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Pressemitteilung: Berwald-Projekt ist wieder aktiv…

Vom 10.04.-23.04.2016 ist das Bergwaldprojekt erneut zu Gast zum Frühjahrseinsatz auf der Nordseeinsel Amrum. Der Orkan Christian hat im November 2013 erneut größere Schäden im Altwald der Insel hinterlassen. Fünfzig ehrenamtliche TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland pflanzen nun unter professioneller Anleitung standortheimische Laubhölzer und pflegen bereits gepflanzte Kulturen auf der Nordseeinsel.

Die fleißigen Helfer

Die fleißigen Helfer

Damit leisten sie einen persönlichen Beitrag zum Erhalt des Waldes und zum ökologischen Umbau der Bestände. Finanziert wird der Einsatz durch die Kooperation mit der OTTO GmbH & Co KG aus Hamburg, die den naturnahen Waldumbau auf Amrum schon einige Jahre unterstützt.

Anja Dillenburg, Leiterin der Corporate Responsibility bei OTTO, dazu:
„Das Projekt ist Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Wir engagieren uns zusammen mit dem Bergwaldprojekt für den ökologischen Waldumbau auf Amrum, um ein Beispiel zu geben, dass gemeinsames gesellschaftliches Handeln für die Erhaltung der natürlichen Grundlagen möglich ist.“
Unter der Anleitung der Projektleiter Christoph Wehner und Sebastian Hiekisch und der Regie von Bezirksförster Walther Rathkens werden die Freiwilligen vor allem standortheimische Laubhölzer wie z. B. Buche, Eiche, Hainbuche und Bergahorn in den Sturmwurfflächen pflanzen und Pflegemaßnahmen in älteren Kulturen durchführen.

Die Freiwilligen sind im Haus Amrum in Norddorf untergebracht und fahren mit Fahrrädern zur Arbeit. Neben der körperlichen Arbeit wird viel Wissenswertes über die Zusammenhänge im Wald vermittelt, und auch der kulturelle Hintergrund kommt mit dem Besuch des Friesenhauses nicht zu kurz.

Das Bergwaldprojekt bringt mit seinen Einsatzwochen allein in Deutschland jedes Jahr über 2.000 Menschen in die Natur. 2016 finden 90 Projektwochen an 47 verschiedenen Standorten in ganz Deutschland statt.

Weitere Informationen:

 

www.bergwaldprojekt.de

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Ein Kommentar

  1. Hallo Amrum News,

    bei meinen Wanderungen auf der Insel fällt mir immer wieder die starke Verbreitung der “Späten Traubenkirsche” auf. Ist das gewollt? Oder wird man der Sache einfach nicht mehr Herr?
    Beste Grüße
    Frank Burmester

    Auszug aus einem Artikel vom NABU:
    Erfahrungen mit der Bekämpfung der Spätblühenden Traubenkirsche Prunus serotina in Schleswig-Holstein
    In Heiden und flachgründigen Rohhumus- und Torfböden breitet sich die Spätblühende Traubenkirsche oftmals dramatisch aus. Dabei behindert die sehr vitale Gehölzart sehr massiv die Erhaltung der baumarmen Landschaft. Nachfolgend werden die Erfahrungen zusammenfassend dargestellt, die während der Jahre 1977 bis 2004 in Schleswig-Holstein (insbesondere im Hartshoper Moor, in den Naturschutzgebieten Löwenstedter Sandberge, Sorgwohlder Binnendünen, Bokelholmer Teiche, Fockbeker Moor und Wennebeker Moor gesammelt wurden. Auch im NABU-Schutzgebiet Büchener Sander wird versucht, die Art aus dem Gebiet zu entfernen. Ziel aller Arbeiten ist das weitestgehende Zurückdrängen der Traubenkirsche aus Heiden, Dünen, Trockenrasen und Mooren, um den offenen Charakter dieser Landschaften zu erhalten.

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