß Ihre Entscheidungen akzeptieren.”

    Das heißt, der Bürger darf, je nach dem, alle 4, 5 oder 6 Jahre einmal zur Wahl gehen und hat dann die Klappe zu halten. Ein etwas merkwürdiges Verständnis von Demokratie und Meinungsfreiheit! Finden Sie nicht auch, sehr geehrter Herr Seidenwald?

  15. Helga Hahn u. Rainer Schilli, Leverkusen

    Wir haben es uns bisher verkniffen, auf die merkwürdige Argumentation von Herrn Seewald zu reagieren. Wir bedanken uns bei Herrn Gast. Es geht nicht darum, “Schuldige” zu finden, sondern mit Erstaunen festzustellen, dass Volksvertreter noch immer nicht die Zeichen der Zeit erkannt haben und das Kirchtumdenken hoch halten. Und das nicht nur auf Amrum!

  16. “Wolfgang Paul
    4. Dezember 2009 um 19:43
    Ja, liebe Norddorfer Gemeindevertreter, die Reste der Berliner Mauer sind leider schon vermarktet und nicht mehr zu haben. Aber vielleicht findet Ihr noch ein paar Bretter, die Ihr Euch vor den Kopf nageln könnt”
    Hallo Herr Paul,
    danke hierfür. Das sind ebensolche Kommentare, die mit Biss und Witz genau auf den Punkt treffen. So habe ich Sie noch aus der Zeit als Schüler auf der DGS in Erinnerung.
    mfg Lars Brandt, Essen

  17. DR: PETER TOTZAUER SAGT ALLES AUS;WAS DER URLAUBER DENKT;ÜBER DIE SCHÖNE INSEL AMRUM SIND IM MAI AUCH WIEDER; DA;;UND FREUEN UNS JETZT SCHON DRAUF FAM: DOBBERTIN

  18. Moin, ich denke, indiesem Zusammenhang ist alles kommentiert und geschrieben außer: diese Realsatiere erinnert mich an die Bürger, die einst im Orte Schilda wohnten – unter Mißachtung aller ökonomischen Rahmenbedingungen wird augenscheinlich eine gute Chance vertan, den Karren nicht sehenden Auges weiter in die Isolation zu fahren. Viel Vergnügen dabei Martin Müller

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