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Nach dem Abzug des Sturmtiefs „Niklas“ taugen die Wetterprognosen im Norden durchaus für viele Sonnenstunden …

Nachdem am Dienstag das Sturmtief „Niklas“ als ausgewachsenes Orkantief mit Windspitzen von 192 km/h über Deutschland hinwegzog und schwere Schäden verursachte und sogar Tote zu beklagen waren, hat sich auf den nordfriesischen Inseln das Wetter wieder beruhigt.

Uthlande kämpfte sich nach Amrum durch...

Uthlande kämpfte sich nach Amrum durch…

Obwohl auch am Mittwoch noch durchaus stürmische Böen zu verzeichnen waren, zeigte sich der Himmel bis zum späten Nachmittag nahezu wolkenlos und die Sonne entschädigte für die Wetterkapriolen der vergangenen Tage.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehren auf Amrum zogen mit einem sturmbedingten Einsatz, bei dem die Ortsfeuerwehr Nebel zwei auf die Landesstraße gestürzte Bäume zwischen Nebel und Norddorf zerlegen und von der Fahrbahn räumen musste, eine glücklicherweise ruhige Bilanz. Trotz der mit über 100 km/h gemessenen Windspitzen kann für Amrum festgestellt werden, dass die größte Zerstörungskraft von Tief „Niklas“ an Amrum vorbeigezogen ist und die Insel weitestgehend verschont blieb.

Nur geringe Schäden auf der Insel...

Nur geringe Schäden auf der Insel…

Der Fährverkehr der Wyker Dampfschiffs Reederei konnte am Dienstag weitestgehend aufrechterhalten werden, sodass sich die Ausfälle von Verbindungen auf die Zeit der stärksten Windböen in den Abendstunden beschränkten. Wie der Geschäftsführer der WDR, Axel Meynköhn gestern auf Amrum berichtete, musste man das Fährschiff „Rungholt“ aufgrund der hohen Windlast schon am Nachmittag im Hafen belassen. Die Gefahr im Hafen Dagebüll unkontrolliert gegen die Kaimauer gedrückt zu werden, sei für das klassisch angetriebene Schiff einfach zu groß gewesen. „Am Nachmittag hatte dann aber auch der Kapitän der „Uthlande „erklärt, dass die Verbindung nach Föhr und Amrum vorerst die Letzte von Dagebüll war“, so Meynköhn. Die „Uthlande“ und „Schleswig-Holstein“ können aufgrund der vier Voith-Schneider Antriebe auch bei langsamer Fahrt im Hafen besser auf Kurs gehalten werden.

Nach dem Sturm...

Nach dem Sturm…

Für das anstehende Osterfest versprechen die Prognosen der Wetterdienste zumindest für die nordfriesischen Inseln ein durchaus sonniges Wetter. Je nach Wetterdienst differiert die kommende Woche etwas. Am Ostermontag könnte eine Störung durchziehen oder aber das freundliche Wetter bleibt ungetrübt.

Amrums Tourismuschef Frank Timpe freut sich für die Ostergäste über die guten Wetterprognosen, die für Deutschland derzeit sehr ungleich ausfallen. „Unser Veranstaltungskalender „Amrum aktuell“ ist wieder mit einer Vielzahl von Veranstaltungen gefüllt und unsere Veranstaltungsabteilung hat auch in diesem Jahr ein umfangreiches Programm speziell für die großen und kleinen Ostergäste geschnürt“, so Timpe. So gehören das traditionelle Osterfeuer auf dem Kniepsand in Nebel und die Osterspaziergänge mit großer Ostereiersuche in den Dörfern dazu. Timpe weist zudem gerne auf das Benefizkonzert im Gemeindehaus Norddorf am Ostersonntag hin, um nur einige Highlights zu nennen. Genaue Infos im „Amrum aktuell“, dass auch online auf der www.amrum.de Seite (http://www.amrum.de/aktuelles/veranstaltungen/) einzusehen ist. Thomas Oelers

 

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Über Thomas Oelers

Thomas Oelers wurde 1966 in Wittdün auf Amrum geboren - ein echtes Inselkind. Nach seiner Schul- und Ausbildungszeit entschied er sich auf der Insel zu bleiben. Heute arbeitet der Vater von 2 Kindern in einem Wittdüner Betrieb als Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister. Seit 2003 recherchiert und fotografiert er als freier Journalist akribisch im Amrum-News Team.

2 Kommentare

  1. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass die W.D.R. ihre alten Schiffe “Rungholt” und “Nordfriesland” schlechter macht, als die Schiffe wirklich sind. Ich verstehe das nicht, denn auch bei der Bevölkerung sind die alten Fähren beliebter als die neuen und sie schauen auch wirklich schöner aus . Sie sind zwar nicht ganz so gut zu manövrieren, denoch sollte man die Fähren genauso einsetzen-wenn möglich- und mir ist aufgefallen, dass MS “Rungholt” fast den ganzen Winter aufgelegt war, das könnte man doch lassen und alle Schiffe abwechselnd ausser Betrieb stellen.
    MFG
    Heino Gelb

  2. Ich kann mich den Worten von Heino Gelb nur anschließen.Als die Husumer Fähren mit der MS Uthlande 4 und Schleswig-Holstein 3 noch unter sich waren,konnte der Fährverkehr der FAL auch bei extremeren Wetterlagen weitestgehend aufrecht erhalten werden,trotz der nicht so optimalen Manövriereigenschaften gegenüber der Voith Schneider Propeller.Selbst der in der Fassmer-Werft in Bau befindliche Seenotkreuzer SK35 wird auch wieder mit 2 Propellern und Bugstrahlruder ausgestattet und nicht mit der modernen Voith Schneider Technik.Somit scheint der klassische Antrieb auch heute noch seine Berechtigung zu haben.Ich finde es auch Schade,daß MS Rungholt als Stiefkind behandelt wird und den Platz der MS Insel Amrum eingenommen hat und weitestgehend nur noch als Einsatz-und Reservefähre dient und lediglich in den Sommermonaten im Liniendienst eingesetzt wird.Da MS Rungholt und Nordfriesland anscheinend nur noch bei schönem Wetter zu gebrauchen sind,sollte sich die W.D.R. überlegen,eine dritte Doppelendfähre mit den bewährten Voith Schneider Propellern bauen zu lassen und die letzten Traditionsfähren schnell auszumustern.Dann dürfte es ja in der Zukunft bei starken Windböen und extremen Niedrigwasser demnächst keine Fährausfälle mehr geben.
    MfG
    Thorben Wittenstein

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